Der erste Gedanke ist: Hat Blair Witch Project nun endlich doch noch sein lang angekündigtes Prequel erhalten? Wir erinnern uns: Der "Coffin Rock" hat in dem Independent-Hit von 1999 eine wichtige Rolle gespielt. Die beiden Blair Witch-Regisseure kündigten immer wieder ein Prequel an, das die Vorgeschichte der Hexe von Blair schildern sollte. Doch nach der gefloppten – aber unterschätzten – Fortsetzung wurden die Pläne auf Eis gelegt. Coffin Rock hat nun jedoch absolut nichts mit Blair Witch oder sonstigem Hexenkram zu tun. Warum der Film so heißt, ist nicht klar. Wie dem auch sei, Coffin Rock ist ein spannender und dicht erzählter Thriller über eine Dummheit und ihre katastrophalen Folgen.
Jessy (Lisa Chappell, McLeods Töchter) und Rob (Robert Taylor, Matrix) leben in einem australischen Küstenstädtchen ein beschauliches Leben. Mit den anderen Einwohnern versteht man sich, das kleine Geschäft von Rob geht gut und die Ehe ist auch in Ordnung. Nur gibt es einen kleinen Schönheitsfehler: Der Nachwuchs will sich nicht einstellen. Als Jessy betrunken und auf Rob wütend einen One Night Stand mit ihrem heimlichen Verehrer Evan (Sam Parsonson) hat, nimmt das Unheil seinen Lauf. Evan ist ein Psycho, wie er im Buche steht und glaubt an die große Liebe. Doch Jessy lässt Evan auflaufen. Als Jessy unvermutet schwanger wird, ist die Freude von Rob riesig. Doch die werdende Mutter weiß, dass das Kind von Evan sein muss. Und dieser weiß es auch und zeigt nun seine wahre, hässliche Psychofratze!
Das große Plus von Coffin Rock sind neben der dichten Atmosphäre, die authentischen Charaktere. Hauptdarsteller Lisa Chappell und Rob Taylor als liebendes, aber geplagtes Ehepaar agieren "normal" und nachvollziehbar. Unterstrichen wird der Psychothriller von großartig gefilmten Bildern und einem stimmigen Drehbuch. Gerade Rob Taylor gibt seinen von Selbstzweifeln geplagten Ehemann absolut überzeugend. Man darf gespannt sein, wie der Schauspieler sich in Zukunft die Rollen aussucht, wird er doch langsam zum Genrestar; vor Coffin Rock überzeugte er u.a. in Hercules, Rogue und Storm Warning. Warum Coffin Rock jedoch erst ab 18 Jahren frei ist, ist unverständlich.
(Renatus Töpke)
Jessy (Lisa Chappell, McLeods Töchter) und Rob (Robert Taylor, Matrix) leben in einem australischen Küstenstädtchen ein beschauliches Leben. Mit den anderen Einwohnern versteht man sich, das kleine Geschäft von Rob geht gut und die Ehe ist auch in Ordnung. Nur gibt es einen kleinen Schönheitsfehler: Der Nachwuchs will sich nicht einstellen. Als Jessy betrunken und auf Rob wütend einen One Night Stand mit ihrem heimlichen Verehrer Evan (Sam Parsonson) hat, nimmt das Unheil seinen Lauf. Evan ist ein Psycho, wie er im Buche steht und glaubt an die große Liebe. Doch Jessy lässt Evan auflaufen. Als Jessy unvermutet schwanger wird, ist die Freude von Rob riesig. Doch die werdende Mutter weiß, dass das Kind von Evan sein muss. Und dieser weiß es auch und zeigt nun seine wahre, hässliche Psychofratze!
Das große Plus von Coffin Rock sind neben der dichten Atmosphäre, die authentischen Charaktere. Hauptdarsteller Lisa Chappell und Rob Taylor als liebendes, aber geplagtes Ehepaar agieren "normal" und nachvollziehbar. Unterstrichen wird der Psychothriller von großartig gefilmten Bildern und einem stimmigen Drehbuch. Gerade Rob Taylor gibt seinen von Selbstzweifeln geplagten Ehemann absolut überzeugend. Man darf gespannt sein, wie der Schauspieler sich in Zukunft die Rollen aussucht, wird er doch langsam zum Genrestar; vor Coffin Rock überzeugte er u.a. in Hercules, Rogue und Storm Warning. Warum Coffin Rock jedoch erst ab 18 Jahren frei ist, ist unverständlich.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Coffin Rock
Produktionsland:
Großbritannien, Australien
Produktionsjahr:
2009
Länge:
89 (Min.)
Erschienen bei:
Koch Media GmbH
Bildformat:
16:9
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1 DTS, Deutsch, Englisch
Extras:
Keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
05.03.2010
CAST & CREW
Regie:
Rupert Glasson
Drehbuch:
Rupert Glasson
Schnitt:
Adrian Rostirolla
Musik:
John Gray
Hauptdarsteller:
Robert Taylor, Terry Camilleri, Lisa Chappell, Geoff Morrell, Sam Parsonson
FILMBEWERTUNG
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