Imaginäre Architekturen. Raum und Stadt als Vorstellung
Kinostart:
10.04.2006
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Utopien, Luftschlösser, Filmbauten
Gebäude und Städte, Räume und Architekturen bestehen nicht nur aus Stein, Holz und Glas, aus den konkreten Baumaterialien, die man für ihre Errichtung benötigt. Sie leben auch als Bilder und Zitate in den Vorstellungen der Menschen. Film, Fotografie, Design, Grafik und Mode leben unter anderem von Räumen; sie präsentieren sich in und vor ihnen und gestalten sie entsprechend: von der Theaterdekoration zur Filmarchitektur, von der computergenerierten Virtual Reality zu den Show Rooms bis hin zum literarischen Raum, der zwischen Buchdeckeln festgeschrieben ist. Diese Fiktionen nehmen Einfluss auf das real Erfahrbare, auf die wirklich errichteten Gebäude und Städte, die gebauten Räume und Architekturen.
Imaginäre Architekturen - Raum und Stadt als Vorstellung geht diesen Wechselwirkungen zwischen Imagination, Entwurf und Realisierung nach. Das stabil und ansprechend \"gebaute\" Buch fasst die Beiträge des interdisziplinären Kolloquiums \"Imaginäre Architekturen\" zusammen, das 2004 an der Universität der Künste in Berlin stattfand. Es vereint verschiedene Aufsätze zu den Themenfeldern \"Die Stadt als Vorstellung\", \"Entwerfen als imaginärer Diskurs\", \"Fiktionale Orte\" sowie \"Raum und Metapher\".
Im Einzelnen geht es in seinen fünfzehn Beiträgen beispielsweise um das originale Venedig in Italien und um die Nachahmungen Venice in Santa Monica und das Venetian Resort-Hotel-Casino in Las Vegas, es geht um Rom und um den Pariser Platz in Berlin. Ein Beitrag beschäftigt sich mit Architekturhandbüchern als Medien im künstlerischen Prozess, ein anderer mit Marcel Broodthaers\' Musée d\'Art Moderne, Départment des Aigles, ein weiterer mit den Architekturphantasien in Bruce Sterlings Roman Schismatrix. Und es geht um Szenenbilder in Filmen: um das Raumszenario, das in David Lynchs Eraserhead gestaltet wird, um Charles Foster Kanes Schloss Xanadu in Citizen Kane und um Fellinis Roma.
(Stefan Otto)
Imaginäre Architekturen - Raum und Stadt als Vorstellung geht diesen Wechselwirkungen zwischen Imagination, Entwurf und Realisierung nach. Das stabil und ansprechend \"gebaute\" Buch fasst die Beiträge des interdisziplinären Kolloquiums \"Imaginäre Architekturen\" zusammen, das 2004 an der Universität der Künste in Berlin stattfand. Es vereint verschiedene Aufsätze zu den Themenfeldern \"Die Stadt als Vorstellung\", \"Entwerfen als imaginärer Diskurs\", \"Fiktionale Orte\" sowie \"Raum und Metapher\".
Im Einzelnen geht es in seinen fünfzehn Beiträgen beispielsweise um das originale Venedig in Italien und um die Nachahmungen Venice in Santa Monica und das Venetian Resort-Hotel-Casino in Las Vegas, es geht um Rom und um den Pariser Platz in Berlin. Ein Beitrag beschäftigt sich mit Architekturhandbüchern als Medien im künstlerischen Prozess, ein anderer mit Marcel Broodthaers\' Musée d\'Art Moderne, Départment des Aigles, ein weiterer mit den Architekturphantasien in Bruce Sterlings Roman Schismatrix. Und es geht um Szenenbilder in Filmen: um das Raumszenario, das in David Lynchs Eraserhead gestaltet wird, um Charles Foster Kanes Schloss Xanadu in Citizen Kane und um Fellinis Roma.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Imaginäre Architekturen. Raum und Stadt als Vorstellung
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsdatum:
2006
Seiten:
271
Verlag:
Dietrich Reimer Verlag
ISBN:
3-496-01345-1
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