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Filmfest München 2015 BLOG

15 02/07

"Der Nachtmahr" von AKIZ

Stroboskopeffekte; isochronische Tonwellen; binaurale Frequenzen: Der Nachtmahr wickelt einen visuell und akustisch ganz schön ein, das Hirn soll per Sinneseinwirkungen durchgeschüttelt werden, und der Film sollte, laut Vorspann, unbedingt laut abgespielt werden.


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15 02/07

"Paulina" von Santiago Mitre

Paulina (Dolores Fonzi) ist brillant. Paulina ist intelligent. Sie ist schön, sie ist weiß, sie gehört der Mittelklasse an.Paulina hat studiert, sie ist Anwältin. Ihr Vater ist einer der obersten Richter Argentiniens. Sie hat einen Verlobten. Das Leben ist gut, geordnet und sicher. Bis Paulina sich entschließt, Buenos Aires zu verlassen und irgendwo in einem gottverlassenen Dorf Kinder in Politik zu unterrichten. Niemand versteht ihre Entscheidung und Paulina erklärt sie auch nicht. Sie geht einfach und lässt Vater und Verlobten zähneknirschend zurück.


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15 02/07

"Electricity" von Bryn Higgins

Es bratzelt, es zischt, es blitzt und knallt in Lilys (Agyness Deyn) Hirn. Immer wieder erleidet die junge Frau epileptische Anfälle. So oft, dass sie sich nicht einmal mehr Sorgen darüber macht. Sie ist es gewohnt. Erst kommt das verschwommene Sehen, dann die akustischen Störungen und dann die Visionen, die Blitze: die Fantasiewelt ihrer Epilepsie, die nur sie sieht, während die anderen die junge Frau auf den Boden fallen sehen und ihr Körper sich versteift und windet, während sie schreit.


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15 02/07

"Hier ist Harold" von Gunnar Vikene

In den letzten Jahren gibt es in der skandinavischen Komödie eine Tendenz zum lustigen alten Grantler, der auf eine Reise geht: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg wurde auf einen abenteuerlichen Trip geschickt, in The Grump verbreitet die Titelfigur während eines Besuchs bei seiner Schwiegertochter konstant schlechte Laune und nun gibt es Harold (Bjørn Sundquist), der seit Jahrzehnten im norwegischen Åsane lebt und dort ein Möbelgeschäft hat.


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15 01/07

"Staatsdiener" von Marie Wilke

Zwei störrische Alte. Der eine will nicht die Wohnung des anderen verlassen, sie stänkern sich gegenseitig an, die Polizei muss einschreiten. Beruhigend, aber bestimmt. Alkohol ist auch im Spiel. Und plötzlich hat einer ein Messer in der Hand.

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15 01/07

"The Great Invisible" von Margaret Brown

Bis heute sind die Aufräumarbeiten noch nicht erledigt, bis heute sind Arbeiter nicht entschädigt, hat sich das Ökosystem regeneriert oder wurden Sicherheitsbestimmungen verändert. Davon liefert Margaret Browns informativer Dokumentarfilm The Great Invisible ein eindringliches, bisweilen deprimierendes Bild.

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15 01/07

"Happy Hour" von Franz Müller

"Ich hätt' die Alte einfach vermöbelt!" HC wurde von seiner Frau betrogen und verlassen, jetzt versuchen ihn seine Kumpels Wolfgang und Nic zu trösten. Und noch bevor der Vorspann aus ist, befinden sich die drei in Irland, in Wolfgangs Cottage, eine Auszeit, ein Selbstfindungstrip, ein paar Tage unter Freunden, ohne Weiber, die einem das Leben verleiden.

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15 01/07

Filmfest München 2015 – Vlog #5 – "The Overnight" & "Happy Hour"

Beatrice Behn und Patrick Wellinski haben The Overnight von Patrick Brice und Happy Hour von Franz Müller gesehen. Und sie stehen vor Katja Riemann und Barbara Sukowa während sie über die Filme diskutieren...

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15 30/06

Highlights: "The Falling" von Carol Morley

The Falling ist einer dieser raren Filme bei denen man am Ende, wenn der Abspann läuft, da sitzt und nicht denken kann. Zumindest nicht mehr als "wow!" und "Was war das?". Denn das, was die Regisseurin Carol Morley hier bietet, ist in der Tat nicht einfach zu begreifen. Und trotzdem, oder besser gesagt genau deshalb, macht dieser Film viel Spaß. Zum einen, weil er selbst Menschen, die viele Filme sehen, mit seiner Handlung überraschen wird, zum anderen, weil hier eine wirklich markante neue Stimme ihren Weg ins Kino gefunden hat, die es anders macht als die anderen. Und das wirklich gut.

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15 30/06

"Der letzte Wolf 3D" von Jean-Jacques Annaud

Ein Berg. Ein großer Mond im Hintergrund. Und dann tritt er in Erscheinung. Wie auf einem Bravo-Poster aus den 1990er Jahren steht er dort im Mondschein: der Wolf. Und er heult. Es ist Der letzte Wolf der Mongolei. Und er ist in 3D.

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