Filmkunst und Gesellschaftskritik - Sozialethische Erkundungen
Kinostart:
12.10.2005
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Sozialkritik als Kinoerfolg
Bei Filmkunst und Gesellschaftskritik - Sozialethische Erkundungen handelt es sich im wesentlichen um eine Dokumentation der Beiträge der Jahrestagung 2004 der internationalen Forschungsgruppe "Film und Theologie". Mit Polizistin Gabriela Maria Schmeide auf dem Titel, fünfzehn Beiträgen von elf Autoren und knapp sechzig Filmfotos greift das Buch zum Symposium die gesellschaftskritische Dimension von Filmen auf, die einen eher schonungslosen Blick auf gesellschaftliche Abgründe werfen. Ausgehend vor allem von jüngeren Spielfilmen aus Belgien, Großbritannien, Italien, Deutschland und Frankreich werden filmische Erkundungen vorgeführt, die soziale Wirklichkeit mit Hilfe einer realitätsnahen Bildsprache vermitteln.
Die Filme von Mike Leigh, Ken Loach, Andreas Dresen, Bruno Dumont und Peter Kahane, die neben anderen in Filmkunst und Gesellschaftskritik behandelt werden, vermitteln keine einfachen Botschaften, zwingen aber zur Auseinandersetzung mit teilweise schockierenden Inhalten und unkonventionellen gestalterischen Mitteln. Ihr Blick in gesellschaftliche Abgründe wird zum Ausgangspunkt für die sozialethische Reflexion.
Da liest die Musikwissenschaftlerin Gretel Freitag Pier Paolo Pasolini mit Georges Bataille, Michael Staiger sucht nach einer Ästhetik der Wahrheit und findet Sozialkritik im Dogma-Stil, Peter Hasenberg richtet seinen Blick auf das britische, Walter Lesch auf das belgische Kino. Alexander Darius Ornella setzt sich mit Michael Moore auseinander, Günter Weyrich mit Andreas Dresen und Walter Lesch und Charles Martig mit den Gebrüdern Dardenne. Die Tatsache, dass L’ Enfant, der letzte Film von Luc und Jean-Pierre Dardenne in diesem Jahr mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, werten die Herausgeber als "eine Ermutigung für alle, die an den thematischen und ästhetischen Zusammenhängen interessiert sind, denen die Artikel des vorliegenden Bandes sich aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern versuchen."
(Stefan Otto)
Die Filme von Mike Leigh, Ken Loach, Andreas Dresen, Bruno Dumont und Peter Kahane, die neben anderen in Filmkunst und Gesellschaftskritik behandelt werden, vermitteln keine einfachen Botschaften, zwingen aber zur Auseinandersetzung mit teilweise schockierenden Inhalten und unkonventionellen gestalterischen Mitteln. Ihr Blick in gesellschaftliche Abgründe wird zum Ausgangspunkt für die sozialethische Reflexion.
Da liest die Musikwissenschaftlerin Gretel Freitag Pier Paolo Pasolini mit Georges Bataille, Michael Staiger sucht nach einer Ästhetik der Wahrheit und findet Sozialkritik im Dogma-Stil, Peter Hasenberg richtet seinen Blick auf das britische, Walter Lesch auf das belgische Kino. Alexander Darius Ornella setzt sich mit Michael Moore auseinander, Günter Weyrich mit Andreas Dresen und Walter Lesch und Charles Martig mit den Gebrüdern Dardenne. Die Tatsache, dass L’ Enfant, der letzte Film von Luc und Jean-Pierre Dardenne in diesem Jahr mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, werten die Herausgeber als "eine Ermutigung für alle, die an den thematischen und ästhetischen Zusammenhängen interessiert sind, denen die Artikel des vorliegenden Bandes sich aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern versuchen."
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Filmkunst und Gesellschaftskritik - Sozialethische Erkundungen
Erscheinungsort:
Marburg
Erscheinungsdatum:
2005
Seiten:
232
Verlag:
Schüren
ISBN:
3-89472-396-3
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