Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien
Kinostart:
13.07.2005
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Die fabelhafte Welt des Helge
Wunderbare Reisen zu Wasser und Lande, Feldzüge und lustige Abentheuer des Freyherrn von Münchhausen, wie er dieselben bey der Flasche im Cirkel seiner Freunde selbst zu erzählen pflegt - so lautet der Originaltitel der Sammlung phantastischer Lügengeschichten, die Gottfried August Bürger 1786 herausgab. Der Baron von Münchhausen besteht darin unglaubliche Abenteuer in seiner Heimat, in Russland und der Türkei. Er reitet auf einer Kanonenkugel und zieht sein Pferd und sich selbst am eigenen Haarschopf aus dem Sumpf.
Mit seinem Expeditionsroman Globus Dei tritt Helge Schneider die Nachfolge Münchhausens an. Nicht plump als einfach ein weiterer Lügenbaron, sondern als ein mehr oder weniger ernstzunehmender Geschichtenerzähler in der typischen Helge-Schneider-Manier. Wie in seinen Filmen, seiner Musik, seinen Hörspielen und seinen bisherigen Büchern erzählt Helge hier wieder unglaubliche und bisweilen unglaublich witzige Storys, absurde Geschichten von seiner Reise um die Welt.
Mit einem Heißluftballon landet Helge am Nordpol, wo die Zunge festfriert, sobald sie den Mund verlässt. Von hier aus schlägt er sich durch, mit zwei Hinterherziehschlitten, einem Eisbärfell und allerhand weiteren sinnvollen und unsinnigen Gepäckstücken. Er stellt zunächst einen Kälterekord nach dem anderen auf und bereist dann Russland, den Kaukasus, Gran Canaria, Marokko, den Tschad, Brasilien und andere Länder. Helge begegnet Bären, Seeelefanten, Wölfen, einem Adler, einer Jetpilotin und Günter Netzer. Nach einem kurzen Abstecher nach New York endet in die Reise in Feuerland.
"Mein Gott, das ist schlecht", schreibt Schneider, "kein Schriftsteller der Welt würde sich so etwas Dummes ausdenken können, aber das ist auch der unbedingte Beweis für meine Aufrichtigkeit in der Nacherzählung meiner Reise, alles stimmt, alles ist echt passiert!" Dabei hat Schneider seine Heimatstadt für seinen schmalen, aber guten Reiseroman offensichtlich nicht verlassen. "Ich kann die Welt sein, jeder kann die Welt sein, ohne um den Erdball fliegen zu müssen", erklärte er in einem Interview der Zeit. "Man hält seine Heimat zu Unrecht klein und denkt immer, die Leute in New York oder in Rom hätten sehr wichtigen Spaß, was will man in Wipperfürth? Ich will zeigen, zu welcher Fantasie die Heimat anregen kann, auch wenn sie überschaubar ist wie Mülheim an der Ruhr."
(Stefan Otto)
www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/346203474X/kinozeitde-21/
Mit seinem Expeditionsroman Globus Dei tritt Helge Schneider die Nachfolge Münchhausens an. Nicht plump als einfach ein weiterer Lügenbaron, sondern als ein mehr oder weniger ernstzunehmender Geschichtenerzähler in der typischen Helge-Schneider-Manier. Wie in seinen Filmen, seiner Musik, seinen Hörspielen und seinen bisherigen Büchern erzählt Helge hier wieder unglaubliche und bisweilen unglaublich witzige Storys, absurde Geschichten von seiner Reise um die Welt.
Mit einem Heißluftballon landet Helge am Nordpol, wo die Zunge festfriert, sobald sie den Mund verlässt. Von hier aus schlägt er sich durch, mit zwei Hinterherziehschlitten, einem Eisbärfell und allerhand weiteren sinnvollen und unsinnigen Gepäckstücken. Er stellt zunächst einen Kälterekord nach dem anderen auf und bereist dann Russland, den Kaukasus, Gran Canaria, Marokko, den Tschad, Brasilien und andere Länder. Helge begegnet Bären, Seeelefanten, Wölfen, einem Adler, einer Jetpilotin und Günter Netzer. Nach einem kurzen Abstecher nach New York endet in die Reise in Feuerland.
"Mein Gott, das ist schlecht", schreibt Schneider, "kein Schriftsteller der Welt würde sich so etwas Dummes ausdenken können, aber das ist auch der unbedingte Beweis für meine Aufrichtigkeit in der Nacherzählung meiner Reise, alles stimmt, alles ist echt passiert!" Dabei hat Schneider seine Heimatstadt für seinen schmalen, aber guten Reiseroman offensichtlich nicht verlassen. "Ich kann die Welt sein, jeder kann die Welt sein, ohne um den Erdball fliegen zu müssen", erklärte er in einem Interview der Zeit. "Man hält seine Heimat zu Unrecht klein und denkt immer, die Leute in New York oder in Rom hätten sehr wichtigen Spaß, was will man in Wipperfürth? Ich will zeigen, zu welcher Fantasie die Heimat anregen kann, auch wenn sie überschaubar ist wie Mülheim an der Ruhr."
(Stefan Otto)
www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/346203474X/kinozeitde-21/
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien
Autor:
Helge Schneider
Erscheinungsort:
Köln
Erscheinungsdatum:
2005
Seiten:
125
Verlag:
Kiepenheuer & Witsch
ISBN:
3-462-03474-X
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