Don't Come Knocking - Das Buch zum Film
Kinostart:
22.08.2005
Leserbewertung:
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Butt-ee-full!!
In seinem neuen Film Don’t Come Knocking zelebriert Wim Wenders geradezu das Ende des Mythos vom wilden und weiten Westen. Bei den Schwartzkopf Buchwerken erscheint dieser Tage das Buch zum Film verfasst eben von Wenders und Sam Shepard, der das Drehbuch des Films mitschrieb und auch die Hauptrolle des alternden Schauspielers und B-Movie-Stars Howard Spence spielt. Um es vorweg zu nehmen, dieses Buch zum Film ist kein billiger Merchandising-Gag, um weiteren Umsatz zu generieren, sondern ein in sich geschlossenes Werk, das besonders durch die hervorragenden Fotografien, für die sich Wim Wenders und seine Frau Donata verantwortlich zeigen, zu überzeugen weiß.
Der Band enthält je eine Einführung zum Film von Wim Wenders und Sam Shepard, das komplette Drehbuch, Notizen der Hauptdarsteller und ein humorvolles Don’t Come Knocking A-Z, das von Wim Wenders verfasst wurde.
Das Gros des fast 400 Seiten starken und zwei Kilo schweren Buches machen jedoch Hunderte von Fotografien, aus, die einen Blick auf den Film und hinter die Kulissen des Drehs gewähren. Teils erinnern die Aufnahmen an den Stil des Malers Edward Hoppers, zeigen den Menschen in seiner Einsamkeit, klein und schmächtig in einer verfallenden, ja nahezu sterilen, Umgebung. Andere zitieren den Mythos des Westerns, Cinemascope-hafte Landschaftsaufnahmen zeigen eine wuchtige und großartige Wildnis und Weite, die den Begriff und unsere Vorstellung vom amerikanischen Westen seit Generationen prägen und uns verstehen lassen, warum Wenders seit Jahrzehnten von "seinem" Amerika fasziniert ist. Ein kleines Manko hat grade der Bildteil jedoch auch. Keines der Fotos besitzt eine Bildunterschrift und so bleibt oft verborgen wer hier abgebildet ist oder wo Aufnahmen entstanden sind. Doch das kann den überaus positiven Eindruck des Buchs nicht trüben, das Fans des Films und des Regisseurs einen intimen Einblick in den Entstehungsprozess des Films bietet, ein Tagebuch, wie es faszinierender kaum sein könnte.
Der Band enthält je eine Einführung zum Film von Wim Wenders und Sam Shepard, das komplette Drehbuch, Notizen der Hauptdarsteller und ein humorvolles Don’t Come Knocking A-Z, das von Wim Wenders verfasst wurde.
Das Gros des fast 400 Seiten starken und zwei Kilo schweren Buches machen jedoch Hunderte von Fotografien, aus, die einen Blick auf den Film und hinter die Kulissen des Drehs gewähren. Teils erinnern die Aufnahmen an den Stil des Malers Edward Hoppers, zeigen den Menschen in seiner Einsamkeit, klein und schmächtig in einer verfallenden, ja nahezu sterilen, Umgebung. Andere zitieren den Mythos des Westerns, Cinemascope-hafte Landschaftsaufnahmen zeigen eine wuchtige und großartige Wildnis und Weite, die den Begriff und unsere Vorstellung vom amerikanischen Westen seit Generationen prägen und uns verstehen lassen, warum Wenders seit Jahrzehnten von "seinem" Amerika fasziniert ist. Ein kleines Manko hat grade der Bildteil jedoch auch. Keines der Fotos besitzt eine Bildunterschrift und so bleibt oft verborgen wer hier abgebildet ist oder wo Aufnahmen entstanden sind. Doch das kann den überaus positiven Eindruck des Buchs nicht trüben, das Fans des Films und des Regisseurs einen intimen Einblick in den Entstehungsprozess des Films bietet, ein Tagebuch, wie es faszinierender kaum sein könnte.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Don't Come Knocking - Das Buch zum Film
Autor:
Wim Wenders, Sam Shepard
Erscheinungsort:
August
Erscheinungsdatum:
2005
Seiten:
400
Verlag:
Schwartzkopf Buchwerken
ISBN:
3937738398
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