KINOSTARTS
| 11.03 | Agora - Die Säulen des Himmels |
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| Alejandro Amenábar | ||
| 11.03 | Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft |
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| Sacha Gervasi | ||
| 11.03 | Ajami |
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| Scandar Copti, Yaron Shani | ||
| 11.03 | Parkour |
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| Marc Rensing | ||
| 11.03 | Die Fremde |
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| Feo Aladag | ||
| 11.03 | Hochburg der Sünden |
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| Thomas Lauterbach | ||
ARTHOUSE TOP 10
Quelle: AG Kino
| 1. | Die Friseuse |
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| Woche 4 | ||
| 2. | Boxhagener Platz |
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| Woche 2 | ||
| 3. | Männer die auf Ziegen starren |
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| Woche 2 | ||
| 4. | Der Ghostwriter |
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| Woche 4 | ||
| 5. | Crazy Heart |
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| Woche 2 | ||
| 6. | Unsere Ozeane |
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| Woche 3 | ||
| 7. | Giulias Verschwinden |
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| Woche 6 | ||
| 8. | Soul Kitchen |
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| Woche 12 | ||
| 9. | Up in the Air |
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| Woche 6 | ||
| 10. | Der Räuber |
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| Woche 2 | ||
Lesercharts TOP 5
| 1. | Berlin - Stettin |
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| Volker Koepp | ||
| 2. | Ajami |
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| Scandar Copti, Yaron Shani | ||
| 3. | Parkour |
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| Marc Rensing | ||
| 4. | Plastic Planet |
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| Werner Boote | ||
| 5. | Alice im Wunderland |
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| Tim Burton | ||
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BÜCHER
Wer einmal mit David Lynch liiert war, der muss wohl - quasi als Grundausstattung für diese Beziehung - über ein hohes Maß an Toleranz gegenüber jedweder Form der Exzentrik aufweisen. Dass Isabella Rossellini nicht nur dies bestens gemeistert hat, sondern auch mit zunehmendem Alter immer häufiger zu Projekten greift, die durchaus schräg zu nennen sind, bewies sie bereits mit ihrem Auftritt in Guy Maddins "The Saddest Music in the World".
Das James Cameron, Schöpfer so großartiger Filme wie "Aliens – Die Rückkehr" und "Terminator 2" ein Filmemacher mit gewaltiger visueller (Vorstellungs)Kraft ist, muss man kaum mehr erzählen.
"Godard, Truffaut, Rohmer, Rivette - sie alle haben zum Filmemachen gefunden, nach- und indem sie übers Kino geschrieben haben. Auch die Regisseure des Neuen Deutschen Films haben ihr Schaffen stets mit Texten begleitet, in denen sie ihre Vorbilder reflektierten: Fassbinder über Sirk, Schlöndorff über Melville, Wenders über Western", schreibt der Herausgeber Michael Althen in seinem Vorwort, das mit "Stromschnellen im Fluss der Begeisterung" überschrieben ist.
Der Filmkritiker und Drehbuchautor Tullio Kezich war, so heißt es, mit Federico Fellini über viele Jahre hinweg eng befreundet und begleitete seine Arbeit als Vertrauter, Berater und Kritiker. Außerhalb Italiens war er vor allem als Autor bekannt, der über Fellini schrieb.
Der Autor wahrt die Chronologie. Im ersten Satz seines lesenswerten Buches geht es um Andreas Dresens Geburt 1963, im letzten Kapitel um seinen bislang letzten Film "Whisky mit Wodka" von 2008. Dazwischen porträtiert David Lode Dresen als einen Filmemacher, der seine Biografie und natürlich seine Erfahrungen in seine Arbeit einbringt, der jedoch kein Autorenfilmer ist, der selbst im Zentrum seiner Filme stünde.
Für Werner Schroeter war sie "Die Königin". Im Gespräch mit Birgit Pargner relativiert Schroeter diese Bezeichnung, die er als Titel für seine Dokumentation von 2000 wählte, doch bleibt er zumindest dabei: Sie war "etwas ganz Besonderes".
Was Kunstfilme mit Pornografie zu tun haben, bekommt man gleich auf der ersten Seite dieses außergewöhnlichen Filmbuchs aus dem Taschen Verlag erklärt. Weil nämlich "Art Cinema" begrifflich schwer zu fassen ist, bemüht der Autor Paul Young den Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten Potter Stewart, der Pornografie auf eine einfache Formel brachte - sie mag schwer zu definieren sein, aber man erkennt sie, wenn man ihr begegnet. Und genauso sei das eben auch bei Kunstfilmen.
Er gilt als schwierig, als sperrig, als unbequem. Trotz einer eindrucksvollen Karriere als Filmemacher mit hohem Anspruch, dessen Karriere unlängst vom Gewinn der Goldenen Palme in Cannes für sein neues Werk "Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte" gekrönt wurde, sind viele Journalisten und Cineasten nie so recht warm geworden mit Michael Haneke. Und das liegt nicht zuletzt auch an seinen Filmen, die so ganz anders sind als vieles, was man sonst so im Kino zu sehen bekommt.
Im April und Mai 2008, im Vorfeld der Olympischen Spiele in China, waren die Filmwissenschaftlerin Qin Hu ("Das Kino von Ang Lee") und der 3sat-Redakteur Maik Platzen für eine Woche in Peking. Sie besuchten junge chinesische Filmemacher, um sie dann in der TV-Sendung "Kennwort Kino" zu porträtieren. Später führten sie weitere Gespräche auf verschiedenen Filmfestivals und trafen sich in Berlin mit dem deutschen Kameramann Lutz Reitemeier, der unter anderem für Wang Quan'an gearbeitet hat.
Rechtzeitig zum Kinostart von "Taking Woodstock", seiner neuesten Produktion, legen die österreichischen Theater- und Filmwissenschaftler Michael Pekler und Andreas Ungerböck ihr Buch Ang Lee und seine Filme vor.
Fritz Langs Meisterwerk M verweist auf eine Gesellschaft, die sich im Spannungsfeld ihrer Auflösung und regressiven Neuformierung befindet. Nicht nur ist es die Schnittstelle für Langs Abkehr von der bildgewaltigen Stilisierung der Kolportage und des Phantastischen, skizziert es den Niedergang der Weimarer Filmindustrie, bildet es den Idealtypus des Kriminalfilms, der sein Subjekt verloren hat - es ist auch ein beindruckendes Zeitdokument einer Nation, die sich bald für die vollendete Barbarei entscheiden wird.









