Die Eroberung des Nutzlosen
Kinostart:
05.10.2004
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Die Fitzcarraldo-Tagebücher
Von 1979 bis 1981 arbeitete Werner Herzog intensiv an einem Film, der einer seiner besten und berühmtesten werden sollte: Fitzcarraldo, die Geschichte eines Mannes, eines Traumes und seiner beispiellosen und abenteuerlichen Umsetzung. Eine Geschichte, die heute längst zu den Mythen des deutschen Films zählt und die im Bild eines besessenen Mannes, der tief im Dschungel des Amazonas ein Opernhaus errichten will, eine gültige Parabel für die Sehnsucht nach dem Glück des Nutzlosen schuf.
Unter dem Titel Eroberung des Nutzlosen wurden nun, ein Vierteljahrhundert nach den Dreharbeiten, zum ersten Mal die Tagebücher veröffentlicht, die Herzog während der Entstehung von Fitzcarraldo schrieb. Sie nehmen den Leser mit in die Zeit vom Sommer 1979 bis zum Herbst 1981. Sie führen uns von Francis Ford Coppolas Häusern in San Francisco und im Napa Valley zum Filmfestival in Telluride und zu Century Fox in Los Angeles, nach Caracas, Manaus, Rio de Janeiro und nach Lima, Iquitos, Camisea und nicht zuletzt an den Amazonas, den Maranón und den Cenepa in Peru.
Die Tagebücher machen deutlich, wie eng verwandt der Entstehungsprozess des Films mit dem Inhalt des Films selbst ist. Es war offensichtlich ein verwegenes Abenteuer, auf das Herzog sich einließ, ein Abenteuer, das von Tag zu Tag mehr dem Kampf um das erträumte Opernhaus glich. Fitzcarraldo ist in erster Linie die Verfilmung eines Traumes, einer Vision von Werner Herzog selbst, "das Bild von einem großen Dampfschiff über einen Berg - das Schiff unter Dampf sich aus eigener Kraft einen steilen Hang im Dschungel hinaufwindend, und über einer Natur, die die Wehleidigen und die Starken gleichermaßen vernichtet, die Stimme Carusos, die allen Schmerz und alles Schreien der Tiere aus dem Urwald zum Verstummen bringt und den Gesang der Vögel verlöscht."
Werner Herzogs Fitzcarraldo-Tagebücher sind das Dokument einer großen künstlerischen Obsession und das Protokoll einer existentiellen Erfahrung.
Unter dem Titel Eroberung des Nutzlosen wurden nun, ein Vierteljahrhundert nach den Dreharbeiten, zum ersten Mal die Tagebücher veröffentlicht, die Herzog während der Entstehung von Fitzcarraldo schrieb. Sie nehmen den Leser mit in die Zeit vom Sommer 1979 bis zum Herbst 1981. Sie führen uns von Francis Ford Coppolas Häusern in San Francisco und im Napa Valley zum Filmfestival in Telluride und zu Century Fox in Los Angeles, nach Caracas, Manaus, Rio de Janeiro und nach Lima, Iquitos, Camisea und nicht zuletzt an den Amazonas, den Maranón und den Cenepa in Peru.
Die Tagebücher machen deutlich, wie eng verwandt der Entstehungsprozess des Films mit dem Inhalt des Films selbst ist. Es war offensichtlich ein verwegenes Abenteuer, auf das Herzog sich einließ, ein Abenteuer, das von Tag zu Tag mehr dem Kampf um das erträumte Opernhaus glich. Fitzcarraldo ist in erster Linie die Verfilmung eines Traumes, einer Vision von Werner Herzog selbst, "das Bild von einem großen Dampfschiff über einen Berg - das Schiff unter Dampf sich aus eigener Kraft einen steilen Hang im Dschungel hinaufwindend, und über einer Natur, die die Wehleidigen und die Starken gleichermaßen vernichtet, die Stimme Carusos, die allen Schmerz und alles Schreien der Tiere aus dem Urwald zum Verstummen bringt und den Gesang der Vögel verlöscht."
Werner Herzogs Fitzcarraldo-Tagebücher sind das Dokument einer großen künstlerischen Obsession und das Protokoll einer existentiellen Erfahrung.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Eroberung des Nutzlosen
Autor:
Werner Herzog
Erscheinungsdatum:
2004
Seiten:
335
Verlag:
Carl Hanser Verlag
ISBN:
3-446-20457-1
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