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Sitges 2016 BLOG

16 14/10

Sitges 2016: "Grave" von Julia Ducournau

Das Aufwachsen als schüchterne Außenseiterin auf dem Internat ist schwer genug, wenn man von den Mitschülern zu grausamen Aufnahmeprüfungen gezwungen wird. Schwieriger wird es, wenn sich dann auch noch eine gefährliche Essgewohnheit entwickelt. Julia Ducournau verbindet in ihrem Debüt Grave (dessen internationaler Titel lautet Raw) die Wirrungen einer Coming-of-Age-Geschichte auf kunstvolle Art mit einer brutalen Genre-Variante.


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16 13/10

Sitges 2016: "Rupture" von Steven Shainberg

Ich habe riesige Angst vor Spinnen. Einen Film zu schauen, in dem es um die Konfrontation mit den eigenen Ängsten geht, in dem eine junge Frau entführt wird, die - natürlich - Angst vor Spinnen hat und sich dieser Angst unweigerlich stellen muss, scheint keine besonders gute Idee zu sein. Steven Shainbergs Rupture bietet jedoch nicht ganz die Torture-Porn-Kost, die man vielleicht erwarten würde.


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16 12/10

Sitges 2016: "David Lynch: The Art Life" von Jon Nguyen/Rick Barnes/Olivia Neergaard-Holm

Bereits vor seinem Durchbruch in Hollywood hatte Regisseur David Lynch eine Karriere als Maler begonnen, bis einige Experimentalfilme ihm eine andere Chance eröffneten. David Lynch - The Art Life lässt Lynch nun selbst erzählen: Über die frühen Jahre seiner Karriere, über seine Kindheit und seine Leidenschaft für die bildende Kunst, die er trotz der Prominenz als Filmemacher nie abgelegt hat.


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16 12/10

Sitges 2016: "The Greasy Strangler" von Jim Hosking

Fettriefend und nackt, mordlustig und pervers kommt er, um des Nachts seine Opfer zu erwürgen: der Greasy Strangler. Jim Hosking erkundet in diesem völlig abgefahrenen Trash-Fest, wie viel pubertärer Humor in einen Film passt, bevor dieser seine Substanz verliert - oder sie genau daraus gewinnt.


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16 11/10

Sitges 2016: "Angriff der Lederhosenzombies" von Dominik Hartl

Hereinspaziert! Haltet eure Snowboards und Kettensägen bereit, stürzt euch auf die Tanzfläche, aber bitte: Lasst euch nicht von den Zombies beißen. Wir empfehlen zur Selbstverteidigung alles vom Schneemobil bis zum Skistock. Denn in Dominik Hartls abgedrehtem Splatter-Fest wird die Zombie-Apokalypse auf eine kleine Party-Hütte in die Alpen verlegt - mit allem, was dazugehört.


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16 11/10

Sitges 2016: "The Girl with All the Gifts" von Colm McCarthy

Nachdem Pandora ihre Büchse geöffnet und alles Übel auf die Welt losgelassen hat, bleibt zuletzt die Hoffnung. Der Zombiefilm lehrt, dass diese Hoffnung vergebens ist und dass nur das gegenwärtige Überleben eine Rolle spielt. In Colm McCarthys düsterer Genre-Variante ist jedoch ausgerechnet ein Mädchen zugleich das Monster und möglicherweise die einzige Aussicht auf einen Impfstoff gegen die sich ausbreitende Seuche.

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16 10/10

Sitges 2016: "Colossal" von Nacho Vigalondo

Was hat der Angriff eines gigantischen Monsters auf Seoul mit der Sinnkrise im Leben einer alkoholabhängigen New Yorkerin zu tun? Ganz klar: Alles. Zumindest, wenn man Nacho Vigalondos Film Colossal und dessen weltumspannender Allegorie folgen mag. In einer Hommage an das Kaiju-Genre verbindet der Film zwischenmenschliche Abgründe, persönliche Abhängigkeiten und internationale Ausnahmezustände zu einem einzigartigen Gewebe.


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15 20/10

"Tag" von Sion Sono

Gehen wir weiter in unserer "Sono-logie", die wir mit der Kritik von Love & Peace hier in Sitges begonnen haben. Im Kern sollte man ja nur eine Information aus diesem Text behalten; dass jegliche Erwartungshaltung gegenüber einem Sono-Film von vornherein enttäuscht wird. Selbstverständlich gilt das auch für seinen Film Tag.


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15 19/10

"Ryuzo And His Seven Henchmen" von Takeshi Kitano

Das asiatische Kino ist dieses Jahr sehr stark vertreten in Sitges. Natürlich zu Recht. Denn selbst im Genre des Fantastischen kann man sich auf diverse Kreativitätsschübe von bekannten und unbekannten Regisseuren aus Asien verlassen. Mit der Ehrung des Avantgarde-Regisseurs Sion Sono hat das Festival ja bewiesen, dass es weiß, wie der blutige Hase läuft. Aber auch neben den Fantasien eines Sono, ist das asiatische Kino neben J-Horror-Variationen so unglaublich kreativ und verspielt, dass es eine schiere Freude ist, hier ins Kino zu gehen.


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15 19/10

"Love & Peace" von Sion Sono

Wer Kino als Kunst des Storytellings begreift, der kommt heutzutage kaum darum herum, Kreativität in der Maßeinheit "Sono" zu messen. Nach wem sonst sollte man sie benennen, wenn nicht nach dem 1961 geborenen japanischen Regisseur Sion Sono? Niemand beherzigt zur Zeit so direkt Billy Wilders ewige Regel für gelungenes Filmemachen: Du sollst nicht langweilen. Du sollst nicht langweilen. Du sollst nicht langweilen.


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