Der - neben Led Zeppelin – größten Rockband aller Zeiten (zumindest für den Rezensenten) wird mit Maximum Rock endlich ein deutschsprachiges Denkmal gesetzt. Alle Stationen des hart erarbeiteten Erfolges werden spannend, detailiert und ohne Scheu vor den negativen Seiten dieser Weltkarriere vor dem Leser ausgebreitet. Neben Flops und Misserfolgen gibt es genug Erfolge und Highlights, die diese Schattenseiten wett machen – aber zum Glück nicht weniger unterhaltsam.
In bisher zwei Bänden, die je die Jahre 1964 – 1971 und 1971 – 1978 behandeln, wird der Weg von der ersten gefloppten Single "I am the Face", performed noch unter dem Namen The High Numbers, über den Durchbruch mit dem mittlerweile totgespielten "My Generation" und Experimente wie das The Who sell out-Album. Auch werden die chaotischen Tourneen, in den man zur Freude des Publikum das Bühnenequipment zertrümmerte beschrieben, die die Band gerade in den Anfangstagen immer wieder an den Rand des kommerziellen Ruins brachte. Überstiegen doch die Kosten für neue Instrumente meist die Einnahmen des Abends. Musikgeschichte wurde vor allem mit den Rockopern Tommy und Quadrophenia geschrieben, die auch die Türen von Opernhäusern für die Who öffneten.
Dass das exzessive Leben des Rock 'n Rolls in all seiner Pracht (natürlich Sex, viele Drugs und schweißtreibender Rock 'n Roll) nicht spurlos an Pete Townshend, Roger Daltrey, John Entwistle und Keith Moon (den Austin Powers Mike Myers bald in einem eigenen Biopic die letzte Ehre erweisen wird) vorbei ging, ist klar. Als 1978 Drummer Moon den Drumstick abgibt, löst sich die Band auf. Das man sich 1981 mit neuer Platte auf Tour begibt, steht auf einem anderen Blatt, bzw. in einem anderen Buch. Um dieses – Maximum Rock 3 – soll es dann an anderer Stelle gehen, wenn es veröffentlicht wird.
Was die Maximum Rock-Bücher so besonders macht, ist nicht nur das Herzblut, das Autor Christoph Geisselhart in die vielen, vielen Seiten investiert hat. Es ist der begeisternde Schreibstil, die detailierten Erzählungen, die ausführliche Recherche, die lebendigen Anekdoten... Kurzum: Liebhaber von unterhaltsamen Rock-Biografien und der besten Musik der Welt kommen an Maximum Rock nicht vorbei. Waren die Led Zeppelin-Biografie(n) und Mötley Crües The Dirt bisher die Favoriten des Rezensenten... Mit Maximum Rock hat er einen weiteren.
(Renatus Töpke)
In bisher zwei Bänden, die je die Jahre 1964 – 1971 und 1971 – 1978 behandeln, wird der Weg von der ersten gefloppten Single "I am the Face", performed noch unter dem Namen The High Numbers, über den Durchbruch mit dem mittlerweile totgespielten "My Generation" und Experimente wie das The Who sell out-Album. Auch werden die chaotischen Tourneen, in den man zur Freude des Publikum das Bühnenequipment zertrümmerte beschrieben, die die Band gerade in den Anfangstagen immer wieder an den Rand des kommerziellen Ruins brachte. Überstiegen doch die Kosten für neue Instrumente meist die Einnahmen des Abends. Musikgeschichte wurde vor allem mit den Rockopern Tommy und Quadrophenia geschrieben, die auch die Türen von Opernhäusern für die Who öffneten.
Dass das exzessive Leben des Rock 'n Rolls in all seiner Pracht (natürlich Sex, viele Drugs und schweißtreibender Rock 'n Roll) nicht spurlos an Pete Townshend, Roger Daltrey, John Entwistle und Keith Moon (den Austin Powers Mike Myers bald in einem eigenen Biopic die letzte Ehre erweisen wird) vorbei ging, ist klar. Als 1978 Drummer Moon den Drumstick abgibt, löst sich die Band auf. Das man sich 1981 mit neuer Platte auf Tour begibt, steht auf einem anderen Blatt, bzw. in einem anderen Buch. Um dieses – Maximum Rock 3 – soll es dann an anderer Stelle gehen, wenn es veröffentlicht wird.
Was die Maximum Rock-Bücher so besonders macht, ist nicht nur das Herzblut, das Autor Christoph Geisselhart in die vielen, vielen Seiten investiert hat. Es ist der begeisternde Schreibstil, die detailierten Erzählungen, die ausführliche Recherche, die lebendigen Anekdoten... Kurzum: Liebhaber von unterhaltsamen Rock-Biografien und der besten Musik der Welt kommen an Maximum Rock nicht vorbei. Waren die Led Zeppelin-Biografie(n) und Mötley Crües The Dirt bisher die Favoriten des Rezensenten... Mit Maximum Rock hat er einen weiteren.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
The Who – Maximum Rock (Band 1 & 2)
Autor:
Christoph Geisselhart
Erscheinungsort:
Höfen
Erscheinungsdatum:
2008
Seiten:
528 / 376
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Bisherige Kommentare
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Von: Bernd Michels am: 23.11.09
Schön hier auch was über Musik zu lesen. Man kann dem Rezensenten nur zustimmen. Ein lesenswertes Buch, auch für Menschen, die nicht unbedingt The Who hören bzw. Rock.Biografien lesen.
Von: Martin Großkopf am: 19.11.09
Kann man nur zustimmen.





