Ein Actionfeuerwerk
Wesley Snipes ist der coolste Schwarze Hollywoods. So cool, dass er sogar eingefleischte Gegner des Horror- und Vampirfilm-Genres mit seinen Blade-Thrillern ins Kino lockt. Diesmal verhält es sich doch ein wenig realer, dafür aber mit perfiderer Härte und filigraner Dynamik.
Detective Quentin Conners (Jason Statham, The Transporter) hat gerade in großem Stile eine Geiselnahme mit allerlei pyromanischen Effekten gehörig verbockt, oder wenigstens wird es von seinen Vorgesetzten so interpretiert, da taucht nicht unspektakulär ein neuer, gewaltiger, vor allem gewitzter Bankräuber auf. Lorenz (Wesley Snipes) ist der geniale Kopf der Räuberbande. Ein stahlharter Kerl mit einer sehr komplexen und fein ausgeklügelten Systematik, der die Cops nicht nur als Deppen dastehen lässt, sondern sie obendrein zum eigenen, nahezu persönlichen Duell einzuladen scheint. Auch Conners neuer Greenhorn-Partner Shane Dekker (Teeny-Idol Ryan Phillippe) muss sich auf derart knifflige Situationen erst mal einstellen und auf Conners Disziplinarverfahren haben Lorenz Aktionen auch keinen guten Einfluss, zumal die Verästelungen von Gut gegen Böse auf den Kopf gestellt werden.
Wesley Snipes glänzt in Chaos in einer physisch anstrengenden Doppelrolle, zur Abwechslung und Freude der Fans; als Bad-Guy in einem soliden wie spannenden Action-Krimi.
Um Action ging es schon sehr früh bei Wesley Snipes; entdeckt wurde der athletische Schauspieler in Michael Jacksons Musikvideo Bad, dort mimte er einen der vielen Fieslinge. Dem Publikum dürfte der Name Wesley Snipes vor allem in Verbindung mit Filmen wie Passagier 57, Demolition Man oder Mord im weißen Haus ein mehr als guter Begriff sein. Vor einer guten Dekade spielte er in Drop Zone. Im selben Jahr bestaunte der Zuschauer auch Money Train. Dann kam das Jahr 1998, und es hieß fortan Blade! Durch diesen Film wurde der Sympathieträger als neuer Action-Heroe mystifiziert, der als Daywalker die Strassen von Vampiren effektiv und spektakulär befreite. 2001 dann die würdige Fortsetzung Blade 2. Nach Undisputed - Sieg ohne Ruhm kehrte er Anfang 2005 im 3. Blade auf die Leinwand zurück. Seit diesem Blockbuster konnte der 44jährige Streetfighter allerdings lediglich auf kinobefreiten DVD-Premieren so richtig glänzen.
(Jean Lüdeke)
Detective Quentin Conners (Jason Statham, The Transporter) hat gerade in großem Stile eine Geiselnahme mit allerlei pyromanischen Effekten gehörig verbockt, oder wenigstens wird es von seinen Vorgesetzten so interpretiert, da taucht nicht unspektakulär ein neuer, gewaltiger, vor allem gewitzter Bankräuber auf. Lorenz (Wesley Snipes) ist der geniale Kopf der Räuberbande. Ein stahlharter Kerl mit einer sehr komplexen und fein ausgeklügelten Systematik, der die Cops nicht nur als Deppen dastehen lässt, sondern sie obendrein zum eigenen, nahezu persönlichen Duell einzuladen scheint. Auch Conners neuer Greenhorn-Partner Shane Dekker (Teeny-Idol Ryan Phillippe) muss sich auf derart knifflige Situationen erst mal einstellen und auf Conners Disziplinarverfahren haben Lorenz Aktionen auch keinen guten Einfluss, zumal die Verästelungen von Gut gegen Böse auf den Kopf gestellt werden.
Wesley Snipes glänzt in Chaos in einer physisch anstrengenden Doppelrolle, zur Abwechslung und Freude der Fans; als Bad-Guy in einem soliden wie spannenden Action-Krimi.
Um Action ging es schon sehr früh bei Wesley Snipes; entdeckt wurde der athletische Schauspieler in Michael Jacksons Musikvideo Bad, dort mimte er einen der vielen Fieslinge. Dem Publikum dürfte der Name Wesley Snipes vor allem in Verbindung mit Filmen wie Passagier 57, Demolition Man oder Mord im weißen Haus ein mehr als guter Begriff sein. Vor einer guten Dekade spielte er in Drop Zone. Im selben Jahr bestaunte der Zuschauer auch Money Train. Dann kam das Jahr 1998, und es hieß fortan Blade! Durch diesen Film wurde der Sympathieträger als neuer Action-Heroe mystifiziert, der als Daywalker die Strassen von Vampiren effektiv und spektakulär befreite. 2001 dann die würdige Fortsetzung Blade 2. Nach Undisputed - Sieg ohne Ruhm kehrte er Anfang 2005 im 3. Blade auf die Leinwand zurück. Seit diesem Blockbuster konnte der 44jährige Streetfighter allerdings lediglich auf kinobefreiten DVD-Premieren so richtig glänzen.
(Jean Lüdeke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Chaos
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2005
Länge:
102 (Min.)
Erschienen bei:
Kinowelt
Bildformat:
2,35:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
5.1 Dolby Digital, Deutsch, Englisch
Extras:
Fotogalerie, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
03.11.2006
CAST & CREW
Regie:
Tony Giglio
Hauptdarsteller:
Ryan Phillippe, Wesley Snipes, Jason Statham, Justine Waddell
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