Quentin Tarantino gegen die Nazis - Alles über Inglourious Basterds
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Großes kleines Frühchen
Das Buch ist klein und es ist früh dran. Das sind die beiden Aspekte von Georg Seeßlens neuestem Werk, die erst einmal abschreckende Wirkung erzielen können. Quentin Tarantino gegen die Nazis - Alles über Inglourious Basterds hat nur Taschenbuchformat und ist damit kleiner als die meisten anderen Bücher aus dem Bertz + Fischer Verlag. Sein Veröffentlichungstermin stimmt punktgenau mit dem internationalen Kinostart überein, womit zu befürchten steht, dass zu wenig Zeit war, um ein ordentliches Buch zu schreiben und zu gestalten, dass es nicht viel bietet außer redundanten Fan- und Fun-Informationen, dass Vielschreiber Seeßlen seine bisherigen Veröffentlichungen (z. B. Natural Born Nazis - Faschismus in der populären Kultur) nach allem abgegrast hat, was ungefähr zum Thema passt und dass er es hier neu zusammengestellt verbrät. Dass das Buch vor allem dazu da ist, schnell Kasse zu machen, solange Inglourious Basterds in den Kinos und in aller Munde ist.
Man sollte alle diese Vorurteile überwinden. Das Buch ist klein, aber nicht dünn. Seine 176 Seiten sind eng beschrieben und die Abbildungen sind wie der Text nicht dazu da, um Seiten zu füllen, sondern so klug ausgewählt und so gut reproduziert wie in den anderen Büchern von Bertz + Fischer. Das Buch ist beileibe nicht inhaltsleer, sondern gehaltvoll. Es bietet einen immens reichen Kommentar zum Film, Seeßlen ordnet ihn ein in Tarantinos Filmografie, in das Genre- und das Exploitation-Kino und in das exploitative Genre der italienischen Trash-Kriegsfilme à la Quel maledetto treno blindato / The Inglorious Bastards / Ein Haufen verwegener Hunde (1978) im Besonderen.
Es ist selten, dass ein derart ausführliches kommentierendes, analysierendes, interpretierendes und gleichermaßen fundiertes Buch bereits zum Kinostart erscheint. Georg Seeßlen scheint der richtige Mann zu sein, wenn nicht viel Zeit ist, ein Buch über Film zu schreiben und das Buch dennoch gut werden soll. Die Fülle an Informationen in diesem großen kleinen Buch erschlägt einen beinahe. Am Besten liest man es wohl, bevor man Tarantinos Inglourious Basterds zum zweiten Mal sieht.
(Stefan Otto)
Man sollte alle diese Vorurteile überwinden. Das Buch ist klein, aber nicht dünn. Seine 176 Seiten sind eng beschrieben und die Abbildungen sind wie der Text nicht dazu da, um Seiten zu füllen, sondern so klug ausgewählt und so gut reproduziert wie in den anderen Büchern von Bertz + Fischer. Das Buch ist beileibe nicht inhaltsleer, sondern gehaltvoll. Es bietet einen immens reichen Kommentar zum Film, Seeßlen ordnet ihn ein in Tarantinos Filmografie, in das Genre- und das Exploitation-Kino und in das exploitative Genre der italienischen Trash-Kriegsfilme à la Quel maledetto treno blindato / The Inglorious Bastards / Ein Haufen verwegener Hunde (1978) im Besonderen.
Es ist selten, dass ein derart ausführliches kommentierendes, analysierendes, interpretierendes und gleichermaßen fundiertes Buch bereits zum Kinostart erscheint. Georg Seeßlen scheint der richtige Mann zu sein, wenn nicht viel Zeit ist, ein Buch über Film zu schreiben und das Buch dennoch gut werden soll. Die Fülle an Informationen in diesem großen kleinen Buch erschlägt einen beinahe. Am Besten liest man es wohl, bevor man Tarantinos Inglourious Basterds zum zweiten Mal sieht.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Quentin Tarantino gegen die Nazis - Alles über Inglourious Basterds
Autor:
Georg Seeßlen
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsdatum:
2009
Seiten:
176
Verlag:
Bertz + Fischer
ISBN:
978-3-86505-192-9
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: milad am: 25.09.09
dass wirlich kann gut sein





