Kein altes Eisen
Das Alice Cooper es mittlerweile etwas langsamer angehen lässt, ist klar. Der Mann ist bei weitem nicht mehr der jüngste und Stimme wie Ausdauer haben in all den Jahren des exzessiven Drogen- und Alkoholkonsums spürbar gelitten. Auf Alice Cooper – Live at Montreux dreht der olle Shock Rocker noch einmal richtig auf, zeigt dem Nachwuchs, der sich nach gerne mal 50 Minuten völlig fertig von der Bühne schleppt, wie es die Großen machen. Guillotine, Ritterkram und Zwangsjacke inklusive…
Die Set List grast mit 27 Titeln alle wichtigen und relevanten Songs der langen Karriere Alice Coopers ab. Überraschenderweise ist auch Lost in America von selbigem Flop-Album vertreten. Da freut sich der Rezensent, der das Album, trotz des kommerziellen Flops, arg ins Herz geschlossen hat. Neben den üblichen Verdächtigen wie No More Mr. Nice Guy, Billion Dollar Babies und Poison gibt es auch vergessene Perlen der Sorte Ballad Of Dwight Fry und Is It My Body. Nur werden manche Songs leider nicht ganz ausgespielt. Das wirkt sich zwar negativ auf den Gesamteindruck aus, lässt aber auch keine Langeweile aufkommen. Leider ist der Schnitt enorm hektisch geraten und die Bühnenbeleuchtung weiß das eine oder andere Mal nicht, wen sie denn nun anstrahlen soll. Das ganze Drumherum wirkt somit zeitweise uninspiriert.
Als Bonus liegt der DVD noch eine normale Audio-CD bei, auf der sich ein gut einstündiger Ausschnitt vom Montreux-Konzert für die heimische Stereoanlage befindet. Weiteres Bonusmaterial gibt es leider nicht. Dafür entschädigen jedoch tolles Konzert-Feeling und der gute Ton.
(Renatus Töpke)
Die Set List grast mit 27 Titeln alle wichtigen und relevanten Songs der langen Karriere Alice Coopers ab. Überraschenderweise ist auch Lost in America von selbigem Flop-Album vertreten. Da freut sich der Rezensent, der das Album, trotz des kommerziellen Flops, arg ins Herz geschlossen hat. Neben den üblichen Verdächtigen wie No More Mr. Nice Guy, Billion Dollar Babies und Poison gibt es auch vergessene Perlen der Sorte Ballad Of Dwight Fry und Is It My Body. Nur werden manche Songs leider nicht ganz ausgespielt. Das wirkt sich zwar negativ auf den Gesamteindruck aus, lässt aber auch keine Langeweile aufkommen. Leider ist der Schnitt enorm hektisch geraten und die Bühnenbeleuchtung weiß das eine oder andere Mal nicht, wen sie denn nun anstrahlen soll. Das ganze Drumherum wirkt somit zeitweise uninspiriert.
Als Bonus liegt der DVD noch eine normale Audio-CD bei, auf der sich ein gut einstündiger Ausschnitt vom Montreux-Konzert für die heimische Stereoanlage befindet. Weiteres Bonusmaterial gibt es leider nicht. Dafür entschädigen jedoch tolles Konzert-Feeling und der gute Ton.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Alice Cooper - Live at Montreux 2005
Produktionsland:
Großbritannien
Produktionsjahr:
2005
Länge:
93 (Min.)
Erschienen bei:
Edel Records GmbH
Bildformat:
1.78:1 (anamorph)
Ton/Sprache:
Dolby Digital 5.1, Englisch
Extras:
Keine
VERÖFFENTLICHUNGEN
DVD-Start:
16.06.2006
CAST & CREW
Regie:
Diverse
FILMBEWERTUNG
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