Zweimal Drehort Hamburg
Originaltitel:
Zwei Bücher zum selben Thema
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Zwei Bücher zum selben Thema
Bis vor kurzem gab es nur Michael Tötebergs Filmstadt Hamburg. Nun sind zu selbigem Thema gleich zwei neue Bücher erschienen, und beide tragen ein und denselben Titel: Drehort Hamburg. Erstaunlicherweise kommen beide Bücher sich kaum in die Quere und machen auch Tötebergs Schrift von 1997 keine Konkurrenz.
Der Hamburger Töteberg rekapitulierte die Filmgeschichte seiner Heimatstadt Von Hans Albers bis Wim Wenders, vom Abaton zu den Zeise-Kinos, wie sein Buch im Untertitel heißt. Er schrieb vom frühen Kinematographen-Gewerbe, von den Lichtspielhäusern, den großen Filmpalästen, dem Abaton als erstem deutschen Programmkino, von Schachtelkinos und Multiplexen. Nach offensichtlich umfangreicher und ergiebiger Recherche warf er interessante Schlaglichter auf die Real-Film, Studio Hamburg, auf Albers, Hochbaum und Harlan, auf James Bond, Schtonk und vieles vieles mehr.
Markus Münch, der schon Drehort Berlin schrieb, und die Hamburger Journalistin Simone Utler gehen nicht wesentlich anders vor. Ihr Taschenbuch Drehort Hamburg - Wo berühmte Filme entstanden stellt dreißig ausgewählte Drehorte in der "Freien und Hansestadt" vor, nebst den Filmen von dort. Sie gehen chronologisch vor und beginnen in Hagenbecks Tierpark mit Fritz Langs Die Spinnen, 1. und 2. Teil (1919/1920) und beenden ihre Tour an der Davidwache in St. Pauli. Ihr Buch ist zuverlässig und eine vergnügliche Lektüre.
Der Journalist Matthias Röhe legt in seinem gleichnamigen, dünneren Buch den Schwerpunkt auf Hamburger Drehorte neuerer Fernsehserien und Fernsehfilme. Leider ist nicht allzu viel darüber zu erfahren in seinem Drehort Hamburg. In seinen Beschreibungen und den Informationen, die er gibt, belässt er es bei Gemeinplätzen, und was die Drehorte angeht, so begnügt er sich meist mit vagen, unbefriedigenden Angaben wie "in der Speicherstadt" oder "im Innenstadtgebiet". Was soll man damit anfangen?!
(Stefan Otto)
Der Hamburger Töteberg rekapitulierte die Filmgeschichte seiner Heimatstadt Von Hans Albers bis Wim Wenders, vom Abaton zu den Zeise-Kinos, wie sein Buch im Untertitel heißt. Er schrieb vom frühen Kinematographen-Gewerbe, von den Lichtspielhäusern, den großen Filmpalästen, dem Abaton als erstem deutschen Programmkino, von Schachtelkinos und Multiplexen. Nach offensichtlich umfangreicher und ergiebiger Recherche warf er interessante Schlaglichter auf die Real-Film, Studio Hamburg, auf Albers, Hochbaum und Harlan, auf James Bond, Schtonk und vieles vieles mehr.
Markus Münch, der schon Drehort Berlin schrieb, und die Hamburger Journalistin Simone Utler gehen nicht wesentlich anders vor. Ihr Taschenbuch Drehort Hamburg - Wo berühmte Filme entstanden stellt dreißig ausgewählte Drehorte in der "Freien und Hansestadt" vor, nebst den Filmen von dort. Sie gehen chronologisch vor und beginnen in Hagenbecks Tierpark mit Fritz Langs Die Spinnen, 1. und 2. Teil (1919/1920) und beenden ihre Tour an der Davidwache in St. Pauli. Ihr Buch ist zuverlässig und eine vergnügliche Lektüre.
Der Journalist Matthias Röhe legt in seinem gleichnamigen, dünneren Buch den Schwerpunkt auf Hamburger Drehorte neuerer Fernsehserien und Fernsehfilme. Leider ist nicht allzu viel darüber zu erfahren in seinem Drehort Hamburg. In seinen Beschreibungen und den Informationen, die er gibt, belässt er es bei Gemeinplätzen, und was die Drehorte angeht, so begnügt er sich meist mit vagen, unbefriedigenden Angaben wie "in der Speicherstadt" oder "im Innenstadtgebiet". Was soll man damit anfangen?!
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Zweimal Drehort Hamburg
Originaltitel:
Zwei Bücher zum selben Thema
Erscheinungsort:
Hamburg, Berlin-Brandenburg
Erscheinungsdatum:
2009
Seiten:
231 und 102
Verlag:
Bebra Verlag und Books on Demand
ISBN:
978-3-86124-632-9 und 978-3-8370825-2-4
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(Anzeige: 2 von insgesamt 2)
Von: tobias hohm am: 06.07.09
Es sind beides schöne Bücher. Das Buch von Herrn Münch basiert eher auf die Anfänge, also die Geschichte, in Hamburg. Wie es alles angefangen hat mit den Kinofilmen, etc. Das andere Buch von Herrn Röhe dreht sich um aktuelle Dreharbeiten in Hamburg. Großstadtrevier, Hafenkante und Pfefferkörner sind einige Beispiele. Besonders schön finde ich zu wissen, wo die Hamburger Promis wohnen. Eigentlich hätte Herr Röhe daraus ein eigenes Buch schreiben sollen nur mit dem Inhalt, wo Hamburgs Promis zuhause sind. Wäre doch eine tolle Idee.
Ansonsten empfehle ich beide Bücher. Sind wirklich schön geschrieben und mit Fotos versehen. Wenn auch alle (in beiden Büchern) in schwarzweiß anstatt in Farbe.
T. Hohm
Von: D. Schmidt am: 07.06.09
Hallo Herr Otto,
durch einen Zufall bin ich auf Ihre Seite www.kino-zeit.de gestoßen. Also mal ehrlich: Offenbar haben Sie sehr subjektiv die beiden Bücher vorgestellt. Schade.
Natürlich kann man beide Bücher nicht miteinander vergleichen. Das eine handelt rein von Dreharbeiten (Kinofilme zu Beginn, etc.), das andere von aktuellen Dreharbeiten und Medienunternehmen und Promis. Wenn man es vergleicht, wie Sie es gemacht haben, dann hat man echt den Eindruck, dass Sie – zumindest das Buch von M. Röhe – nicht ganz durchgelesen haben. Sonst müsste der journalistische Kommentar kommen, dass in dem Buch weitere Themen angerissen sind, die im anderen Buch nicht enthalten sind.
Ihren Kommentar: „In seinen Beschreibungen und den Informationen, die er gibt, belässt er es bei Gemeinplätzen, und was die Drehorte angeht, so begnügt er sich meist mit vagen, unbefriedigenden Angaben wie "in der Speicherstadt" oder "im Innenstadtgebiet". Was soll man damit anfangen?!“
Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, dass aktuelle Dreharbeiten rechtlich geschützt sind und dass nicht immer die genauen Drehorte angegeben werden dürfen (!!!). Tja. Es ist immer leicht, negative Bewertungen abzugeben, ohne sich darüber im Vorwege genau zu informieren.
Sorry: aber meine Bewertung an Sie: journalistisch haben Sie nicht gut gearbeitet.
Das einzige was Sie hätten bemängeln können, ist die Qualität des Buches. Die finde ich nämlich nicht besonders gelungen, weil die Qualität der schwarzweiß Fotos leider nicht so gut ist. Aber inhaltlich ist das Buch genauso „rund“ und zuverlässig, wie das andere.
Wollte ich Ihnen nur einmal als Leser beider Bücher mitteilen.
Gruß
D. Schmidt aus Rostock
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