Orson Welles: Genie im Labyrinth
Kinostart:
20.07.2005
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Lebensspuren
Zwanzig Jahre nach seinem Tod und kurz nach seinem 90. Geburtstag am 6. Mai 2005 gilt Orson Welles als einer der wenigen Universalkünstler des Kinos, als eine zentrale Figur des 20. Jahrhunderts und als eine monströse Persönlichkeit der Zeitgeschichte. In seiner Biographie zeigt Bert Rebhandl jedoch auch einen anderen Orson Welles, einen, dessen Karriere zu einer endlosen Irrfahrt wurde zwischen den Medien und Kulturen, zwischen der alten und der neuen Welt, einen, der nie mehr an seine anfänglichen Erfolge anzuschließen vermochte. So hochproduktiv Orson Welles war, so verführerisch er in den Begegnungen mit den Schönen und Mächtigen, von Rita Hayworth bis Romy Schneider und Palmiro Togliatti, auftrat, so zahllos sind die vergebenen Projekte, deren Spuren sich tief eingeprägt haben, Dokumentationen des Scheiterns eines zutiefst faustischen Menschen
Orson Welles: Genie im Labyrinth ist keine Welles-Biographie, sondern ein spannender und kurzweiliger Essay über das wahrscheinlich größte Universalgenie des Kinos. Wie im Film selbst, so wird auch hier weniger Wert auf eine sowieso nie zu erreichende „Vollständigkeit“ gelegt, stattdessen stehen Sequenzen, Wendepunkte und Holzwege einer zerrissenen Persönlichkeit im Mittelpunkt, ihre Lebenslügen, ihr Leiden und ihr Versagen, gepaart mit psychologischem Gespür und dem Mut, manche Fragen unbeantwortet zu lassen. Zweifelsohne ein Buch, das zur weiteren Beschäftigung und zu eigenen Interpretationen anregt, an dessen Ende manche Antworten und viele Fragen stehen. Lesenswert!
Orson Welles: Genie im Labyrinth ist keine Welles-Biographie, sondern ein spannender und kurzweiliger Essay über das wahrscheinlich größte Universalgenie des Kinos. Wie im Film selbst, so wird auch hier weniger Wert auf eine sowieso nie zu erreichende „Vollständigkeit“ gelegt, stattdessen stehen Sequenzen, Wendepunkte und Holzwege einer zerrissenen Persönlichkeit im Mittelpunkt, ihre Lebenslügen, ihr Leiden und ihr Versagen, gepaart mit psychologischem Gespür und dem Mut, manche Fragen unbeantwortet zu lassen. Zweifelsohne ein Buch, das zur weiteren Beschäftigung und zu eigenen Interpretationen anregt, an dessen Ende manche Antworten und viele Fragen stehen. Lesenswert!
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Orson Welles: Genie im Labyrinth
Autor:
Bert Rebhandl
Erscheinungsort:
Wien
Erscheinungsdatum:
2005
Seiten:
192
Verlag:
Zsolnay Verlag
ISBN:
3-552-05341-7
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