1001 Nacht - Wege ins Paradies
Kinostart:
19.03.2007
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Conquest of Paradise
Ernst Lubitsch drehte sein Trouble in Paradise in Paris, Frank Capra Lost Horizon in Kalifornien und Ridley Scott 1492: Conquest of Paradise in der Dominikanischen Republik. Die Drehorte dieser Filme in Europa, Nord- und Südamerika sind keine Paradiese, aber möglicherweise paradiesische Orte, Orte zumindest, die teilweise oder zeitweise so aussehen können, als wären sie das Paradies.
Das Überseemuseum in Bremen zeigt noch bis 30. Juli 2007 die Ausstellung 1001 Nacht - Wege ins Paradies, die Vorstellungen präsentiert, die Menschen mit dem Begriff "Paradies" verbinden. Der begleitende Katalog, der so heißt wie die Ausstellung, versammelt zahlreiche und schön bebilderte Aufsätze zu diesem interessanten Thema.
Beginnend mit den Erzählungen der Scheherazade und deren Rezeption in Orient und Okzident folgt der Katalog den unterschiedlichen Vorstellungen vom Paradies und den Modellversuchen, es auf Erden zu errichten. Die Wege führen in verwunschene Gärten und den Garten Eden, in das himmlische Jerusalem und ins Reich des Regengottes, ins Goldene Zeitalter, in verlockende "Konsumtempel", ins Schlaraffenland, nach Arkadien, in die Südsee und nach Shangri-La. Es geht außerdem um die Jenseitsvorstellungen verschiedener Kulturen, um das Paradies in der Bibel und im Koran, wo es beschrieben wird, als ein Ort, der aus mehreren Gärten besteht, mit vier Flüssen, in denen Milch und Honig fließen, reines Wasser und Wein, der nicht betrunken macht.
Zugegeben: Um Kino und Film geht es nicht in diesem Buch, dabei gibt es doch so schöne Paradies-Filme. Allein das Titelbild der Illustrierten Film-Bühne Nr. 3831 ist abgebildet, L' ultimo Paradiso von Folco Quilici.
(Stefan Otto)
Das Überseemuseum in Bremen zeigt noch bis 30. Juli 2007 die Ausstellung 1001 Nacht - Wege ins Paradies, die Vorstellungen präsentiert, die Menschen mit dem Begriff "Paradies" verbinden. Der begleitende Katalog, der so heißt wie die Ausstellung, versammelt zahlreiche und schön bebilderte Aufsätze zu diesem interessanten Thema.
Beginnend mit den Erzählungen der Scheherazade und deren Rezeption in Orient und Okzident folgt der Katalog den unterschiedlichen Vorstellungen vom Paradies und den Modellversuchen, es auf Erden zu errichten. Die Wege führen in verwunschene Gärten und den Garten Eden, in das himmlische Jerusalem und ins Reich des Regengottes, ins Goldene Zeitalter, in verlockende "Konsumtempel", ins Schlaraffenland, nach Arkadien, in die Südsee und nach Shangri-La. Es geht außerdem um die Jenseitsvorstellungen verschiedener Kulturen, um das Paradies in der Bibel und im Koran, wo es beschrieben wird, als ein Ort, der aus mehreren Gärten besteht, mit vier Flüssen, in denen Milch und Honig fließen, reines Wasser und Wein, der nicht betrunken macht.
Zugegeben: Um Kino und Film geht es nicht in diesem Buch, dabei gibt es doch so schöne Paradies-Filme. Allein das Titelbild der Illustrierten Film-Bühne Nr. 3831 ist abgebildet, L' ultimo Paradiso von Folco Quilici.
(Stefan Otto)
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
1001 Nacht - Wege ins Paradies
Erscheinungsort:
Mainz
Erscheinungsdatum:
2006
Seiten:
212
Verlag:
Verlag Philipp von Zabern
ISBN:
978-3-8053-3700-7
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