Fragt nicht warum: Hildegard Knef - Die Biografie und Der geschenkte Gaul. Bericht aus einem Leben
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Zwei Bücher über das Leben von Hildegard Knef
Hildegard Knef ist wieder da. Das überrascht kaum, auch wenn sie 2002 verstorben ist. Man hat sie noch als eine außergewöhnlich wandlungsfähige Frau in Erinnerung, deren Karriere mehrmals totgesagt worden war, die jedoch immer wieder kam. Immer wieder erfand sie sich neu und immer wieder erarbeitete sie sich neue Publikumskreise.
Das aktuelle Comeback ist das erste, an dem sie nicht persönlich beteiligt sein kann. Heike Makatsch kommt als Hilde in die Kinos, sie singt eine CD mit Knef-Liedern ein und liest als Hörbuch zum Film Ausschnitte aus dem Bestseller Der geschenkte Gaul. Die edel AG veröffentlicht darüber hinaus Hildegard Knefs Romane Der geschenkte Gaul - Bericht aus einem Leben (1970), Das Urteil oder Der Gegenmensch (1975) und So nicht (1982) neu, einen "Earbook" genannten Fotobildband mit Musik-CDs und zuletzt die Biografie Fragt nicht warum - Hildegard Knef.
Deren Autorin Petra Roek war offenbar so etwas wie die persönliche Archivarin der Knef und vermag daher auf umfangreiche Archivalien zurückzugreifen, die für frühere Knef-Biografen nicht zugänglich waren. Die mussten sich, besonders was die vierziger Jahre angeht, vor allem auf die Schilderungen in Der geschenkte Gaul verlassen sowie auf die Aussagen der Knef in Interviews. Zuletzt hat Jürgen Trimborn in seiner 2005 erschienenen Biografie Hildegard Knef - Das Glück kennt nur Minuten einige der entsprechenden Schilderungen der Knef in Frage gestellt. Roek ist in ihrer autorisierten Biografie unkritischer, geht aber wenigstens oberflächlich auf die Vorbehalte, die nicht nur Trimborn hat, ein, und räumt ein, die Knef schildere "die Erlebnisse aus dieser Zeit (...) in ihrem Buch Der geschenkte Gaul mit viel Fantasie" und habe "in ihrer Autobiografie (...) vermutlich die Erlebnisse anderer Kriegsgefangener verarbeitet"(!).
Gegenüber den Vorgängern, die bisweilen tiefer bohren, weist Fragt nicht warum das Plus auf, mit zahlreichen bislang unveröffentlichten, privaten Fotos und der Abbildung persönlicher Dokumente aus dem Leben der Knef aufwarten zu können.
(Stefan Otto)
Das aktuelle Comeback ist das erste, an dem sie nicht persönlich beteiligt sein kann. Heike Makatsch kommt als Hilde in die Kinos, sie singt eine CD mit Knef-Liedern ein und liest als Hörbuch zum Film Ausschnitte aus dem Bestseller Der geschenkte Gaul. Die edel AG veröffentlicht darüber hinaus Hildegard Knefs Romane Der geschenkte Gaul - Bericht aus einem Leben (1970), Das Urteil oder Der Gegenmensch (1975) und So nicht (1982) neu, einen "Earbook" genannten Fotobildband mit Musik-CDs und zuletzt die Biografie Fragt nicht warum - Hildegard Knef.
Deren Autorin Petra Roek war offenbar so etwas wie die persönliche Archivarin der Knef und vermag daher auf umfangreiche Archivalien zurückzugreifen, die für frühere Knef-Biografen nicht zugänglich waren. Die mussten sich, besonders was die vierziger Jahre angeht, vor allem auf die Schilderungen in Der geschenkte Gaul verlassen sowie auf die Aussagen der Knef in Interviews. Zuletzt hat Jürgen Trimborn in seiner 2005 erschienenen Biografie Hildegard Knef - Das Glück kennt nur Minuten einige der entsprechenden Schilderungen der Knef in Frage gestellt. Roek ist in ihrer autorisierten Biografie unkritischer, geht aber wenigstens oberflächlich auf die Vorbehalte, die nicht nur Trimborn hat, ein, und räumt ein, die Knef schildere "die Erlebnisse aus dieser Zeit (...) in ihrem Buch Der geschenkte Gaul mit viel Fantasie" und habe "in ihrer Autobiografie (...) vermutlich die Erlebnisse anderer Kriegsgefangener verarbeitet"(!).
Gegenüber den Vorgängern, die bisweilen tiefer bohren, weist Fragt nicht warum das Plus auf, mit zahlreichen bislang unveröffentlichten, privaten Fotos und der Abbildung persönlicher Dokumente aus dem Leben der Knef aufwarten zu können.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Fragt nicht warum: Hildegard Knef - Die Biografie und Der geschenkte Gaul. Bericht aus einem Leben
Autor:
Petra Roek, Hildegard Knef
Erscheinungsort:
Hamburg
Erscheinungsdatum:
2008
Seiten:
333 und 434
Verlag:
Edel Entertainment
ISBN:
978-3-941378-01-8 und 978-3-86803-126-3
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