Maximilian Schell: Meine Schwester Maria
Kinostart:
16.07.2004
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Bewegende Hommage an einen der Stars des deutschen Nachkriegsfilms
Sie war eine der wenigen internationalen Kinostars aus dem deutschen Sprachraum: Maria Schell. Bereits mit 16 Jahren feierte sie ihr Debüt und mit Mitte Zwanzig war sei ein gefeierter Publikumsliebling. Sie schmückte die Titelblätter von Magazinen und Zeitschriften, war ein Symbol für den Wiederaufstieg des deutschen Kinos.
Doch der Ruhm der Maria Schell hatte stets auch seine Schattenseiten, denn niemals war nur der Star Maria Schell in den Schlagzeilen, sondern immer wieder auch der Mensch, die Privatperson. Eine Erfahrung, die die sensible Schauspielerin mit dem weichen und warmherzigen Blick bis in die letzten Jahren begleitete. Fast scheint es so, als seien ihre Rollen, in denen sie oft Frauen spielte, denen das Schicksal hart zugesetzt hat, auf ihr eigenes Leben zurückgefallen. Und so wurden Depressionen, ihre rapide sich verschlechternder Gesundheitszustand, ihre desolate finanzielle Lage und ein Selbstmordversuch ebenso ausgeschlachtet wie zuvor ihre darstellerischen Erfolge.
Ganz anders nähert sich Maximilian Schell seiner Schwester, behutsam und würdevoll hatte er bereits ein Filmporträt über seine Schwester gedreht, dem nun ein Buch folgt, das kein Fan-Buch sein will, sondern die bewegende Summe eines an Höhen und Tiefen reichen Lebens, eine Chronik des Aufstiegs und Falls, nachdenklich, mitunter philosophisch und sehr persönlich. Versehen mit wundervollen Bildern aus seinen gleichnamigen Film reiht der Autor assoziativ Stationen des Weges aneinander und spart kaum etwas aus. In jeder Zeile spürt man dabei die tiefe Verbundenheit, die zwischen den Geschwistern herrscht und die diesem außergewöhnlichen Buch seine besondere Note des bewusst Subjektiven gibt. Ein Porträt einer außergewöhnlichen Frau, wie es bewegender nicht sein könnte.
Doch der Ruhm der Maria Schell hatte stets auch seine Schattenseiten, denn niemals war nur der Star Maria Schell in den Schlagzeilen, sondern immer wieder auch der Mensch, die Privatperson. Eine Erfahrung, die die sensible Schauspielerin mit dem weichen und warmherzigen Blick bis in die letzten Jahren begleitete. Fast scheint es so, als seien ihre Rollen, in denen sie oft Frauen spielte, denen das Schicksal hart zugesetzt hat, auf ihr eigenes Leben zurückgefallen. Und so wurden Depressionen, ihre rapide sich verschlechternder Gesundheitszustand, ihre desolate finanzielle Lage und ein Selbstmordversuch ebenso ausgeschlachtet wie zuvor ihre darstellerischen Erfolge.
Ganz anders nähert sich Maximilian Schell seiner Schwester, behutsam und würdevoll hatte er bereits ein Filmporträt über seine Schwester gedreht, dem nun ein Buch folgt, das kein Fan-Buch sein will, sondern die bewegende Summe eines an Höhen und Tiefen reichen Lebens, eine Chronik des Aufstiegs und Falls, nachdenklich, mitunter philosophisch und sehr persönlich. Versehen mit wundervollen Bildern aus seinen gleichnamigen Film reiht der Autor assoziativ Stationen des Weges aneinander und spart kaum etwas aus. In jeder Zeile spürt man dabei die tiefe Verbundenheit, die zwischen den Geschwistern herrscht und die diesem außergewöhnlichen Buch seine besondere Note des bewusst Subjektiven gibt. Ein Porträt einer außergewöhnlichen Frau, wie es bewegender nicht sein könnte.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Maximilian Schell: Meine Schwester Maria
Autor:
Maximilian Schell
Erscheinungsort:
Hamburg
Erscheinungsdatum:
2004
Seiten:
184
Verlag:
Europa Verlag
ISBN:
3-203-82037-4
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