Berlinale 2016 BLOG

16 20/02

Ende der Geschichten - Rückblick auf die Perspektive deutsches Kino

Wie sehen junge Regisseurinnen, junge Regisseure die Welt? Frisch von der Filmhochschule, der erste Langfilm, vielleicht gar gänzlich unabhängig produziert: Da kann allerhand möglich sein. In den letzten Jahren gab es Hammerfilme in der Reihe "Perspektive deutsches Kino": letztes Jahr Der Bunker, vorletztes Jahr Zeit der Kannibalen. Und 2016? Weitgehend Stillstand. Gute Ideen. Starke Charaktere. Tolle Bilder. Aber irgendetwas fehlt. Vielleicht eine Handlung? Eine Erzählung?

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16 20/02

"Wir könnten gar kein Fernsehen." – Joel und Ethan Coen im Gespräch über "Hail, Caesar!"

Es ist eine fast schon unheimliche Symbiose. Die Coen-Brüder machen nicht nur seit über dreißig Jahren sehr erfolgreich Filme miteinander, die Coen-Brüder denken auch jeweils für den anderen, vervollständigen ihre Sätze, ergänzen ihre Gedanken. Kurzum: Joel und Ethan Coen sind eigentlich eins. Mit ihrer Nummernrevue Hail, Caesar! sorgten sie für einen gehörigen Starauflauf auf dem roten Teppich: George Clooney, Josh Brolin, Tilda Swinton, Channing Tatum und natürlich sie selbst. Einen Tag nach der Premiere traf Anna Wollner die Coens zum Interview. 

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16 20/02

"United States" of Love von Tomasz Wasilewski

Osteuropäische Verzweiflungspronographie

Wodka und Zigaretten, dazu fantastische Dauer- und Außenwellen bei den Damen, Polyester-Pullover, ein Whitney Houston Plakat an der Wand in der Wohnung in  einem häßlichen Wohnblock irgendwo auf dem Land - alles klar: Wir befinden uns im ehemaligen Ostblock, genauer in Polen, ist das Jahr 1990. Schon mit den ersten, farbentsättigten Bildern eines gemeinsamen Abendessen macht Tomasz Wasilewski klar, wohin die Reise geht in seinem Berlinale Wettbewerbsbeitrag United States of Love - es ist eine Reise ins Herz des vergeblichen Begehrens, der nackten Angst, im Vakuum des postkommunistischen Zeitalters zu den Verlieren, den Abgehängten, den Zurückgelassenen zu gehören. Es ist eine Reise ins Herz der Finsternis.

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16 19/02

Berlinale Uncut mit Nilz Bokelberg - Tag #8

Ein neuer Tag, eine neue Premiere - filmischer und lokaler Art. Denn Nilz ist heute im Friedrichstadt-Palast um sich den Film Miles Ahead anzusehen. Und dieses Mal hat er auch die Kamera mit in den Saal genommen!

Präsentiert kino-zeit.de in Zusammenarbeit mit MasterCard, offizieller Sponsor der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

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16 19/02

Berlinale 2016 kino-zeit.de Vlog #8 – "Hele Sa Hiwagang Hapis" von Lav Diaz

Joachim Kurz hat diesmal nur einen Film gesehen, den dafür aber über 8 Stunden lang: Lav Diaz' Hele Sa Hiwagang Hapis. 484 Minuten Film. In schwarz-weiß. Über José Rizal, Andrés Bonifacio und die philippinische Revolution gegen die Kolonialmacht Spanien im Jahre 1896. Eine echte Herausforderung also für Joachim Kurz ... und Beatrice Behn hat gut lachen, denn sie saß nicht von 9:30 bis 19 Uhr im Kino – in ein und demselben Film. 

Der kino-zeit.de Berlinale-Vlog Nr.8, präsentiert in Zusammenarbeit mit MasterCard, offizieller Sponsor der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

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16 19/02

"Der müde Tod. Ein deutsches Volkslied in sechs Versen" von Fritz Lang (Digital restaurierte Fassung)

"Die ihr an die Zukunft des Kinos glaubt, seht euch dieses Lichtspiel an! Die ihr dem Kino misstraut, seht es euch erst recht an – aber laßt alle Bühnenweisheit, laßt die Hamburgische Dramaturgie und den Laokoon hübsch zu Hause. Denn ihr seid bei einer neuen Muse zu Gaste." So schließt der Filmkritiker Hans Wollenberg seine wohlwollende, ja geradezu begeisterte Rezension zu Der müde Tod in der Lichtbild-Bühne vom 8. Oktober 1921 ab.


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16 19/02

Wer einen Eindruck hinterließ

Zur Berlinale trifft man auf viele interessante Personen. Diese drei haben mich am meisten beeindruckt. 


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16 19/02

Berlinale Uncut mit Nilz Bokelberg - Tag #7

Langsam wird es mal Zeit für eine Berlinale-Premiere! Und deshalb läuft Nilz heute, gemeinsam mit seiner besten Freundin, über den Roten Teppich des Berlinale Palast und sieht sich Vinterbergs "Kollektivet" an.

Präsentiert von kino-zeit.de in Zusammenarbeit mit MasterCard, offizieller Sponsor der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

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16 19/02

"A Lullaby to the Sorrowful Mystery" von Lav Diaz

484 Minuten Laufzeit – das ist selbst für ein Festival wie die Berlinale etwas ganz Besonderes. Zumindest im Wettbewerb, wo sich solche extremen Überlängen sonst nie finden. Dabei ist A Lullaby to the Sorrowful Mystery noch nicht einmal der längste Film der diesjährigen Berlinale – dieser freilich undotierte Titel geht in diesem Jahr an Chamissos Schatten von Ulrike Ottinger, der rund 12 Stunden Laufzeit aufweist.


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16 18/02

Die Berlinale würdigt Kameramann Michael Ballhaus mit dem goldenen Ehrenbären

Der bekannteste deutsche Kameramann wird auf der Berlinale für seine herausragende Arbeit gewürdigt. Zuvor sprach er über seine lange Karriere und warum die Zusammenarbeit mit Fassbinder nicht immer einfach war.


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