Der Pappa von Ödipussi
2008 wurde er 85. Verspätet zu diesem Geburtstag, zu spät auch zur Ausstellung der Deutschen Kinemathek, dem Museum für Film und Fernsehen in Berlin, doch wenigstens rechtzeitig zu den weiteren Stationen von Loriot - Die Hommage in Hamburg und in Bonn ist nun der schöne, große Begleitband Loriot - Ach was! erschienen, der, um es vorweg und ganz deutlich zu sagen, auch ohne die Ausstellung seinem Thema gerecht wird.
Loriot - Ach was! würdigt Vicco von Bülows Lebenswerk in sechs Kapiteln und zwanzig Texten, dazu mit einer Biografie und einem ausführlichen Werkverzeichnis. Weggefährten wie Regisseur Timothy Moores, Irm Hermann und Heinz Meier alias Lottogewinner Erwin Lindemann erinnern sich, und Parodierte wie Dietmar Schönherr, Peter Merseburger und Friedrich Nowottny würdigen ihren Parodisten. Künstler Klaus Staeck befasst sich mit dem politischen Loriot und die Journalisten Günter Dahl und Robin Detje mit Ödipussi und Pappa ante portas.
Doch es sind weniger die - zum Teil recht kurzen - Textbeiträge, die Loriot - Ach was! so reizvoll machen, als vielmehr die Abbildungen: Stills aus Loriots Kinofilmen und den TV-Reihen Cartoon und Loriot, die in den sechziger und siebziger Jahren feinsinnigen Humor in die Wohnzimmer Deutschlands brachten, Phasenzeichnungen aus den Zeichentrick-Kurzfilmen, Cartoons, Comics, Karikaturen und die Werbegrafik, die einen wichtigen Grundstein für Loriots ökonomische Existenz sowie für seine stetig gewachsene Beliebtheit beim Publikum legte. Gerade das zeichnerische Werk Loriots wird erfreulich ausführlich behandelt und lange nicht gesehene bis vergessene Schätze wie die Bildergeschichten um Reinhold das Nashorn werden ans Licht gebracht.
Das Buch enthält außerdem eine annähernd einstündige Audio-CD mit einigen Loriotschen Highlights wie Die Jodelschule, Herren im Bad, Der Lottogewinner sowie neu aufgenommene Vorträge seiner Gedichte Ein deutsches Kinderlied und Wunderbar.
Das Buch mit der CD ist ein anschauliches und amüsantes Lehrstück intelligenten und scharfsichtigen Humors.
(Stefan Otto)
Loriot - Ach was! würdigt Vicco von Bülows Lebenswerk in sechs Kapiteln und zwanzig Texten, dazu mit einer Biografie und einem ausführlichen Werkverzeichnis. Weggefährten wie Regisseur Timothy Moores, Irm Hermann und Heinz Meier alias Lottogewinner Erwin Lindemann erinnern sich, und Parodierte wie Dietmar Schönherr, Peter Merseburger und Friedrich Nowottny würdigen ihren Parodisten. Künstler Klaus Staeck befasst sich mit dem politischen Loriot und die Journalisten Günter Dahl und Robin Detje mit Ödipussi und Pappa ante portas.
Doch es sind weniger die - zum Teil recht kurzen - Textbeiträge, die Loriot - Ach was! so reizvoll machen, als vielmehr die Abbildungen: Stills aus Loriots Kinofilmen und den TV-Reihen Cartoon und Loriot, die in den sechziger und siebziger Jahren feinsinnigen Humor in die Wohnzimmer Deutschlands brachten, Phasenzeichnungen aus den Zeichentrick-Kurzfilmen, Cartoons, Comics, Karikaturen und die Werbegrafik, die einen wichtigen Grundstein für Loriots ökonomische Existenz sowie für seine stetig gewachsene Beliebtheit beim Publikum legte. Gerade das zeichnerische Werk Loriots wird erfreulich ausführlich behandelt und lange nicht gesehene bis vergessene Schätze wie die Bildergeschichten um Reinhold das Nashorn werden ans Licht gebracht.
Das Buch enthält außerdem eine annähernd einstündige Audio-CD mit einigen Loriotschen Highlights wie Die Jodelschule, Herren im Bad, Der Lottogewinner sowie neu aufgenommene Vorträge seiner Gedichte Ein deutsches Kinderlied und Wunderbar.
Das Buch mit der CD ist ein anschauliches und amüsantes Lehrstück intelligenten und scharfsichtigen Humors.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Loriot - Ach was!
Erscheinungsort:
Ostfildern
Erscheinungsdatum:
2009
Seiten:
176
Verlag:
Hatje Cantz
ISBN:
978-3-7757-2367-1
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