In guter Gesellschaft - Texte über Film und Fernsehen
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Schrift und Rede
"Man kann sich gut mit ihm streiten", lobte Uwe Timm (Die Entdeckung der Currywurst) Günter Rohrbach anlässlich der Verleihung des Filmpreises der Landeshauptstadt München. "Er hat dann einen recht nüchternen Blick, der sich nichts schönredet, nichts Verschwiemeltes duldet. Er ist ganz untaktisch, liebt es, sich aus dem Fenster zu lehnen, seine Ansichten zu verteidigen, wir wissen, dass er sich immer wieder in die Diskussion über die Institutionen Film, Fernsehen, Kritik einmischt, zuweilen auch polemisch", so der "Gelegenheitsdrehbuchschreiber" Timm weiter in seiner Laudatio von 2007.
Dass Rohrbach sich einbringt, beweist das Buch In guter Gesellschaft, das 64 Texte des Journalisten, des Fernsehredakteurs, WDR-Hauptabteilungsleiters, Bosses der Bavaria-Film und freien Produzenten Rohrbach (Anonyma - Eine Frau in Berlin) versammelt: Aufsätze, Kommentare, Reden, Texte für Zeitungen, Zeitschriften und Pressedienste, Beiträge zu Kongressen und medienpolitischen Foren, persönliche Geburtstagsgratulationen, Laudationes und Nachrufe.
"Es gibt, grob geschätzt, mehr als 500 Texte des Autors Günter Rohrbach", meint Herausgeber Hans Helmut Prinzler und schreibt in seinem Vorwort weiter: "Ich habe weit mehr als 100 Texte aus den Schubladen herausgesucht, sortiert, gelesen und (...) für diese Anthologie ausgewählt. Ich halte sie in verschiedener Hinsicht für bemerkenswert. Sie öffnen uns den Blick auf sechs Jahrzehnte Mediengeschichte, auf Produktion und Rezeption, auf Politik und Kultur, auf das Denken und Handeln in der deutschen Bundesrepublik. Sie erinnern uns an Filme und Fernsehsendungen, an Menschen mit und ohne Medienmacht, sie kommentieren, kritisieren, bilanzieren. Sie enthalten viele Fakten und wenig Anekdoten."
Was ist deutsch an der deutschen Kultur? schrieb Rohrbach 2000, Hat Martin Walser recht? 1998, Das Kino bleibt ein Traum war 2007 seine Replik auf Volker Schlöndorffs folgenreiches Plädoyer für eine schärfere Trennung von Film und Fernsehen. Im vorliegenden Buch sind diese Texte vereinigt und dazu weitere über Deutschland, seine Regisseure, Drehbuchautoren und seine Filmakademie, über Hollywood, Film, Fernsehen und Kino, über Fassbinder, Wolfgang Menge, Wim Wenders, Das Boot, Väter und Söhne und L'Avventura. Stets sind die Texte mit hilfreichen einführenden Sätzen von Hans Helmut Prinzler versehen, der sein Vorwort mit Rohrbach lesen! überschreibt. Fügen wir dem nichts weiter hinzu.
(Stefan Otto)
Dass Rohrbach sich einbringt, beweist das Buch In guter Gesellschaft, das 64 Texte des Journalisten, des Fernsehredakteurs, WDR-Hauptabteilungsleiters, Bosses der Bavaria-Film und freien Produzenten Rohrbach (Anonyma - Eine Frau in Berlin) versammelt: Aufsätze, Kommentare, Reden, Texte für Zeitungen, Zeitschriften und Pressedienste, Beiträge zu Kongressen und medienpolitischen Foren, persönliche Geburtstagsgratulationen, Laudationes und Nachrufe.
"Es gibt, grob geschätzt, mehr als 500 Texte des Autors Günter Rohrbach", meint Herausgeber Hans Helmut Prinzler und schreibt in seinem Vorwort weiter: "Ich habe weit mehr als 100 Texte aus den Schubladen herausgesucht, sortiert, gelesen und (...) für diese Anthologie ausgewählt. Ich halte sie in verschiedener Hinsicht für bemerkenswert. Sie öffnen uns den Blick auf sechs Jahrzehnte Mediengeschichte, auf Produktion und Rezeption, auf Politik und Kultur, auf das Denken und Handeln in der deutschen Bundesrepublik. Sie erinnern uns an Filme und Fernsehsendungen, an Menschen mit und ohne Medienmacht, sie kommentieren, kritisieren, bilanzieren. Sie enthalten viele Fakten und wenig Anekdoten."
Was ist deutsch an der deutschen Kultur? schrieb Rohrbach 2000, Hat Martin Walser recht? 1998, Das Kino bleibt ein Traum war 2007 seine Replik auf Volker Schlöndorffs folgenreiches Plädoyer für eine schärfere Trennung von Film und Fernsehen. Im vorliegenden Buch sind diese Texte vereinigt und dazu weitere über Deutschland, seine Regisseure, Drehbuchautoren und seine Filmakademie, über Hollywood, Film, Fernsehen und Kino, über Fassbinder, Wolfgang Menge, Wim Wenders, Das Boot, Väter und Söhne und L'Avventura. Stets sind die Texte mit hilfreichen einführenden Sätzen von Hans Helmut Prinzler versehen, der sein Vorwort mit Rohrbach lesen! überschreibt. Fügen wir dem nichts weiter hinzu.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
In guter Gesellschaft - Texte über Film und Fernsehen
Autor:
Günter Rohrbach
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsdatum:
2008
Seiten:
359
Verlag:
Bertz + Fischer
ISBN:
978-3-86505-186-8
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