Ein Blick ins Familienalbum des Kinos
Eigentlich sind ja filmhistorische Kompendien und Überblickswerke manchmal eine komische Sache. Nicht selten kommt man sich vor wie beim Besuch einer Revival-Party: Die Songs oder Filme, die einen früher bewegten, sind irgendwie schal geworden, abgenutzt vom zu häufigen Sehen oder Hören. Umso schöner, wenn immer mal wieder Bücher auf den Markt kommen, die den Spagat schaffen zwischen filmhistorischer „Erinnerungsarbeit“ und purem Lesespaß.
Der Kölner Taschen Verlag, sonst eher bekannt für seine Kilo schweren Kunstbände, hat im Herbst den dritten Band seiner Filmreihe mit den besten Filmen der letzten Dekaden vorgelegt. Nach den Bänden über die Filme der neunziger und achtziger Jahre waren nun die siebziger Jahre an der Reihe, ein Jahrzehnt, das besonders aus filmhistorischer Sicht sehr interessant war.
Wie interessant und wie prägend, das erschließt sich beim Durchblättern des rund 700 Seiten starken Buches schnell. Wie beim Blättern durch ein Familienalbum mit alten Bildern, die man beinahe vergessen hat, gibt es fast auf jeder Seite ein Wiedersehen mit Filmen, die unvergessen und die unser kulturelles Gedächtnis geprägt haben: The Clou, Clockwork Orange, Star Wars, Der weiße Hai, Frech Connection, Der Pate, um nur einige zu nennen.
Jahr für Jahr führen die Autoren unter der Herausgeberschafft von Jürgen Müller durch die Highlights der Dekade, von Hollywood-Blockbustern zu Independent-Ikonen, von Spielberg, Lucas und Kubrick zu Truffaut, Fassbinder und Wenders. Jeder Film ist liebevoll beschrieben, mit Zitaten und Pressestimmen versehen und reichlich illustriert. Ein Fest für Filmfreunde und mit fast zwei Kilo ein absolutes Schwergewicht unter den Filmbüchern. Ein Werk, das in keiner Sammlung fehlen sollte.
Der Kölner Taschen Verlag, sonst eher bekannt für seine Kilo schweren Kunstbände, hat im Herbst den dritten Band seiner Filmreihe mit den besten Filmen der letzten Dekaden vorgelegt. Nach den Bänden über die Filme der neunziger und achtziger Jahre waren nun die siebziger Jahre an der Reihe, ein Jahrzehnt, das besonders aus filmhistorischer Sicht sehr interessant war.
Wie interessant und wie prägend, das erschließt sich beim Durchblättern des rund 700 Seiten starken Buches schnell. Wie beim Blättern durch ein Familienalbum mit alten Bildern, die man beinahe vergessen hat, gibt es fast auf jeder Seite ein Wiedersehen mit Filmen, die unvergessen und die unser kulturelles Gedächtnis geprägt haben: The Clou, Clockwork Orange, Star Wars, Der weiße Hai, Frech Connection, Der Pate, um nur einige zu nennen.
Jahr für Jahr führen die Autoren unter der Herausgeberschafft von Jürgen Müller durch die Highlights der Dekade, von Hollywood-Blockbustern zu Independent-Ikonen, von Spielberg, Lucas und Kubrick zu Truffaut, Fassbinder und Wenders. Jeder Film ist liebevoll beschrieben, mit Zitaten und Pressestimmen versehen und reichlich illustriert. Ein Fest für Filmfreunde und mit fast zwei Kilo ein absolutes Schwergewicht unter den Filmbüchern. Ein Werk, das in keiner Sammlung fehlen sollte.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Filme der 70er Jahre
Autor:
Jürgen Müller (Hg.)
Erscheinungsort:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
2003
Seiten:
736 Seiten
Verlag:
Taschen Verlag
ISBN:
3-82282190-X
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