Filme sehen lernen - Grundlagen der Filmästhetik
Kinostart:
15.09.2005
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Filmhochschule
Um Filme bloß zu sehen, braucht man eigentlich keinen, der einem beibringt, wie das geht. Man braucht nur den Fernseher einschalten und sich berieseln lassen oder man setzt sich ins Kino und schaut gen Leinwand. Man kann sich aber auch eine DVD wie Filme sehen lernen reinschieben, und wird sehen, dass man mehr sieht, wenn man das Sehen erstmal gelernt hat. Die Filme werden reicher, je mehr man über sie weiß.
Anhand geschickt ausgewählter Sequenzen aus der über einhundertjährigen Geschichte des europäischen und amerikanischen Kinos werden auf Filme sehen lernen die elementaren Ausdrucks- und Darstellungsmittel des Films erläutert. Grundlagen wie Einstellungsgrößen, Kamerabewegungen, Licht, Ton, Schnitttechniken, Montage- und dramaturgische Konzepte werden sehr anschaulich vor Augen geführt. Passionierte Kinogänger wie Medienpraktiker, Dozenten wie Studenten können sich hier Beispiele für alle wichtigen Grundbegriffe der Filmästhetik anschauen. Wer systematisch vorgehen möchte, kann sich von einem Sprecher durch diese lexikalische DVD leiten lassen, wer nur einzelne Begriffe "nachschlagen" möchte, kann auch das tun und sich einfach durchzappen.
Das Pfund dieser DVD sind die fast neunzig Minuten Filmausschnitte, ohne die das Ganze doch eine eher trockene Angelegenheit wäre. Hier kann man nicht nur theoretisch erfahren, was eine Fahrt mit gekippter Kamera ist und wie eine Subjektive mit Blickfeldattribut wirkt, sondern sofort die Wirkung sehen. Und das in Ausschnitten aus Filmen von Coppola, Eisenstein, Hitchcock, Leone, Murnau, Tykwer und vielen anderen Meistern.
Diese Filmhochschule ist eine Scheibe. Aufgrund der kleinen Schrift und Bildgröße, die sie hervorbringt, ist sie eher was für das DVD-Laufwerk im Computer als für den Player unter dem Fernseher.
(Stefan Otto)
Anhand geschickt ausgewählter Sequenzen aus der über einhundertjährigen Geschichte des europäischen und amerikanischen Kinos werden auf Filme sehen lernen die elementaren Ausdrucks- und Darstellungsmittel des Films erläutert. Grundlagen wie Einstellungsgrößen, Kamerabewegungen, Licht, Ton, Schnitttechniken, Montage- und dramaturgische Konzepte werden sehr anschaulich vor Augen geführt. Passionierte Kinogänger wie Medienpraktiker, Dozenten wie Studenten können sich hier Beispiele für alle wichtigen Grundbegriffe der Filmästhetik anschauen. Wer systematisch vorgehen möchte, kann sich von einem Sprecher durch diese lexikalische DVD leiten lassen, wer nur einzelne Begriffe "nachschlagen" möchte, kann auch das tun und sich einfach durchzappen.
Das Pfund dieser DVD sind die fast neunzig Minuten Filmausschnitte, ohne die das Ganze doch eine eher trockene Angelegenheit wäre. Hier kann man nicht nur theoretisch erfahren, was eine Fahrt mit gekippter Kamera ist und wie eine Subjektive mit Blickfeldattribut wirkt, sondern sofort die Wirkung sehen. Und das in Ausschnitten aus Filmen von Coppola, Eisenstein, Hitchcock, Leone, Murnau, Tykwer und vielen anderen Meistern.
Diese Filmhochschule ist eine Scheibe. Aufgrund der kleinen Schrift und Bildgröße, die sie hervorbringt, ist sie eher was für das DVD-Laufwerk im Computer als für den Player unter dem Fernseher.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Filme sehen lernen - Grundlagen der Filmästhetik
Autor:
Rüdiger Steinmetz
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Erscheinungsdatum:
2005
Seiten:
47
Verlag:
Zweitausendeins
ISBN:
3-86150-637-8
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