Hollywood für Sparfüchse: Digitales Filmen
Kinostart:
03.08.2004
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Geiz ist geil!
Wie sieht der Film der Zukunft aus? Noch mehr Action, noch teurere Effekte, noch aufwändigere Großproduktionen von gigantomanischen Ausmaßen? Mitnichten, wenn man dem Hamburger Werbefilmer und Buchautoren Frank Sauerland glauben darf: "Die Zukunft des Fernsehens finden Sie im Fernsehen. Tief in der Nacht. 10 Sekunden lang blitzt sie auf, gibt sich schrill und laut, wie Underdogs es machen, die versuchen, Aufmerksamkeit im Kreis des Establishments zu erregen. Es ist die Sexwerbung auf den Privatkanälen. Sie ist billig produziert und dennoch effektiv. Sie ist mit kleinen Kameras digital gefilmt und geschnitten. Sie hat kein Ansehen und etablierte Produktionsfirmen verschmähen die Schmalspur-Etats der Kunden aus der Erotikbranche. Doch die Edelfilmer koppeln sich damit womöglich ab von der Zukunft", so schreibt der Autor Frank Sauerland.
Sein Buch Hollywood für Sparfüchse markiert einen Aufbruch, der gerade allerorten zu beobachten ist, nicht nur in den nächtlichen Schmuddelwerbungen, sondern ebenso auf den großen Filmfestivals dieser Welt. Keine Frage: Die Erfolgsgeschichte des digitalen Films – und damit sind nicht die aufwendigen digitalen Animationen von Pixar & Co. gemeint – hat gerade erst begonnen. Und da Frank Sauerland als ausgewiesener Werbefilmer seine Branche bestens kennt, illustriert er die Unterschiede zwischen den Filmemachern der alten Schule und den Kindern der digitalen Revolution mit Beispielen aus der Werbung: So nennt er die bisherige Art, Filme zu produzieren "Rama-Werbung": High-Budget-Filme im 35-mm-Format, perfekt ausgeleuchtet, gut gemacht und ziemlich teuer. Doch diese Art der Werbung ist längst dem Untergang geweiht, denn in Zeiten knapper werdender Budgets müssen etablierte Filmschaffende zwangsläufig mit der digitalen Film-Guerilla gleichziehen, wenn sie dauerhaft ökonomisch mithalten wollen. Und das gilt nicht allein für die Werbebranche, sondern wird mit der Zeit die ganze Filmbranche erfassen. Die neue digitale Technik spart aber nicht nur Kosten, sondern kreiert ganz nebenbei auch noch einen neuen Look: Schnelle Schnitte und eine bewegliche Kamera geben vielen Filmen eine deutlich verjüngte, freche und frische Bildsprache, die oft genug auch ebensolche Stoffe hervorbringt – Muxmäuschenstill und die 99-Euro-Filme lassen grüßen.
Frank Sauerland erklärt in seinem Buch Hollywood für Sparfüchse Schritt für Schritt alle notwendigen Stufen bei der Herstellung eines modernen digitalen Films – die Wahl der Kamera, die Ausrüstung für Ton und Beleuchtung, das Drehbuch, die Schauspielerführung und die Verarbeitung am heimischen PC. Und das alles so detailliert, verständlich und praxisorientiert, dass nicht nur Filmprofis, sondern auch Amateure mit diesem Buch bestens arbeiten können. Fazit: Ein erfrischend geschriebener Ratgeber für alle Filmverrückten, die sich mit dem digitalen Film auseinandersetzen wollen.
Unter der Website www.digitales-filmen.de finden Interessierte zudem die neuste Ergänzungen und Aktualisierungen sowie jede Menge Links und andere Verweise zum Thema.
Sein Buch Hollywood für Sparfüchse markiert einen Aufbruch, der gerade allerorten zu beobachten ist, nicht nur in den nächtlichen Schmuddelwerbungen, sondern ebenso auf den großen Filmfestivals dieser Welt. Keine Frage: Die Erfolgsgeschichte des digitalen Films – und damit sind nicht die aufwendigen digitalen Animationen von Pixar & Co. gemeint – hat gerade erst begonnen. Und da Frank Sauerland als ausgewiesener Werbefilmer seine Branche bestens kennt, illustriert er die Unterschiede zwischen den Filmemachern der alten Schule und den Kindern der digitalen Revolution mit Beispielen aus der Werbung: So nennt er die bisherige Art, Filme zu produzieren "Rama-Werbung": High-Budget-Filme im 35-mm-Format, perfekt ausgeleuchtet, gut gemacht und ziemlich teuer. Doch diese Art der Werbung ist längst dem Untergang geweiht, denn in Zeiten knapper werdender Budgets müssen etablierte Filmschaffende zwangsläufig mit der digitalen Film-Guerilla gleichziehen, wenn sie dauerhaft ökonomisch mithalten wollen. Und das gilt nicht allein für die Werbebranche, sondern wird mit der Zeit die ganze Filmbranche erfassen. Die neue digitale Technik spart aber nicht nur Kosten, sondern kreiert ganz nebenbei auch noch einen neuen Look: Schnelle Schnitte und eine bewegliche Kamera geben vielen Filmen eine deutlich verjüngte, freche und frische Bildsprache, die oft genug auch ebensolche Stoffe hervorbringt – Muxmäuschenstill und die 99-Euro-Filme lassen grüßen.
Frank Sauerland erklärt in seinem Buch Hollywood für Sparfüchse Schritt für Schritt alle notwendigen Stufen bei der Herstellung eines modernen digitalen Films – die Wahl der Kamera, die Ausrüstung für Ton und Beleuchtung, das Drehbuch, die Schauspielerführung und die Verarbeitung am heimischen PC. Und das alles so detailliert, verständlich und praxisorientiert, dass nicht nur Filmprofis, sondern auch Amateure mit diesem Buch bestens arbeiten können. Fazit: Ein erfrischend geschriebener Ratgeber für alle Filmverrückten, die sich mit dem digitalen Film auseinandersetzen wollen.
Unter der Website www.digitales-filmen.de finden Interessierte zudem die neuste Ergänzungen und Aktualisierungen sowie jede Menge Links und andere Verweise zum Thema.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Hollywood für Sparfüchse: Digitales Filmen
Autor:
Frank Sauerland
Erscheinungsort:
Konstanz
Erscheinungsdatum:
2004
Seiten:
152
Verlag:
UVK Verlag
ISBN:
3-89669-425-1
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