Hildegard Knef - Die Biographie
Kinostart:
10.08.2007
Leserbewertung:
Noch nicht genügend Bewertungen
Die öffentliche Frau
Sie spielte die Hauptrolle im ersten deutschen Nachkriegsfilm, Die Mörder sind unter uns. Als Die Sünderin löste sie 1951 den ersten Filmskandal jener Zeit aus. Sie drehte mit Gregory Peck und Tyrone Power und unter Henry Hathaway und Billy Wilder für Hollywood und feierte Riesentriumphe am New Yorker Broadway. Eine zweite Karriere startete sie als Chansonniere (Für mich soll’s rote Rosen regnen), eine dritte als ihre eigene Biografin. Doch sie kannte auch die Schattenseiten des Lebens: zerrüttete Ehen, missglückte Comeback-Versuche, Flucht in den Alkohol, Drogensucht, Medikamentenmissbrauch, Krankheiten. Die Knef.
"Hildegard Knef war ein Mensch, der sich immer wieder neu erfunden hat", schreibt Jürgen Trimborn, Autor der sorgfältig erarbeiteten und kurzweiligen Biografie Hildegard Knef. "Eine Frau, die sich mit ihrer außergewöhnlich vielseitigen Begabung, ihrer Disziplin und ihrem Ehrgeiz sowie einer großen Portion Individualität eine Karriere aufgebaut hat, wie kaum jemand sonst es geschafft hat - und die letzlich an dieser hart erkämpften Karriere zugrunde ging." Dr. Trimborn (Johannes Heesters - Der Herr im Frack) sucht die Wahrheit hinter den Mythen und Selbststilisierungen der Schauspielerin / Sängerin / Bestsellerautorin, die sich nicht scheute, ihre Lebenskrisen, Scheidungen und Krankheiten selbst an die Öffentlichkeit zu tragen. Nach eigenen Angaben hat der Autor "mit zahlreichen Zeitzeugen gesprochen, die die Knef im privaten Umgang erlebt haben, mit Haushälterinnen, Sekretärinnen, Ärzten, Lektoren und engen Vertrauten, die großteils noch nie zu ihren Erinnerungen an die Diva befragt worden sind". In seinem Buch überrascht er mit bislang unbekannten Facetten im und Fakten aus dem Leben der Knef. Er legt verblüffende und vor allem glaubwürdige Rechercheergebnisse vor, die zeigen, wie das "Symbol dieser Republik" (Fritz J. Raddatz) nicht unwesentliche Teile seiner Autobiografie Der geschenkte Gaul frei erfand, wie es sich in Krankheiten stürzte und sich selbst zerstörte.
(Stefan Otto)
"Hildegard Knef war ein Mensch, der sich immer wieder neu erfunden hat", schreibt Jürgen Trimborn, Autor der sorgfältig erarbeiteten und kurzweiligen Biografie Hildegard Knef. "Eine Frau, die sich mit ihrer außergewöhnlich vielseitigen Begabung, ihrer Disziplin und ihrem Ehrgeiz sowie einer großen Portion Individualität eine Karriere aufgebaut hat, wie kaum jemand sonst es geschafft hat - und die letzlich an dieser hart erkämpften Karriere zugrunde ging." Dr. Trimborn (Johannes Heesters - Der Herr im Frack) sucht die Wahrheit hinter den Mythen und Selbststilisierungen der Schauspielerin / Sängerin / Bestsellerautorin, die sich nicht scheute, ihre Lebenskrisen, Scheidungen und Krankheiten selbst an die Öffentlichkeit zu tragen. Nach eigenen Angaben hat der Autor "mit zahlreichen Zeitzeugen gesprochen, die die Knef im privaten Umgang erlebt haben, mit Haushälterinnen, Sekretärinnen, Ärzten, Lektoren und engen Vertrauten, die großteils noch nie zu ihren Erinnerungen an die Diva befragt worden sind". In seinem Buch überrascht er mit bislang unbekannten Facetten im und Fakten aus dem Leben der Knef. Er legt verblüffende und vor allem glaubwürdige Rechercheergebnisse vor, die zeigen, wie das "Symbol dieser Republik" (Fritz J. Raddatz) nicht unwesentliche Teile seiner Autobiografie Der geschenkte Gaul frei erfand, wie es sich in Krankheiten stürzte und sich selbst zerstörte.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Hildegard Knef - Die Biographie
Autor:
Jürgen Trimborn
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsdatum:
2007
Seiten:
512
Verlag:
Goldmann
ISBN:
978-3-442-15426-5
BEWERTUNG
Klicken Sie auf einen Stern, um Ihre Bewertung abzugeben.
MEINUNGEN
Ihre Meinung zu diesem Buch (Felder mit * müssen ausgefüllt sein)





