B-Roll BLOG

16 26/09

San Sebastian 2016: "L'Odyssée" von Jérôme Salle

Das Biopic L'Odyssée widmet sich dem französischen Meereskundler und Filmemacher Jacques-Yves Cousteau (1910-1997). Regisseur Jérôme Salle (Zulu) schrieb das Skript gemeinsam mit Laurent Turner auf Basis der Bücher von Jean-Michel Cousteau (des ersten Sohnes von Jacques-Yves) und Albert Falco (eines Team-Mitglieds des Forschungsschiffes Calypso).


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16 26/09

San Sebastian 2016: "American Pastoral" von Ewan McGregor

Der schottische Schauspieler Ewan McGregor - einst bekannt geworden durch die Verkörperung eines Drogensüchtigen in Danny Boyles Trainspotting (1996) und seither im Blockbuster-Kino ebenso präsent wie in internationalen Arthouse-Produktionen - wagt sich für sein Debüt als Langfilmregisseur an ein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Werk von Philip Roth heran. 


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16 26/09

Die Kultur des Hasses: Zwischen Filmemachern und der Filmkritik

Konfrontiert mit negativer, bisweilen hämischer Kritik sprach der junge Filmemacher Xavier Dolan 2016 beim Festival in Cannes von einer Kultur des Hasses. Vergangene Woche legte der Frankokanadier nach, als er verkündete, dass sein nächster Film The Death and Life of John F. Donovan nicht rechtzeitig für Cannes 2017 fertig werden würde. Er schrieb auf Instagram, dass er nicht Teil dieser Welt des "trolling", Mobbings und Hasses sein wolle und sich lieber auf die Kreation als auf die Reaktion konzentrieren wolle.


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16 23/09

San Sebastian 2016: "Yourself and Yours" von Hong Sang-soo

In Yourself and Yours zeigt uns der südkoreanische Autorenfilmer Hong Sang-soo (Right Now, Wrong Then) zahlreiche Standardsituationen der Liebesfiktion: die (vermeintlich) erste Begegnung, das (abermalige) Kennenlernen im Rahmen eines Dates, das Zerwürfnis, die Trennung, das Wiedersehen, die Versöhnung, das glückliche Ende ...


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16 23/09

San Sebastian 2016: "A Monster Calls" von J.A. Bayona

Mit A Monster Calls (deutscher Verleihtitel: Sieben Minuten nach Mitternacht) liefert der spanische Regisseur J.A. Bayona (Das Waisenhaus) nach dem Katastrophen-Drama The Impossible seine zweite internationale Arbeit.


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16 22/09

"Ich plädiere dafür, den Zuschauern mehr zu vertrauen" – Im Gespräch mit Bjarne Mädel

Man kennt Bjarne Mädel unter anderem als Berthold "Ernie" Heisterkamp aus der Büro-Sitcom Stromberg oder als titelgebenden Tatortreiniger. Im diesjährigen Berlinale-Wettbewerbsbeitrag 24 Wochen von Anne Zohra Berrached spielt er mit Julia Jentsch das Paar Astrid und Markus. Die beiden müssen erfahren, dass ihr ungeborenes Kind mit dem Down-Syndrom sowie einem schweren Herzfehler zur Welt kommen wird. Nun stehen sie vor der Entscheidung, ob sie eine Spätabtreibung vornehmen lassen wollen. Andreas Köhnemann traf Bjarne Mädel auf dem 12. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen zum Interview.


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16 21/09

Kunst vs. Künstler – Über die Schwierigkeiten eines Trennungsgebots - Die kino-zeit-Kolumne

Wer wollte, kam an Mel Gibson zuletzt gut vorbei. Sein letzter großer Kinoerfolg als Schauspieler ist 15 Jahre her, der von ihm inszenierte Apocalypto liegt eine Dekade zurück. Nun scheint sich ein Comeback des wegen frauenfeindlicher, antisemitischer und rassistischer Beleidigungen wiederholt in die Schlagzeilen geratenen Filmemachers anzukündigen.  Er ist in Blood Father zu sehen, der Geschichte eines geläuterten, aber noch immer von vergangenen Sünden geplagten Rüpels mit Alkoholproblem. 


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16 20/09

San Sebastian 2016: "Nocturama" von Bertrand Bonello

Man könnte sagen, dass Bertrand Bonello mit Nocturama einen Film zum Thema Terror gemacht hat. Die Worte "Film zum Thema" klingen allerdings nach einem Erklärstück - und ein solches ist Nocturama ganz gewiss nicht geworden. Wobei es wohl auch nicht zu erwarten war, dass Bonello (Der Pornograph, Haus der Sünde) etwas Derartiges drehen würde.


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16 19/09

San Sebastian 2016: "Orpheline“ von Arnaud des Pallières

Das Subjekt sei für uns "derjenige, der leidet", schreibt Roland Barthes in seinem Werk Fragmente einer Sprache der Liebe. Wo es eine Wunde gebe, gebe es auch ein Subjekt. In diversen Vertretern des filmischen Melodrams bestätigt sich diese Aussage: Die Held_innen bei Douglas Sirk, Rainer Werner Fassbinder oder Pedro Almodóvar mögen im Kampf gegen ihr Leid zwar letztlich oft unterliegen; sie werden in ihrer tragischen Situation jedoch niemals nur zum (Schau-)Objekt gemacht. 


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16 19/09

Tod als Chance - Sommerblockbuster und der Bedeutungsverlust des Kinos

Im Kino geht mal wieder die Welt unter und in der Welt mal wieder das Kino. Wie jedes Jahr: Wenn die Zeit der Leinwand als Schlachtplatte zu Ende geht, wird resümiert über das besonders teure Kino. In diesem Jahr lag es schwer im Magen und hat den Journalisten der Welt Albträume vom Untergang beschert. Vieles, was es im Sommer zu sehen gab, war egal, und so kann man es Wired-Autor Brian Raftery kaum verübeln, wenn er fragt: Could this be the year the movies stopped mattering? Ist 2016 das Jahre, in dem Filme aufhören, wichtig zu sein?


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