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17 12/12

Advent, Advent – Verena Schmöller über den verblüffenden Pablo Larraín

Es scheint schon schwierig genug, einen guten Film zu machen. Einen wirklich guten, der etwas Neues probiert, der intelligent, witzig und nachdenklich zugleich ist. Einen Film, der eben nicht die herkömmlichen Schemata benutzt, um eine Geschichte zu erzählen. Innerhalb eines Jahres gelingt das nicht vielen Filmemachern. Pablo Larraín hat 2017 mit Neruda und Jackie gleich zwei solcher Coups in den deutschen Kinos gelandet - das ist mein Phänomen des Jahres 2017.


Trailer zu Jackie

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17 11/12

Und verführe mich zum Bösen ...

In seiner 2006 veröffentlichten filmtheoretischen Arbeit Ritual & Verführung: Schaulust, Spektakel und Sinnlichkeit im Film betrachtet Marcus Stiglegger das Medium Film als ein Medium der Verführung. Wozu vermag uns ein Leinwandwerk zu verführen? Und welche Strategien wendet es dabei an? Aus dem Nichts – die neuste Schöpfung von Fatih Akin – lässt über diese Fragen ganz aktuell nachdenken.


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17 11/12

Advent, Advent – Patrick Holzapfel über das Gesicht der Frau Fang

Stell dir vor, es gibt einen Film, bei dem man in das Gesicht einer älteren Frau blickt, minutenlang, ohne dass man erkennt, ob sie schläft, wacht oder verstorben ist. 


Trailer zu Mrs. Fang

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17 07/12

Advent, Advent – Rochus Wolff über goldene Zeiten im Animationsfilm

Vielleicht war es der Moment, als die Gruppe Waisenkinder beim Winterausflug plötzlich stehenblieb. Alle blickten der Mutter nach, die mit ihrem Kind spricht, und in ihren großen Augen spiegelt sich Sehnsucht und Traurigkeit und Verzweiflung und Hoffnung. Vielleicht war es das aufregende Erlebnis, als sich Kubos Origami-Papierchen, von seiner Musik getrieben, zu Figuren falten und eine Geschichte ausagieren, vom tapferen Kämpfer und gefährlichen Monstren.


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17 07/12

Advent, Advent – Sonja Hartl über schwierige Filmlieben

Als ich im November bei den Nordischen Filmtagen war, sprach ich mit Studierenden der Uni Greifswald über das Filmkritikerinnen-Dasein und dabei kam es auch zu der Frage, die ich sehr oft gestellt bekomme: Welcher denn mein Lieblingsfilm sei? Als ich darauf antwortete, dass „Lieblings-“ für mich eine schwierige Kategorie sei, veränderte sich die Frage zu „Welcher Film hat Dich sehr lange begleitet?“. Darauf gibt es eine eindeutige Antwort, die ich eigentlich gar nicht mehr geben möchte. Es ist Roman Polanskis Chinatown.


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17 07/12

Advent, Advent – Alex Matzkeit über die nervige Nostalgiewelle und den einzigen Film, der das begriffen hat

Die zweite Staffel von Stranger Things habe ich schon gar nicht mehr geschaut. Ich kann sie nicht mehr sehen, diese elende Nostalgie in vergangenen Perioden bewegter Bilder. Egal, ob es die Sehnsucht nach der eigenen Kindheit und ihrer Steven-Spielberg-Magie wie in der Serie der Duffer-Brüder oder nach der Zeit der vertikalen Integration von Hollywood wie in La La Land ist. Egal, ob die Nostalgie als geradliniger Geldmacher-Reboot wie Baywatch oder als halb ironisches, halb sehnsüchtiges Spiel mit einer vergangenen Ästhetik wie in Guardians of the Galaxy Vol. 2 daherkommt.


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17 07/12

Hartl & Behn besprechen: The Mountain Between Us, Miss Kiet's Children & Clair Obscur

Diese Woche gab es bei Beatrice Behn und Sonja Hartl die sogenannte "Flennwoche". Zum einen mit Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us, in dem Kate Winslet und Idris Elba in der Kälte abstürzen, und zum anderen mit dem Schul-Dokumentarfilm Miss Kiet's Children und Clair Obscur über zwei sehr unterschiedliche Frauen, die doch etwas verbindet.

 

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17 07/12

Advent, Advent – Christopher Diekhaus über die Universitis in Hollywood

Kong: Skull Island, Guardians of the Galaxy Vol. 2, Die Mumie, Wonder Woman, Spider-Man: Homecoming, Thor: Tag der Entscheidung und Justice League - 2017 buhlten unterschiedlichste Franchise-Filme um die Gunst des Publikums und hoben die in Hollywood seit geraumer Zeit grassierende Universitis - eine Begeisterung für zusammenhängende, von etablierten Marken getragene Kinouniversen - quantitativ auf ein neues Level. 


Trailer zu Justice League

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17 06/12

Das Potenzial im digitalen Horror - Die kino-zeit-Kolumne

Im September 2017 schrieb Lars Dolkemeyer eine Kolumne auf kino-zeit, in welcher er konstatierte, dass es bisher in Filmen zumeist nicht gelinge, einen digitalen Horror zu erzeugen. Es sei noch immer gruseliger, wenn sich das Lebendige, das nicht lebendig sein darf, im Analogen zeige – etwa in Super-8-Aufnahmen in Sinister (2012) oder in einer Diaprojektion in der aktuellen Stephen-King-Adaption Es. In Teilen stimme ich ihm da zu; dennoch sehe ich in einigen Werken der jüngeren Zeit durchaus auch wirkungsvolle Versuche, den Horror im Digitalen filmisch einzufangen, oder erkenne zumindest das Potenzial, über das diverse Plots und Umsetzungen in dieser Hinsicht bereits verfügen.


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17 06/12

Advent, Advent – Maria Engler über das Schreckgespenst des Kinojahres

Er ist der ultimative Bösewicht, schlimmer als Lex Luthor, der Joker, Sauron und Goldfinger zusammen, Dr. Extreme-Super-Evil himself, Alleinherrscher über das Weiße Haus und damit der freien Welt. Donald Trump beherrscht die Gedanken der Menschheit - auch die der Filmkritik. Viele 2017 veröffentlichte Filme werden fast automatisch zur Trump-Kritik oder zum Indiz eines gebeutelten Amerikas erhoben - selbst wenn sie damit nichts zu tun haben.


Zusammenschnitt aller Cameo-Auftritte von Donald Trump

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