Amores Possiveis – Mögliche Lieben
DVD-Start:
25.04.2006
Leserbewertung:
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Lebensvarianten
Um das Konzept hinter Amores Possiveis zu durchschauen, braucht es eine Weile. Und selbst dann ist es nicht immer einfach, den gleich drei Geschichten zu folgen. Diese werden nämlich – und hier zeigt Pulp Fiction noch immer seine zahlreichen Nachbeben – parallel zueinander erzählt.
Murilo Benicio spielt Carlos, der an einem regnerischen Abend vor einem Kino auf Julia (mal frisch, mal spröde: Carolina Ferraz) wartet. Sie kommt nicht. 15 Jahre vergehen und was nun folgt, ist ein schöner Kunstkniff: In drei Erzählsträngen erfahren wir nun, wie alles weiter gehen könnte. Einmal ist Carlos mittlerweile ein verheirateter und erfolgreicher Geschäftsmann, einmal schwul und mit seinem besten Freund aus den anderen zwei Episoden liiert und in der dritten Variante lebt er im Hotel Mama und sucht noch immer nach der "Einen". Das ist manchmal arg übertrieben und klischeebeladen, macht aber öfter Spaß, als das es nervt. Die Verwicklungen und Verwirrungen hier preiszugeben, würde den Großteil des Vergnügens nehmen. Das die Episoden miteinander verwobenen sind, ist abwechslungsreich, manchmal irritierend aber rettet in manchen Momenten vor der Langeweile.
Die Darsteller versprühen durchweg eine Spielfreude, die man im deutschen Kino häufig suchen muss und überzeugen bis in die Nebenrollen. Leider lässt die Optik von Kameramann Walter Carvalho wenig Kinofeeling aufkommen. Auch dank des vollbildigen Bildformats geht das "ganz große Etwas" verloren.
Auch das Bonusmaterial der DVD enttäuscht. Es gibt ein "Making of" das seinem Namen nicht nur dadurch spottet, dass es keine sechs Minuten lang ist, sondern einfach nur ein unkommentierter Zusammenschnitt diverser "Behind the scenes" ist. Des Weiteren finden sich einige Interview-Schnipsel und ein Trailer. Ein Audiokommentar rundet die im Digipack daherkommende DVD ab.
(Renatus Töpke)
Murilo Benicio spielt Carlos, der an einem regnerischen Abend vor einem Kino auf Julia (mal frisch, mal spröde: Carolina Ferraz) wartet. Sie kommt nicht. 15 Jahre vergehen und was nun folgt, ist ein schöner Kunstkniff: In drei Erzählsträngen erfahren wir nun, wie alles weiter gehen könnte. Einmal ist Carlos mittlerweile ein verheirateter und erfolgreicher Geschäftsmann, einmal schwul und mit seinem besten Freund aus den anderen zwei Episoden liiert und in der dritten Variante lebt er im Hotel Mama und sucht noch immer nach der "Einen". Das ist manchmal arg übertrieben und klischeebeladen, macht aber öfter Spaß, als das es nervt. Die Verwicklungen und Verwirrungen hier preiszugeben, würde den Großteil des Vergnügens nehmen. Das die Episoden miteinander verwobenen sind, ist abwechslungsreich, manchmal irritierend aber rettet in manchen Momenten vor der Langeweile.
Die Darsteller versprühen durchweg eine Spielfreude, die man im deutschen Kino häufig suchen muss und überzeugen bis in die Nebenrollen. Leider lässt die Optik von Kameramann Walter Carvalho wenig Kinofeeling aufkommen. Auch dank des vollbildigen Bildformats geht das "ganz große Etwas" verloren.
Auch das Bonusmaterial der DVD enttäuscht. Es gibt ein "Making of" das seinem Namen nicht nur dadurch spottet, dass es keine sechs Minuten lang ist, sondern einfach nur ein unkommentierter Zusammenschnitt diverser "Behind the scenes" ist. Des Weiteren finden sich einige Interview-Schnipsel und ein Trailer. Ein Audiokommentar rundet die im Digipack daherkommende DVD ab.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Amores Possiveis – Mögliche Lieben
Produktionsland:
Brasilien
Produktionsjahr:
2001
Länge:
89 (Min.)
Erschienen bei:
goodmovies/koolfilm
Extras:
Making of, Interviews, Trailer
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
25.04.2006
CAST & CREW
Regie:
Sandra Werneck
Hauptdarsteller:
Murilo Benacio, Carolina Ferraz, Emalio de Mello, Beth Goulart, Irene Ravache
FILMBEWERTUNG
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