Cinarchea - Das internationale Archäologie-Film-Kunst-Festival 1992-2010 - Eine Chronik
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Indiana Jones in Kiel
An drei Tagen im April 2010 fand es zum neunten und, wenn sich nichts tut, auch zum letzten Mal statt: das Internationale Archäologie-Film-Festival Cinarchea in Kiel. Dr. Kurt Denzer von der Universität Kiel, der Initiator und Leiter oder "Hirn und Herz" (Segeberger Zeitung) des Festivals, hört auf.
Nach dem Vorbild des belgischen Festivals du film d'art et d'archéologie de Bruxelles, bei dem er selbst mit seiner Dokumentation Die Welt der Wikinger den ersten Preis für den besten Film über Archäologie gewonnen hatte, hat er Cinarchea 1992 ins Leben gerufen. Ein Festival, das, wie er schreibt, "ein etwas abseits gelegenes Fach präsentieren und alle Bevölkerungsschichten ansprechen wollte, ohne seinen wissenschaftlichen Anspruch aufzugeben".
Zum Ende zumindest seiner Festivalleitung schaut Denzer nun zurück auf sein Festival. Die Chronik ermöglicht es, nachzuverfolgen, wie Cinarchea im Zweijahresrhythmus wuchs, wie die Zahl der Themen mehr und die Erzählformen der Filme vielfältiger wurden. In Kiel liefen Fachdokumentationen, Dokumentarfilme und Filmessays ebenso wie Animationsfilme, TV-Features und Dokudramen.
Der von Kurt Denzer herausgegebene Band enthält nun Erinnerungen an die Filme und die Preisträger, Aufsätze aus den Katalogen (darunter von Enno Patalas einen zur Rekonstruktion von Nosferatu), Auszüge aus Referaten der Symposien, Grußworte und Zeitungsartikel, die das Medienecho sichtbar machen.
Ein anschauliches Buch für die, die dabei waren und die, die es versäumten.
(Stefan Otto)
Nach dem Vorbild des belgischen Festivals du film d'art et d'archéologie de Bruxelles, bei dem er selbst mit seiner Dokumentation Die Welt der Wikinger den ersten Preis für den besten Film über Archäologie gewonnen hatte, hat er Cinarchea 1992 ins Leben gerufen. Ein Festival, das, wie er schreibt, "ein etwas abseits gelegenes Fach präsentieren und alle Bevölkerungsschichten ansprechen wollte, ohne seinen wissenschaftlichen Anspruch aufzugeben".
Zum Ende zumindest seiner Festivalleitung schaut Denzer nun zurück auf sein Festival. Die Chronik ermöglicht es, nachzuverfolgen, wie Cinarchea im Zweijahresrhythmus wuchs, wie die Zahl der Themen mehr und die Erzählformen der Filme vielfältiger wurden. In Kiel liefen Fachdokumentationen, Dokumentarfilme und Filmessays ebenso wie Animationsfilme, TV-Features und Dokudramen.
Der von Kurt Denzer herausgegebene Band enthält nun Erinnerungen an die Filme und die Preisträger, Aufsätze aus den Katalogen (darunter von Enno Patalas einen zur Rekonstruktion von Nosferatu), Auszüge aus Referaten der Symposien, Grußworte und Zeitungsartikel, die das Medienecho sichtbar machen.
Ein anschauliches Buch für die, die dabei waren und die, die es versäumten.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Cinarchea - Das internationale Archäologie-Film-Kunst-Festival 1992-2010 - Eine Chronik
Autor:
Kurt Denzer
Erscheinungsort:
Kiel
Erscheinungsdatum:
2010
Seiten:
191
Verlag:
Ludwig
ISBN:
978-3-86935-027-1
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