28 Days Later. Die Zeit danach
Kinostart:
02.08.2007
Leserbewertung:
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Das Zombie-Revival
Im Jahr 2002 war unter anderem Danny Boyle schuld daran, dass das große Zombie-Revival eingeläutet wurde. Mit Resident Evil und dem erstaunlich guten Dawn of the Dead-Remake wurde der Weg für zig Direct-to-video Produktionen geebnet, die alle nur ein Ziel hatten: So viele Menschen wie möglich zu verspeisen. Doch wo 28 Days Later noch schamlos diverse Klassiker wie Day of the Dead und Möchtegern-Classics wie Großangriff der Zombies kopierte (offiziell hat Drehbuchtor Alex Garland immer abgestritten, sich Zombiefilme angesehen zu haben), hatte er auch eine wichtige Neuerung eingeführt. Ging von den Untoten Jahrzehnte lang die eigentliche Bedrohung von ihrer schieren Masse aus, schließlich weiß jedes Kind, dass Zombies langsam herumschlurfen, konnten sie nun wie von der Tarantel gestochen rennen und klettern. So wurden aus einst relativ hilflosen Untoten rasende Bestien, die auch für sich alein genommen ein ganz gewaltiges Problem darstellen.
Die Graphic Novel 28 Days Later. Die Zeit danach erzählt nun in vier kurzen Episoden, was direkt vor 28 Days Later geschah, wie sich das Wut-Virus über London ausbreitet und was bis zum Einsetzen der Handlung von 28 Weeks Later, der Fortsetzung, passiert. Der Rezensent hat selber dem Buch entgegengefiebert und möchte nichts von der Handlung vorweg nehmen, um die Spannung zu erhalten. Nur soviel: Er war etwas enttäuscht. Und das liegt nicht an den detailreichen, farbigen Zeichnungen, der schönen Hardcover Aufmachung oder dem Auszug aus Autor Steve Niles Originalskript. 28 Days Later. Die Zeit danach ist bei weitem nicht so gehaltvoll wie erwartet. Gerade mal 100 Seiten machen die vier Kurzgeschichten aus. Und es sind sehr kurze Erzählungen, die sich in einem Rutsch durchlesen lassen. Spannend und unterhaltsam sind sie, nur fragt man sich unwillkürlich nach einer knappen halben Stunde, ob das schon alles war. Da wäre mehr drin gewesen. Viel mehr.
Ein netter Bonus findet sich im Anhang. Hier werden die Locations von 28 Days Later besucht und Szenenfotos gegenüber gestellt. Damit man beim nächsten London Besuch weiß, was man sich ansehen muss.
(Renatus Töpke)
Die Graphic Novel 28 Days Later. Die Zeit danach erzählt nun in vier kurzen Episoden, was direkt vor 28 Days Later geschah, wie sich das Wut-Virus über London ausbreitet und was bis zum Einsetzen der Handlung von 28 Weeks Later, der Fortsetzung, passiert. Der Rezensent hat selber dem Buch entgegengefiebert und möchte nichts von der Handlung vorweg nehmen, um die Spannung zu erhalten. Nur soviel: Er war etwas enttäuscht. Und das liegt nicht an den detailreichen, farbigen Zeichnungen, der schönen Hardcover Aufmachung oder dem Auszug aus Autor Steve Niles Originalskript. 28 Days Later. Die Zeit danach ist bei weitem nicht so gehaltvoll wie erwartet. Gerade mal 100 Seiten machen die vier Kurzgeschichten aus. Und es sind sehr kurze Erzählungen, die sich in einem Rutsch durchlesen lassen. Spannend und unterhaltsam sind sie, nur fragt man sich unwillkürlich nach einer knappen halben Stunde, ob das schon alles war. Da wäre mehr drin gewesen. Viel mehr.
Ein netter Bonus findet sich im Anhang. Hier werden die Locations von 28 Days Later besucht und Szenenfotos gegenüber gestellt. Damit man beim nächsten London Besuch weiß, was man sich ansehen muss.
(Renatus Töpke)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
28 Days Later. Die Zeit danach
Erscheinungsort:
Asperg
Erscheinungsdatum:
2007
Seiten:
112
Verlag:
Cross Cult
ISBN:
978-3936480276
BEWERTUNG
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