Geschichte des deutschen Films
Kinostart:
11.01.2005
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1. November 1895 bis 18. Juni 2004
Die Geschichte des deutschen Films ist kein neues Buch. Es erschien in erster Auflage 1993 und war damals die einzige umfassende Darstellung zum Thema (2004 erschien dann Film in Deutschland. Geschichte und Geschichten seit 1895 von Sabine Hake). Die erste Auflage der großen und fundierten Geschichte des deutschen Films ist vergriffen und es war Zeit für eine zweite. Nicht nur das Titelbild ist ein neues, auch der Buchinhalt wurde erweitert und überarbeitet. Die Texte über den Dokumentarfilm, den Experimentalfilm sowie über die Relation von Fernsehen und Film wurden bis ins Jahr 2003 fortgeschrieben. Wolfgang Gersch erweiterte seinen Artikel über Film in der DDR. In anderen Kapiteln wurden Fehler korrigiert und Auslassungen ergänzt. Die Chronik des deutschen Films wurde aktualisiert und umfasst nun Einträge bis zum Sommer 2004. Auch die Bibliografie ist auf den neuesten Stand gebracht.
Die größte Erweiterung jedoch bringt Katja Nicodemus mit ihrem Beitrag "Neues Sein und altes Bewusstsein" über den deutschen Film der neunziger Jahre. Sie beschreibt die Dekade "der Ära Kohl" als eine, in der "die Strömungen und Tendenzen, die inhaltlichen wie ästhetischen Richtungen und Autorenhaltungen der vorangegangenen Jahrzehnte isoliert nebeneinander standen." Nicodemus findet die Schwerpunkte dieser Zeit in der deutschen Komödie (Der bewegte Mann, Stadtgespräch, Männerpension), in den ersten Filmen von Andreas Dresen, Tom Tykwer, Hans-Christian Schmid und anderen Autorenpersönlichkeiten, in den Produktionen der "X Filme" (Stille Nacht, Das Leben ist eine Baustelle, Lola rennt) und, nicht zuletzt, im Umgang mit dem Ende der DDR, das das Jahrzehnt einleitete (Go Trabi Go, Nikolaikirche, Sonnenallee).
1993 umfasste die Geschichte des deutschen Films 596 Seiten, jetzt sind es 70 mehr. Es ist kein anderes Buch geworden, aber ein noch besseres. Geschichte des deutschen Films bleibt die beste Geschichte des deutschen Films, die wir haben.
Die größte Erweiterung jedoch bringt Katja Nicodemus mit ihrem Beitrag "Neues Sein und altes Bewusstsein" über den deutschen Film der neunziger Jahre. Sie beschreibt die Dekade "der Ära Kohl" als eine, in der "die Strömungen und Tendenzen, die inhaltlichen wie ästhetischen Richtungen und Autorenhaltungen der vorangegangenen Jahrzehnte isoliert nebeneinander standen." Nicodemus findet die Schwerpunkte dieser Zeit in der deutschen Komödie (Der bewegte Mann, Stadtgespräch, Männerpension), in den ersten Filmen von Andreas Dresen, Tom Tykwer, Hans-Christian Schmid und anderen Autorenpersönlichkeiten, in den Produktionen der "X Filme" (Stille Nacht, Das Leben ist eine Baustelle, Lola rennt) und, nicht zuletzt, im Umgang mit dem Ende der DDR, das das Jahrzehnt einleitete (Go Trabi Go, Nikolaikirche, Sonnenallee).
1993 umfasste die Geschichte des deutschen Films 596 Seiten, jetzt sind es 70 mehr. Es ist kein anderes Buch geworden, aber ein noch besseres. Geschichte des deutschen Films bleibt die beste Geschichte des deutschen Films, die wir haben.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Geschichte des deutschen Films
Erscheinungsort:
. Auflage Stuttgart, Weimar
Erscheinungsdatum:
2004
Seiten:
666
Verlag:
Verlag J. B. Metzler
ISBN:
3-476-01952-7
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