Greta Garbo - Das private Album
Kinostart:
15.02.2006
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Garbo's Garbos
Greta Garbo (1905 - 1990) nahm unter den großen Hollywood-Stars des Studio-Systems eine Sonderrolle ein. Die Schauspielerin, die bei MGM unter Vertrag war, mied die Öffentlichkeit, soweit es möglich war, und entzog sich dem Scheinwerferlicht, wo immer sie konnte. Sie gab keine Interviews und belieferte nicht die Klatschspalten der Presse. Fotografieren ließ sie sich nur, wenn der Vertrag es verlangte, und auch dann nur von ausgesuchten Fotografen. Doch obwohl (oder weil?) sie ihrem Ruhm kritisch gegenüberstand, sammelte sie ihre Lieblingsporträts und archivierte sorgfältig die Originalaufnahmen von Fotografen wie Clarence Sinclair Bull, Ruth Harriet Louise und George Hurrell.
Die Fotos aus dem persönlichen Besitz von Greta Garbo sind (einmalig in Deutschland) noch bis 7. Mai 2006 in der Ausstellung Garbo\'s Garbos - Portraits from her private Collection im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt/Main zu sehen. Der begleitende großformatige Bildband Greta Garbo - Das private Album reproduziert die Aufnahmen in einer bestechenden Qualität, die einen glauben macht, man durchblättere ein genuines Fotoalbum. Die Privat- und Publicity-Fotos dokumentieren fast alle die zeitlose Eleganz der \"Göttlichen\" und zeigen ihre außergewöhnlich makellose Schönheit. Schade nur, dass man bei vielen Bildern erst hinten im Buch nachschlagen muss, um zu erfahren, wer ihr Fotograf war und im Umfeld welches Films sie entstanden.
In einem begleitenden Text zeichnet Scott Reisfeld, ein Großneffe der Schauspielerin, ein intimes Porträt der Garbo. Er blickt hinter ihre öffentliche Karriere - von den frühesten Tagen in Schweden, als sie Fotomodell, Statistin und Schauspielschülerin war, bis hin zu den letzten Jahren in New York, wo sie sehr zurückgezogen, \"ein ruhiges Leben mit ihrer Familie und ihren Freunden\" führte. Der Essay \"Die Magie der Garbo\" des New Yorker Fotografiehistorikers Robert Dance vollzieht die Entwicklung des Images der Diva nach - von den ersten Werbeaufnahmen bis zur Ikone, die die Garbo noch heute ist. Eine erfreulich vollständige Filmografie rundet den gelungenen Bildband ab.
(Stefan Otto)
Die Fotos aus dem persönlichen Besitz von Greta Garbo sind (einmalig in Deutschland) noch bis 7. Mai 2006 in der Ausstellung Garbo\'s Garbos - Portraits from her private Collection im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt/Main zu sehen. Der begleitende großformatige Bildband Greta Garbo - Das private Album reproduziert die Aufnahmen in einer bestechenden Qualität, die einen glauben macht, man durchblättere ein genuines Fotoalbum. Die Privat- und Publicity-Fotos dokumentieren fast alle die zeitlose Eleganz der \"Göttlichen\" und zeigen ihre außergewöhnlich makellose Schönheit. Schade nur, dass man bei vielen Bildern erst hinten im Buch nachschlagen muss, um zu erfahren, wer ihr Fotograf war und im Umfeld welches Films sie entstanden.
In einem begleitenden Text zeichnet Scott Reisfeld, ein Großneffe der Schauspielerin, ein intimes Porträt der Garbo. Er blickt hinter ihre öffentliche Karriere - von den frühesten Tagen in Schweden, als sie Fotomodell, Statistin und Schauspielschülerin war, bis hin zu den letzten Jahren in New York, wo sie sehr zurückgezogen, \"ein ruhiges Leben mit ihrer Familie und ihren Freunden\" führte. Der Essay \"Die Magie der Garbo\" des New Yorker Fotografiehistorikers Robert Dance vollzieht die Entwicklung des Images der Diva nach - von den ersten Werbeaufnahmen bis zur Ikone, die die Garbo noch heute ist. Eine erfreulich vollständige Filmografie rundet den gelungenen Bildband ab.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Greta Garbo - Das private Album
Autor:
Scott Reisfield, Robert Dance
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsdatum:
2005
Seiten:
255
Verlag:
Henschel Verlag
ISBN:
3-89487-514-3
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