300: The Art of the Film
Kinostart:
02.05.2007
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Die Entstehungsgeschichte
Das Zack Snyder mit seinem 300-Epos über den Kampf von einer Handvoll Spartiaten gegen Heerscharen von Persern bei den Termopylen (der Rezensent gibt zu, das Wort nachgeschlagen zu haben) ein riesen Fass aufgemacht hat, muss hier nicht noch einmal explizit erwähnt werden. Auch hat schon lange kein Film mehr so polarisiert wie Snyders zweite Regiearbeit nach der gelungenen Dawn of the Dead-Neuinterpretation. Doch diese Debatten sind hier nicht Thema.
Das schmucke Buch 300: The Art of the Film aus dem Cross Cult-Verlag entführt den Interessierten (und das Buch dürfte auch für jene interessant sein, die dem Film ob seiner minimalen Story wenig abgewinnen konnten) hinter die Kulissen der Dreharbeiten. Und da merkt man ziemlich schnell, was das eine Jahr Postproduktion aus dem, bis auf eine Szene, komplett im Studio gedrehten Film herausgeholt hat. Hier brauchte nicht nur der künstlerische Stab eine große Vorstellungskraft. Auch die Schauspieler mussten sich eine Menge herbeiphantasieren können. Keine Szene ohne Greenscreen, auf den dann später die opulenten Hintergründe wie zum Beispiel Perser, gigantische Schiffe und nochmals Perser kopiert wurden. Anhand von zig Vergleichen von Comicvorlage zu Storyboards zu fertigem Film werden Produktionsprozesse aufgezeigt, die den ordinären Kinogänger wohl kaum interessieren werden, den Neugierigen jedoch umso mehr.
Auf den gut 130 Seiten gibt es zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Fotos von den Dreharbeiten, mit denen man sich nach dem Genuss von 300 noch einmal mit dem Film auseinander setzen kann. Leider ist der Inhalt von 300: The Art of the Film auf den durchschnittlichen Cinema-Leser ausgerichtet. Die Infos sind meist dünn und kratzen nur an der Oberfläche. Richtige technische Tiefe fehlt weitestgehend und würde den gewöhnlichen 300-Seher wahrscheinlich auch langweilen. Insofern macht es 300: The Art of the Film richtig: Genug Informationen um mitreden zu können, dazu wunderschöne und vor allem ganzseitige Hochglanzbilder. Langeweile kommt so nicht auf und der Käufer ist rundum bedient.
300: The Art of the Film ist ein empfehlenswerter und informativer Making of-Blick hinter die Kulissen. Wer mehr Informationen haben will, muss auf Fachzeitschriften zurückgreifen.
(Renatus Töpke)
Das schmucke Buch 300: The Art of the Film aus dem Cross Cult-Verlag entführt den Interessierten (und das Buch dürfte auch für jene interessant sein, die dem Film ob seiner minimalen Story wenig abgewinnen konnten) hinter die Kulissen der Dreharbeiten. Und da merkt man ziemlich schnell, was das eine Jahr Postproduktion aus dem, bis auf eine Szene, komplett im Studio gedrehten Film herausgeholt hat. Hier brauchte nicht nur der künstlerische Stab eine große Vorstellungskraft. Auch die Schauspieler mussten sich eine Menge herbeiphantasieren können. Keine Szene ohne Greenscreen, auf den dann später die opulenten Hintergründe wie zum Beispiel Perser, gigantische Schiffe und nochmals Perser kopiert wurden. Anhand von zig Vergleichen von Comicvorlage zu Storyboards zu fertigem Film werden Produktionsprozesse aufgezeigt, die den ordinären Kinogänger wohl kaum interessieren werden, den Neugierigen jedoch umso mehr.
Auf den gut 130 Seiten gibt es zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Fotos von den Dreharbeiten, mit denen man sich nach dem Genuss von 300 noch einmal mit dem Film auseinander setzen kann. Leider ist der Inhalt von 300: The Art of the Film auf den durchschnittlichen Cinema-Leser ausgerichtet. Die Infos sind meist dünn und kratzen nur an der Oberfläche. Richtige technische Tiefe fehlt weitestgehend und würde den gewöhnlichen 300-Seher wahrscheinlich auch langweilen. Insofern macht es 300: The Art of the Film richtig: Genug Informationen um mitreden zu können, dazu wunderschöne und vor allem ganzseitige Hochglanzbilder. Langeweile kommt so nicht auf und der Käufer ist rundum bedient.
300: The Art of the Film ist ein empfehlenswerter und informativer Making of-Blick hinter die Kulissen. Wer mehr Informationen haben will, muss auf Fachzeitschriften zurückgreifen.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
300: The Art of the Film
Autor:
Zack Snyder
Erscheinungsdatum:
2007
Seiten:
124
Verlag:
Cross Cult
ISBN:
393648029X
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