Der Liebesfilm - Spielregeln eines Filmgenres
Kinostart:
07.02.2008
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Der romantische Baukasten
"Als Produzentin von Fernsehfilmen wollte ich grundlegende Einsicht in das 'Wesen' des Liebesfilms und dessen Themen, Dramaturgie und Inszenierung gewinnen", erläutert Anette Kaufmann im Vorwort ihre Veranlassung, sich theoretisch und analytisch mit dem Liebesfilm als Genre auseinanderzusetzen und die vorliegende Monografie zu verfassen. Daneben, so Kaufmann, sei es an der Zeit, dem Liebesfilm "als einem der ältesten und zugleich vitalsten Genres des zeitgenössischen Hollywood-Kinos endlich Beachtung zu verschaffen".
Der Liebesfilm - Spielregeln eines Filmgenres unternimmt eine definitorische Annäherung an das Genre und steckt die Grenzen des Liebesfilms zu seinen Verwandten, dem Melodram, der Komödie und der Screwball Comedy ab. Dr. Anette Kaufmann (Angst, Wahn, Mord - Von Psycho-Killern und anderen Film-Verrückten) findet die Subgenres Romantic Comedy, Romantic Drama, Romantic Costume Film, Romantic Ghost Film, Romantic Fairy Tale und stellt die inhaltlichen und dramaturgischen Bausteine des großen romantischen Baukastens vor: Erzählkonfigurationen wie Setting und Paarkonstellation, Erzählformeln wie Verbotene und Erste Liebe, wiederkehrende Standardsituationen wie Begegnung, Verführung und Liebesbeweis.
Im längsten Kapitel des Buches werden mittels Analysen zahlreicher Liebesfilme die Bausteine im dramaturgischen Kontext betrachtet, die Unterschiede der Subgenres herausgearbeitet und anschaulich verschiedene Entwicklungslinien nachgezeichnet. Da die Autorin hier einige der bekanntesten amerikanischer Liebesfilme der vergangenen zwanzig Jahre untersucht (von Nine 1/2 Weeks von 1986 über Pretty Woman, The Bridges of Madison County und Titanic bis zu Something's gotta give von 2003) funktioniert ihr fundiertes Buch auch als Geschichte des zeitgenössischen amerikanischen Liebesfilms.
(Stefan Otto)
Der Liebesfilm - Spielregeln eines Filmgenres unternimmt eine definitorische Annäherung an das Genre und steckt die Grenzen des Liebesfilms zu seinen Verwandten, dem Melodram, der Komödie und der Screwball Comedy ab. Dr. Anette Kaufmann (Angst, Wahn, Mord - Von Psycho-Killern und anderen Film-Verrückten) findet die Subgenres Romantic Comedy, Romantic Drama, Romantic Costume Film, Romantic Ghost Film, Romantic Fairy Tale und stellt die inhaltlichen und dramaturgischen Bausteine des großen romantischen Baukastens vor: Erzählkonfigurationen wie Setting und Paarkonstellation, Erzählformeln wie Verbotene und Erste Liebe, wiederkehrende Standardsituationen wie Begegnung, Verführung und Liebesbeweis.
Im längsten Kapitel des Buches werden mittels Analysen zahlreicher Liebesfilme die Bausteine im dramaturgischen Kontext betrachtet, die Unterschiede der Subgenres herausgearbeitet und anschaulich verschiedene Entwicklungslinien nachgezeichnet. Da die Autorin hier einige der bekanntesten amerikanischer Liebesfilme der vergangenen zwanzig Jahre untersucht (von Nine 1/2 Weeks von 1986 über Pretty Woman, The Bridges of Madison County und Titanic bis zu Something's gotta give von 2003) funktioniert ihr fundiertes Buch auch als Geschichte des zeitgenössischen amerikanischen Liebesfilms.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Der Liebesfilm - Spielregeln eines Filmgenres
Autor:
Anette Kaufmann
Erscheinungsort:
Konstanz
Erscheinungsdatum:
2007
Seiten:
364
Verlag:
UVK Verlagsgesellschaft
ISBN:
978-3-86764-029-9
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