Waren die ersten beiden Cold Prey-Filme im hier und jetzt angesiedelt, nimmt sich Teil 3 – wie auch der unsägliche Texas Chainsaw Massacre – The Beginning – der Vorgeschichte seines Serienkillers an. Doch wo bei der Platinum Dunes-Vergewaltigung des Kettensägen-Killers das Unterfangen gewaltig in die Hose ging und ein Mythos zerstört wurde, ist Cold Prey 3 erstklassige Genreunterhaltung, die nichts wirklich Neues bietet, dafür erfreulich straight und stylisch ihren Weg geht. Dass der Killer logischerweise überleben wird, schließlich geht es ja in den 00er Jahren weiter, ist kein Hindernis dafür, dass konstante Spannung die Handlung regiert.
Eine Gruppe junger Leute macht sich zu einem Wochenendtrip nach Jotunheimen auf. Doch die fünf Freunde haben mehr im Sinn als zu wandern. Sie wollen der düsteren Legende des "Horror-Hotels" auf den Grund gehen. Aber lange hält es die jungen Leute nicht in dem verdreckten Hotel; man beschließt an einem See zu campieren. Doch schon wird das Idyll gestört: Der bekannte Killer taucht auf und beginnt mit Begeisterung sein Tagewerk. Denn was jahrelang mit Tieren klappte – Fallen stellen, ausweiden, killen etc. – funktioniert mit Menschen ebenso…
Dass Cold Prey 3 ein Regiedebüt ist, merkt man zu keiner Sekunde. Straight erzählt (trotz minimaler Längen im ersten Drittel), mit großartiger, kontrastreicher Optik bebildert und mit sympathischen, natürlich wirkenden Darstellern erzählt, ist die norwegische Antwort auf die Freitag, der 14.-Filme ein Fest für Genrefans. So muss Genrekino sein, wertig und auf den Punkt. Für Freunde der ersten beiden Filme ist auch der dritte Teil Pflichtprogramm, definitiv. Denn gerade, dass Cold Prey 3 in weitläufigen Wäldern spielt, statt wie Teil 1 im Hotel oder Teil 2 in einem Krankenhaus, gibt dem Erlebten mehr Raum und Möglichkeiten.
(Renatus Töpke)
Eine Gruppe junger Leute macht sich zu einem Wochenendtrip nach Jotunheimen auf. Doch die fünf Freunde haben mehr im Sinn als zu wandern. Sie wollen der düsteren Legende des "Horror-Hotels" auf den Grund gehen. Aber lange hält es die jungen Leute nicht in dem verdreckten Hotel; man beschließt an einem See zu campieren. Doch schon wird das Idyll gestört: Der bekannte Killer taucht auf und beginnt mit Begeisterung sein Tagewerk. Denn was jahrelang mit Tieren klappte – Fallen stellen, ausweiden, killen etc. – funktioniert mit Menschen ebenso…
Dass Cold Prey 3 ein Regiedebüt ist, merkt man zu keiner Sekunde. Straight erzählt (trotz minimaler Längen im ersten Drittel), mit großartiger, kontrastreicher Optik bebildert und mit sympathischen, natürlich wirkenden Darstellern erzählt, ist die norwegische Antwort auf die Freitag, der 14.-Filme ein Fest für Genrefans. So muss Genrekino sein, wertig und auf den Punkt. Für Freunde der ersten beiden Filme ist auch der dritte Teil Pflichtprogramm, definitiv. Denn gerade, dass Cold Prey 3 in weitläufigen Wäldern spielt, statt wie Teil 1 im Hotel oder Teil 2 in einem Krankenhaus, gibt dem Erlebten mehr Raum und Möglichkeiten.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Cold Prey 3 - The Beginning
Originaltitel:
Fritt vilt III
Produktionsland:
Norwegen
Produktionsjahr:
2010
Länge:
95 (Min.)
Erschienen bei:
Ascot Elite Home Entertainment
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Deutsch, Norwegisch
Extras:
keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
04.10.2011
CAST & CREW
Regie:
Mikkel Brænne Sandemose
Drehbuch:
Lars Gudmestad, Peder Fuglerud
Kamera:
Ari Willey
Schnitt:
Wibecke Rønseth
Musik:
Magnus Beite
Hauptdarsteller:
Pal Stokka, Arthur Berning, Ida Marie Bakkerud, Kim S. Falck-Jørgensen, Julie Rusti
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