Cinema 16 – American Short Films
DVD-Start:
13.10.2006
Leserbewertung:
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Die ersten Schritte
Die ersten Gehversuche heutiger Kino-Größen wie George Lucas, Tim Burton oder Gus van Sant: Ein Fest für Cineasten und Fans, die wissen wollen, ob ihr Idol als Genie geboren wurde oder schon immer eins war…
Cinema 16 – American Short Films bietet gut 3 ½ Stunden 16 Kurzfilme. Unter anderem auch den Kurzfilm Screen Test: Helmut vom doch arg überbewerteten Andy Warhol. Die meisten der Filme bieten außerdem interessante Audiokommentare der Regisseure oder anderer Wegbegleiter. Außerdem gibt es nostalgische und analytische Rückblicke auf die Entstehungen der kurzen Schmuckstücke, wobei George Lucas mal wieder mit absoluter Humorlosigkeit glänzt.
Nicht jeder Film überzeugt, deswegen hier drei der besseren zum antesten: Der sechsminütige Stop Motion-Film Vincent von Tim Burton zeigt schon sehr früh Burtons Interesse an makaberen und very strangen Ideen und Visionen. Vor allem gibt es einen ersten Vorgeschmack auf das, was Jahre später mit James und der Riesenpfirsich und Corpse Bride über die Menschheit hereinbrechen sollte. Freiheit von George Lucas lässt noch überhaupt nicht erahnen, was ein Jahr später mit THX 1138-4EB, beziehungsweise sechs mit THX 1138, beginnen sollte - nämlich Lucas Imperium der Macht undsoweiterundsofort. Hier ist der Mann noch von Sam Peckinpah beeinflusst. Feelings ist von einem der Lieblingsregisseure des Rezensenten, Todd Solondz nämlich. Es deutet sich schon den Irrsinn an, auf den sich dieser seltsame Mann im Leben seiner Mitmenschen mit Filmen wie Happines spezialisieren wird.
In der DVD-Kurzfilm-Reihe CINEMA 16 erschienen bisher noch British Short Films (mit Filmen von u.a. Ridley Scott, Mike Leigh, Peter Greenaway) und European Short Films (u.a. Jean Luc Godard). Für Cineasten sehenswert, der Durchschnittskonsument wird hier jedoch bald wegschalten.
(Renatus Töpke)
Cinema 16 – American Short Films bietet gut 3 ½ Stunden 16 Kurzfilme. Unter anderem auch den Kurzfilm Screen Test: Helmut vom doch arg überbewerteten Andy Warhol. Die meisten der Filme bieten außerdem interessante Audiokommentare der Regisseure oder anderer Wegbegleiter. Außerdem gibt es nostalgische und analytische Rückblicke auf die Entstehungen der kurzen Schmuckstücke, wobei George Lucas mal wieder mit absoluter Humorlosigkeit glänzt.
Nicht jeder Film überzeugt, deswegen hier drei der besseren zum antesten: Der sechsminütige Stop Motion-Film Vincent von Tim Burton zeigt schon sehr früh Burtons Interesse an makaberen und very strangen Ideen und Visionen. Vor allem gibt es einen ersten Vorgeschmack auf das, was Jahre später mit James und der Riesenpfirsich und Corpse Bride über die Menschheit hereinbrechen sollte. Freiheit von George Lucas lässt noch überhaupt nicht erahnen, was ein Jahr später mit THX 1138-4EB, beziehungsweise sechs mit THX 1138, beginnen sollte - nämlich Lucas Imperium der Macht undsoweiterundsofort. Hier ist der Mann noch von Sam Peckinpah beeinflusst. Feelings ist von einem der Lieblingsregisseure des Rezensenten, Todd Solondz nämlich. Es deutet sich schon den Irrsinn an, auf den sich dieser seltsame Mann im Leben seiner Mitmenschen mit Filmen wie Happines spezialisieren wird.
In der DVD-Kurzfilm-Reihe CINEMA 16 erschienen bisher noch British Short Films (mit Filmen von u.a. Ridley Scott, Mike Leigh, Peter Greenaway) und European Short Films (u.a. Jean Luc Godard). Für Cineasten sehenswert, der Durchschnittskonsument wird hier jedoch bald wegschalten.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Cinema 16 – American Short Films
Länge:
180 (Min.)
Erschienen bei:
Warp Records / Rough Trade
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
13.10.2006
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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