Filmfest München 2013 BLOG

13 08/07

Filmfest München - Vlog - Tag 7

Noch sind wir dabei, gerade erst aus dem Post-Festival-Loch nach dem 31. Filmfest München so langsam wieder herauszuklettern, dennoch wollen wir euch natürlich nicht den letzten Teil unseres (hoffentlich beliebten) Filmfest-Videotagebuchs vorenthalten - dieses Mal mit einem enttäuschenden Joss Whedon und gleich drei Dokumentarfilmen - darunter unter andem Freedom Bus von Fatima Geza Abdollahyan, der zwei Preise abräumen konnte.

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13 06/07

Dancing in Jaffa

Da ist er wieder - Pierre Dulaine, der charismatische Tanzlehrer, der schon in der Ballroom- Schmonzette Dance! kleine Kinder aus unterprivilegierten Familien zum Tanzen miteinander gebracht hat. Und wie diese Film und diverse andere, die ihm inhaltlich folgten, gezeigt haben - Tanzen formt nicht nur den Charakter, sondern auch das Selbstbewusstsein.

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13 06/07

Jakob Lass im Interview zu "Love Steaks"

Bei unserem Interview wusste Regisseur Jakob Lass noch nicht, dass sein Film Love Steaks der große Abräumer beim Förderpreis Neues Deutsches Kino auf dem Filmfest München sein wird.

Mit Beatrice Behn spricht er über die Dreharbeiten zu seinem Film und das Prinzip hinter Fogma und erklärt, warum er die Berliner Schule nicht mehr sehen kann.

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13 06/07

Filmfest München - Vlog - Tag 6

Es geht mit Riesenschritten dem Ende entgegen: Und deshalb fackeln Beatrice Behn und Joachim Kurz nicht lange, sondern besprechen in ihren Filmkritiker-Selbstgesprächen dieses Mal unter anderem Whitewash von Emanuel Hoss-Desmarais, La Lapidation De Saint Étienne von Pere Vilà Barceló sowie The Invisible War von Kirby Dick.

 

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13 06/07

Axel Ranisch im Interview

Axel Ranisch hat es geschafft: Nach dem Überraschungserfolg mit Dicke Mädchen ist er in diesem Jahr beim 31. Filmfest München gleich mit zwei Filmen vertreten: Ich fühl mich Disco und Reuber. Grund genug, um mal nachzufragen, wie das alles so gekommen ist.

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13 06/07

Harms

Harms ist ein harter Hund, ein einsamer Wolf, ist schlauer Fuchs, sturer Ochse, coole Sau, starker Bär, gerechte Schildkröte - alles in einer Person. Harms wird gespielt von Heiner Lauterbach, mit Ion-Tiriac-Bart, Tränen-Tattoo und verkniffenem Mund, den er sich von Eastwood abgeguckt hat. Harms, der Film, ist das Baby von Lauterbach (der mitproduziert und die Musik mitarrangiert hat) und Regisseur und Drehbuchautor Niki Müllerschön (der zuvor im Kino mit dem Roten Baron nicht sonderlich aufgefallen ist). Harms ist eine mythische Gangsterballade über das Glück und den Mangel daran, über die Gewalt, die sich nicht vermeiden lässt, über Gerechtigkeit, die nie herrschen kann, über Freundschaften, die ewig halten, über den Tod hinaus. Ein Genrestück nach allen Regeln der Kunst.

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13 06/07

Crystal Fairy

Michael Cera kennt eigentlich jeder, der sich wenig mit amerikanische Independent-Filmen beschäftigt. Ja, genau das ist der Typ aus Juno bzw. Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, den zumindest ich immer mit Jesse Eisenberg (Zombieland) verwechsele. Das liegt vor allem daran, dass beide sich auf eine bestimmt Filmpersona spezialisiert haben - die des neurotischen, an ADHS leidenden Supernerds.

Und was macht Michael Cera nun in seiner neusten Indie-Produktion Crystal Fairy von Sebastián Silva? Das Übliche. Was ja nicht schlecht sein muss. Gewohnheiten geben Sicherheit und so kann man getrost wissen, was einen erwartet, wenn man in einen Film mit Michael Cera geht. Immerhin ändern sich ja die Geschichten um seine Figur herum.

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13 06/07

Big Sur

Wann ist eine Literaturverfilmung gut? Darüber lässt sich vortrefflich streiten. Die Ansätze können höchst unterschiedlich sein, bei Michael Polishs Big Sur ist es jedoch so, dass die Bilder nur an zweiter Stelle kommen. Wichtiger sind Jack Kerouacs Worte, die von Jean-Marc Barr in einem nicht enden wollenden Schwall über den Film gelegt sind. Es ist, als würde man einem Hörbuch lauschen - und dazu grandiose Bilder der kalifornischen Küstengegend Big Sur sehen.

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13 06/07

Everyday

Michael Winterbottom war letztes Jahr mit Trishna auf dem Münchner Filmfest vertreten, The Look of Love lief auf der Berlinale, jetzt ist er mit Everyday wieder in München. Eine extrem hohe Schlagzahl ist das, was Winterbottom vorlegt, und auch wenn seine Filme nicht absolut perfekt sein mögen, so ist in ihnen doch stets die Leidenschaft des Regisseurs zu spüren. Er versetzt sich in seinen Stoff, verfilmt ihn von innen heraus, mit jeweils spezifischen filmischen Mitteln – und allein das schon läuft auf eine emotionale Wirkung hinaus.

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13 06/07

El verano de los peces voladores

El verano de los peces voladores der chilenischen Regisseurin Marcela Said erinnert an andere Filme aus Südamerika: La sagrada familia von Sebastián Silva ebenso wie Salsipuedes von Mariano Luque und De jueves a domingo von Dominga Sotomayor präsentieren ebenfalls Familiengeschichten, die sich abseits des Großstadtgetümmels abspielen. Die Familie fährt gewöhnlich am Wochenende oder in den Ferien aufs Land, um Abstand vom Alltag zu bekommen und muss in der ländlichen Ruhe auf abgrundtiefe Gefühle stoßen, Krisen durchleben, Probleme bewältigen. In El verano de los peces voladores merken Vater, Mutter und Tochter plötzlich, dass sie sich eigentlich nicht verstehen.

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