Berlin - Der spezielle Reiseführer
Kinostart:
15.08.2007
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Die Filmografie der Großstadt
Michaela Schubert und Wolfgang Bernschein machen einen Streifzug durch die Stadt. Bei ihrem ausgedehnten Spaziergang "lassen sich", wie sie selbst schreiben, "zahlreiche noch existierende Häuser vergessener oder in Erinnerung gebliebener Filmstars entdecken", daneben Filmateliers, Drehorte, Produktionsbüros, Kinos und "glamouröse Spots". In Berlin, das zeigt sich ganz deutlich in diesem Reiseführer, findet sich nicht nur die politische, sondern auch die filmische deutsche Geschichte gebündelt. Diese Stadt ist ein Konzentrat in vieler Hinsicht.
Die Autoren holen sehr weit aus und beginnen, lange vor der Erfindung des Films, im 12. Jahrhundert, um dann mit ihren Lesern im Schnelldurchlauf durch die Stadtteile und die Straßen, durch die Zeiten, die Stadt- und die Filmgeschichte zu eilen. Sie begegnen unzähligen Persönlichkeiten und Prominenten, den allermeisten allerdings nur im Vorübergehen. Berlin - der spezielle Reiseführer ist voller Begegnungen. Er ist kurzweilig, man erfährt so einiges, doch die Stadt, ihre Bewohner, ihre Geschichte und ihre Filme werden nur überflogen. Sehr vieles wird erwähnt, doch wäre es auch nicht uninteressant, wenn an der einen oder anderen Stelle mal angehalten und einem Ort und seiner Geschichte einmal eingehender nachgegangen würde.
Neben den Stärken hat dieses Buch ebenso die Schwächen, die schon sein Vorgänger Potsdam Babelsberg - der spezielle Reiseführer (von denselben Autoren) aufwies. Beide Bände enthalten leider Sach- und Schreibfehler, Formulierungsschwächen und wiederholt variierende Schreibweisen, die einen im Unklaren lassen. So schreibt sich "Werner Kraus" richtig Werner Krauß, "Cziffra von Géza" heißt Géza von Cziffra, Willy Birgel starb nicht in Hamburg, sondern in der Schweiz, und in Wenn die Conny mit dem Peter ... und Conny und Peter machen Musik spielt natürlich nicht Peter Alexander neben Conny Froboess, sondern Peter Kraus! Solche Fehler und Nachlässigkeiten trüben das Bild, schmälern das Vergnügen und die Gewissheit, bei der Lektüre des doch eigentlich schönen und informativen Buches etwas dazuzulernen.
(Stefan Otto)
Die Autoren holen sehr weit aus und beginnen, lange vor der Erfindung des Films, im 12. Jahrhundert, um dann mit ihren Lesern im Schnelldurchlauf durch die Stadtteile und die Straßen, durch die Zeiten, die Stadt- und die Filmgeschichte zu eilen. Sie begegnen unzähligen Persönlichkeiten und Prominenten, den allermeisten allerdings nur im Vorübergehen. Berlin - der spezielle Reiseführer ist voller Begegnungen. Er ist kurzweilig, man erfährt so einiges, doch die Stadt, ihre Bewohner, ihre Geschichte und ihre Filme werden nur überflogen. Sehr vieles wird erwähnt, doch wäre es auch nicht uninteressant, wenn an der einen oder anderen Stelle mal angehalten und einem Ort und seiner Geschichte einmal eingehender nachgegangen würde.
Neben den Stärken hat dieses Buch ebenso die Schwächen, die schon sein Vorgänger Potsdam Babelsberg - der spezielle Reiseführer (von denselben Autoren) aufwies. Beide Bände enthalten leider Sach- und Schreibfehler, Formulierungsschwächen und wiederholt variierende Schreibweisen, die einen im Unklaren lassen. So schreibt sich "Werner Kraus" richtig Werner Krauß, "Cziffra von Géza" heißt Géza von Cziffra, Willy Birgel starb nicht in Hamburg, sondern in der Schweiz, und in Wenn die Conny mit dem Peter ... und Conny und Peter machen Musik spielt natürlich nicht Peter Alexander neben Conny Froboess, sondern Peter Kraus! Solche Fehler und Nachlässigkeiten trüben das Bild, schmälern das Vergnügen und die Gewissheit, bei der Lektüre des doch eigentlich schönen und informativen Buches etwas dazuzulernen.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Berlin - Der spezielle Reiseführer
Erscheinungsdatum:
2007
Seiten:
318
Verlag:
Wolbern
ISBN:
978-3-9808472-7-8
BEWERTUNG
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