Unter Parkas
Wie in Quadrophenia von 1979. Nur ohne die Rocker oder Rockers, wie man in diesem Fall wohl besser sagen sollte. Also Mod pur, so, wie sich die Szene heute darstellt.
Der deutsche, in London lebende Fotograf Horst A. Friedrichs (Mali - Reise durch ein magisches Land) hat von 1998 bis 2009 in der britischen Hauptstadt und an der Küste des Landes Mods fotografiert. Junge Mods, der Nachwuchs, und gealterte Mods, die schon in den Anfängen der Subkultur in den sechziger Jahren dabei gewesen sein könnten. Immer schön zugeknöpft bis obenhin, in Polo-Hemden, schmalen Anzügen und grünen, weiten Parkas, die die darunterliegende Kleidung schützen. Besonders, wenn sie auf ihren Scootern sitzen, den Lambrettas und Vespas, customized. Wie viele Scheinwerfer und Rückspiegel gehen eigentlich an so einen Roller?
Friedrichs begleitet die Mods mit seiner Kamera in den Straßen, in Bars und beim Tanzen. Bei aller Konformität, den Motorrollern, den Parkas, dem Faible für die Sechziger, The Who und dem runden, blau-weiß-roten Mod Target, wird deutlich, dass diese schöne Subkultur auch im Äußeren Raum bietet für eine Menge Individualität.
I'm one. 21st Century Mods kommt mit einem Vorwort, in dem DJ Rob Bailey (New Untouchables) schreibt, "it's about good taste and being smart", und einem Nachwort von Paolo Hewitt, in dem besonders der Frühzeit der Mod-Bewegung nachgegangen wird, von nach dem 2. Weltkrieg bis in die sechziger Jahre.
Die Texte in dem Buch sind zwar komplett auf englisch geschrieben. Doch da I'm one. 21st Century Mods sowieso vor allem aus Bildern besteht, macht das kaum etwas.
(Stefan Otto)
Der deutsche, in London lebende Fotograf Horst A. Friedrichs (Mali - Reise durch ein magisches Land) hat von 1998 bis 2009 in der britischen Hauptstadt und an der Küste des Landes Mods fotografiert. Junge Mods, der Nachwuchs, und gealterte Mods, die schon in den Anfängen der Subkultur in den sechziger Jahren dabei gewesen sein könnten. Immer schön zugeknöpft bis obenhin, in Polo-Hemden, schmalen Anzügen und grünen, weiten Parkas, die die darunterliegende Kleidung schützen. Besonders, wenn sie auf ihren Scootern sitzen, den Lambrettas und Vespas, customized. Wie viele Scheinwerfer und Rückspiegel gehen eigentlich an so einen Roller?
Friedrichs begleitet die Mods mit seiner Kamera in den Straßen, in Bars und beim Tanzen. Bei aller Konformität, den Motorrollern, den Parkas, dem Faible für die Sechziger, The Who und dem runden, blau-weiß-roten Mod Target, wird deutlich, dass diese schöne Subkultur auch im Äußeren Raum bietet für eine Menge Individualität.
I'm one. 21st Century Mods kommt mit einem Vorwort, in dem DJ Rob Bailey (New Untouchables) schreibt, "it's about good taste and being smart", und einem Nachwort von Paolo Hewitt, in dem besonders der Frühzeit der Mod-Bewegung nachgegangen wird, von nach dem 2. Weltkrieg bis in die sechziger Jahre.
Die Texte in dem Buch sind zwar komplett auf englisch geschrieben. Doch da I'm one. 21st Century Mods sowieso vor allem aus Bildern besteht, macht das kaum etwas.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
I'm one. 21st Century Mods
Autor:
Horst A. Friedrichs
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsdatum:
2009
Seiten:
ohne Paginierung
Verlag:
Prestel Verlag
ISBN:
978-3-7913-4319-8
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