Wicki und die starke Frau
Vor drei Jahren erschienen eine DVD und ein Bildband, die um ein Thema kreisten und ein und denselben Titel trugen: Verstörung - und eine Art von Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki. Regie bei dem Film hatte Elisabeth Wicki-Endriss geführt, das Buch hat sie auch geschrieben.
Wicki-Endriss lebte von 1977 bis zu seinem Tod im Januar 2000 mit Bernhard Wicki zusammen, die letzten fünf Jahre (d. i. nach dem Tod seiner ersten Frau Agnes Fink) als seine Ehegattin. 2001 gründete sie den Bernhard-Wicki-Gedächtnis-Fonds, dem sie bis heute vorsteht. Ihr neues Buch Bernhard Wicki - Leben mit einem Filmgenie ist soviel wie eine Doppelbiografie, in der sie sich viel weniger zurücknimmt, als in dem Buch von 2007, das den Film begleitete. Dort beschränkte sie sich in der Hauptsache darauf, Zitate von Wicki zu kommentieren und zu ergänzen, während sie hier ihre persönliche Erinnerungen niederlegt, die sie um sein Vorleben vor der Zeit mit ihr ergänzt.
Ihr Vater, Hanns Oettl, hatte in Die Brücke gespielt, erklärte sie Bernhard Wicki bei ihrer ersten Begegnung. Dann schreibt sie von ihrem ersten gemeinsamen Abendessen, von ihrem Zusammenleben, davon, wie sie ihn mit der Schauspielerin Agnes Fink teilen musste, von seinen Karrieren am Theater, als Filmschauspieler, als Regisseur und als Fotograf. Von seiner Krankheit, Finks Tod, ihrer Heirat, seinem Tod.
Sie schreibt von ihrer Arbeit als Schauspielerin in einer Folge von Polizeiinspektion 1, in Der Spot oder Fast eine Karriere, in Wickis Sansibar oder Der letzte Grund und Das Spinnennetz und von ihren Synchronarbeiten, unter anderem bei Zeichentrickpornos.
Es ist nur konsequent, dass am Ende des Buches, auf dessen Titel zwei Namen gleich groß stehen, auf die Filmografie Bernhard Wickis auch eine Auswahlfilmografie der Autorin folgt.
(Stefan Otto)
Wicki-Endriss lebte von 1977 bis zu seinem Tod im Januar 2000 mit Bernhard Wicki zusammen, die letzten fünf Jahre (d. i. nach dem Tod seiner ersten Frau Agnes Fink) als seine Ehegattin. 2001 gründete sie den Bernhard-Wicki-Gedächtnis-Fonds, dem sie bis heute vorsteht. Ihr neues Buch Bernhard Wicki - Leben mit einem Filmgenie ist soviel wie eine Doppelbiografie, in der sie sich viel weniger zurücknimmt, als in dem Buch von 2007, das den Film begleitete. Dort beschränkte sie sich in der Hauptsache darauf, Zitate von Wicki zu kommentieren und zu ergänzen, während sie hier ihre persönliche Erinnerungen niederlegt, die sie um sein Vorleben vor der Zeit mit ihr ergänzt.
Ihr Vater, Hanns Oettl, hatte in Die Brücke gespielt, erklärte sie Bernhard Wicki bei ihrer ersten Begegnung. Dann schreibt sie von ihrem ersten gemeinsamen Abendessen, von ihrem Zusammenleben, davon, wie sie ihn mit der Schauspielerin Agnes Fink teilen musste, von seinen Karrieren am Theater, als Filmschauspieler, als Regisseur und als Fotograf. Von seiner Krankheit, Finks Tod, ihrer Heirat, seinem Tod.
Sie schreibt von ihrer Arbeit als Schauspielerin in einer Folge von Polizeiinspektion 1, in Der Spot oder Fast eine Karriere, in Wickis Sansibar oder Der letzte Grund und Das Spinnennetz und von ihren Synchronarbeiten, unter anderem bei Zeichentrickpornos.
Es ist nur konsequent, dass am Ende des Buches, auf dessen Titel zwei Namen gleich groß stehen, auf die Filmografie Bernhard Wickis auch eine Auswahlfilmografie der Autorin folgt.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Bernhard Wicki - Leben mit einem Filmgenie
Autor:
Elisabeth Wicki-Endriss
Erscheinungsort:
München
Erscheinungsdatum:
2010
Seiten:
320
Verlag:
Langen Müller
ISBN:
978-3-7844-3193-2
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