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Filmfest München 2016 BLOG

16 03/07

"Affenkönig" von Oliver Rihs

Wolfi lädt ein ins Paradies: Ein Anwesen in Südfrankreich, schöne Mädchen, Party, Drogen, Sex. Alles, was mann sich wünscht. Ein Mann zumindest, wie Wolfi einer ist; und wie Viktor, Ralf und Martin es einmal waren. Nach 20 Jahren ist es für sie aus mit dem libertinen Spaß. Viktor hat eine schwangere Freundin, Ralf Frau und Teenagertochter, Martin immerhin einen Sohn. Alle zusammen hat Wolfi sie eingeladen, zum großen 45-Jahre-Geburtstagswochenende. 


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16 02/07

Filmfest München 2016 - Videotagebuch #7: Das Beste kommt zum Schluss

Zum Ende des Filmfest München präsentieren euch Beatrice Behn und Joachim Kurz (aka "Die toten Augen von München") sechs Empfehlungen (drei internationale und drei deutsche Filme) plus einen weiteren Tipp.

 

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16 02/07

"Die Welt der Wunderlichs" von Dani Levy

Am Anfang hat Felix seine Lehrerin in den Klassenzimmerschrank gesperrt und wird von seinen Klassenkameraden gefeiert. Der Schrankschlüssel wird in den vollgeschissenen Klos gesucht, befindet sich aber, hihi, in Felix' Hosentasche. Seine Mutter Mimi Wunderlich muss in der Grundschule antanzen, verliert deshalb ihren Job, fährt mit ihrem Moped einen Passanten um und wird gleichzeitig auch noch von der Schweizer Castingshow Second Chance angerufen, wo sie selbst sich gar nicht beworben hat. Willkommen in der Welt der Wunderlichs, mit der Dani Levy verzweifelt versucht, irgend etwas über Familie und Zusammenhalt und Verrücktheit zu erzählen.


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16 01/07

"Into the Forest" von Patricia Rozema

Im Film passiert die apokalyptische Katastrophe, die die Welt verändert, fast immer mit einem lauten Knall: Sie legt rauchend und explosiv alles in Schutt und Asche. Nicht jedoch in Into the Forest. Schon die ersten Bilder von Patricia Rozemas erstaunlicher Adaption von Jean Heglands Roman sind sanft und einfühlsam. Sie zeigen nebelverhangene bewaldete Hügel, von denen sich langsam eine tanzende Frau abhebt. Aus dem Off erklingt dazu Cat Powers eindringliche Version von "Wild is the Wind".


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16 01/07

"Born to be blue" von Robert Budreau

"It makes me happy". Diese einfache, ehrliche Erklärung hat Chet Baker (Ethan Hawke) für seine Heroinsucht. Durch den Stoff wird er glücklich, gewinnt Selbstvertrauen und hat das Gefühl, er könne in jede Note, die er spielt, regelrecht hineinkriechen. Am Anfang von Born to be blue hat ihn seine Sucht in ein italienisches Gefängnis gebracht. Er liegt auf dem harten, kalten Betonboden und imaginiert eine Trompete, aus deren Schalltrichter eine große Spinne langsam hervorgekrochen kommt.


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16 01/07

"A Kind of Murder" von Andy Goddard

A Kind of Murder scheint aus der Zeit gefallen. Andy Goddards Verfilmung des Patricia-Highsmith-Romans The Blunderer (dt. Der Stümper) mutet von der ersten bis der letzten Einstellung altmodisch an, als wäre ein vergessenes Skript von Alfred Hitchcock gefunden worden, aus dem ein Film entstehen soll, wie Hitchcock ihn gemacht hätte – allerdings mit wenig überzeugendem Ergebnis.


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16 01/07

Ein paar Fragen an ... - Kurz-Interviews auf dem Filmfest München 2016 (3)

Noch immer interviewt Maria Wiesner fleißig Cast- und Crew-Mitglieder auf dem Filmfest München 2016. Den folgenden Personen konnte sie diesmal drei bis vier kurze Fragen stellen:

Claudio Giovannesi über Fiore


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16 01/07

"Gleißendes Glück" von Sven Taddicken

Eine Frau zwischen zwei Männern und auf der Suche nach Gleißendem Glück: Sven Taddicken verfilmt den Roman Gleißendes Glück von A. L. Kennedy, die Geschichte einer Provinz-Frau, die in einer gewalttätigen Ehe gefangen ist und sich einem hochintelligenten Neuropsychologen annähert, der sich aber auch als Wichser herausstellt. Ach, eigentlich eine einfache Geschichte - aber so kraftvoll, so zart, so intensiv, so wahrhaftig erzählt!


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16 01/07

"Poesía sin fin" von Alejandro Jodorowsky

Psychomagie und Poesie treiben ihn an, den Altmeister des Midnight-Movies Alejandro Jodorowsky, der im stolzen Alter von 87 Jahren jetzt seinen zweiten autobiographischen Film Poesía sin fin veröffentlicht hat. Fünfteilig soll die Reihe werden, die sein ganzes Leben umfasst. Hoffen wir, dass er dieses Mammutwerk noch schafft, denn ganz wie sein Vorgänger La danza de la realidad ist Poesía sin fin eine künstlerische Glanzleistung. Und das vornehmlich auch, weil er direkt an La danza de la realidad anschließt. 


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16 01/07

"5 Frauen" von Olaf Kraemer

Eigentlich sind es erst einmal nur vier Frauen in Olafs Kraemers Spielfilmregiedebüt 5 Frauen. Jedes Jahr treffen sich die Freundinnen in dem Haus von Maries (Anna König) Eltern, um ein Wochenende miteinander zu verbringen. Dabei wird schon durch die Bilder der Anreise deutlich, wie unterschiedlich sie sind: Die kontrollierte Anna (Korinna Krauss) sitzt ruhig neben ihrem Mann in einem geländewagenartigen Fahrzeug, Nora (Kaya Marie Möller) steuert selbst und Ginette (Odine Johne) läuft laut jauchzend einen Berghang hinab auf das Haus zu. Stephanie (Julia Dietze) schneidet hingegen die Kurven der Bergstraße und schmeißt ihren Freund John (Mickey Hardt) mitten auf der Straße aus dem Auto. Sie ist es auch, die erst am zweiten Tag eintreffen wird. Denn sie will Nora nicht begegnen, die mit John eine Affäre hat. 

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