B-Roll BLOG

14 18/04

10 Jahre kino-zeit.de – Talents To Watch: Bastian Günther

Bastian Günthers letzter Film Houston gehörte wohl zu den großen Überraschungen des vergangenen Kinojahres - zumindest aus deutscher Sicht. Und das lag nicht nur an Ulrich Tukur, der die Hauptrolle spielte, sondern auch an diesem ganz speziellen Blick Günthers auf die Welt der Headhunter und Wirtschaftslenker - eine Perspektive auf eine omnipräsente und menschenverschlingende Wirtschaft, die man im deutschen Kino in dieser Form viel zu selten zu sehen bekommt.

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14 17/04

Die Sexismusdebatte ist eine alte Frau mit Bart - Isabell Šuba im Gespräch über "Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste"

In ihrer Mockumentary Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste setzt sich Regisseurin Isabell Šuba unter anderem mit der fehlenden Präsenz weiblicher Filmemacher in Cannes auseinander. kino-zeit.de Autorin und Kolumnistin Sophie Charlotte Rieger hat Isabell Šuba am Rand des Achtung Berlin Festivals getroffen, um mit ihr nicht nur über diesen Film, sondern auch über das Sexismusproblem des Filmbusiness unterhalten.

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14 16/04

...und bitte!: Schluss mit dem Dokumentralala - Die kino-zeit.de-Kolumne

"Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen jetzt diese Dokumentation vorstellen können!"

Nein, Sie haben sich nicht auf eine Pressekonferenz zum Erscheinen irgendeiner brisanten 900-Seiten-Studie verirrt. Sie befinden sich im Kino. Und was hier ebenso stolz wie falsch angekündigt wird, ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm. Ein Dokumentarfilm. Dokumentationen haben auf der Leinwand nichts zu suchen. Die gehören in den Aktenschrank - oder, wenn sie denn in Bild und Ton gewandet daherkommen, ins Fernsehprogramm. Dort glaubt man noch an die objektive Wahrheit. Ausgewogen dargebracht und begleitet von einem objektiven Kommentar, gerne geschrieben von Guido Knopp. Hier hat jene "Buchhalterwahrheit" ihren (Sende-)Platz, die Filmemacher Werner Herzog gleich zu Beginn seiner Karriere angewidert in die Schublade packte, um dann auszuziehen auf der Suche nach der "ekstatischen Wahrheit".

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14 15/04

10 Jahre kino-zeit.de - The Story of kino-zeit.de, Teil 6

Und weiter geht es mit unserer fast wahren Geschichte von kino-zeit.de, die wir anlässlich unseres zehnjährigen Jubiläums in bewegte Bilder gefasst haben. Dieses Mal öffnen wir abermals die Türen zu den geheiligten Redaktionshallen und werfen einen Blick auf die täglichen Verrichtungen des Online-Filmjournalismus.

 

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14 14/04

Ich glotz TV - Die wöchentliche TV-Schau: Montag, 14.4. bis Sonntag, 20.4. 2014

Montag, 14.4.

Der in die Jahre gekommen Ermittler Somerset steht kurz vor seiner Pensionierung, als ein mysteriöser Mord passiert. Mit seinem jungen und hitzköpfigen Partner Mills stößt er am Tatort auf ein zu Tode gemästetes Opfer, das Wort "Greed" (für Habgier) ist mit Blut an die Wand geschrieben. Nachdem ein zweites Opfer gefunden wird, ein prominenter Anwalt, ist für die beiden Cops klar: Jemand mordet nach dem Vorbild der sieben Todsünden. Und dieser bibelfeste Killer ist den Polizisten immer einen Schritt voraus. David Finchers Thriller, der mit perfekt düsterer Optik und einem schauderhaften Ende aufwartet, hat die Regeln des Genres neu definiert.

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14 14/04

10 Jahre kino-zeit.de - Die Darlings der Redaktion: "Shame"

Es gibt wohl kaum einen Film der vergangenen zehn Jahre, der mich auf vergleichbare Weise berührt, bewegt und auch schockiert hat wie Shame von Steve McQueen. Selten habe ich mich von einer Geschichte derart aufgesogen, um nicht zu sagen vereinnahmt gefühlt. Steve McQueen bringt uns seinem Protagonisten ganz nahe und das, obwohl das Leben von Brendan, verkörpert von Michael Fassbender, durch Distanz geprägt ist.

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14 11/04

10 Jahre kino-zeit.de - Talents To Watch: Ramon Zürcher

Mit einem Film - zumal einem Studentenprojekt - die Herzen vieler Berlinale-Besucher und nahezu aller Kritiker im Sturm zu erobern: Dieses Kunststück ist im letzten Jahr Ramon Zürcher mit seiner wundervollen Familienstudie Das merkwürdige Kätzchen gelungen. Seitdem tourt das Werk unermüdlich rund um den Globus und wird auch dort begeistert aufgenommen. Kein Wunder also, dass wir Ramon Zürcher gebeten haben, unseren kleinen Steckbrief mit den zehn Fragen zu beantworten. Wir sind uns ganz sicher, dass wir von ihm noch einiges erwarten dürfen. Schließlich ist Das merkwürdige Kätzchen Zürchers erster Langspielfilm.

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14 11/04

Die ganze verhurte Dramaturgie des Films - Ein Interview mit Klaus Lemke

Ein Telefongespräch. Berlin-München. Nach kurzem Klingeln eine sonore Stimme: "Martin, bevor wir miteinander sprechen, würde ich Dir gern drei Statements diktieren. Mir ist es egal, was Du damit machst. Nutze sie. Oder wirf sie weg. Aber wenn Du sie benutzt, bitte, übernimm sie genau so." Die Stimme am anderen Ende gehört Klaus Lemke. Der Anarcho-Regisseur. Der Unverbesserliche. Der ewige Rebell. Ein Filmfetischist, der seit Jahrzehnten inbrünstig und unaufhörlich gegen das deutsche Filmfördersystem wettert - und Jahr für Jahr einen neuen Film produziert. Vor diesem Interview also drei Punkte, die sich nahtlos in Lemkes vor einigen Jahren formuliertes "Hamburger Manifest" eingliedern.

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14 09/04

Weg mit dem Feigenblatt! - Biss zum Abspann: Die kino-zeit.de-Kolumne

Aktuell zeigt uns Darren Aronofsky in seinem Bibelepos Noah noch einmal anschaulich wie die Scham in die Welt kam: Der Mensch sprang unbeschwert durchs Paradies, ließ sich von der Schlange zu einem verbotenen Apfel verführen und erkannte, dass er nackt war. Und vorbei war's mit der fröhlichen Freikörperkultur. Der Mensch begann sich zu schämen und das - wie wir von uns selbst wissen - nicht nur für seine Nacktheit. Besonders gerne schämt sich der Mensch für seine Sexualität.

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14 08/04

Kino erlesen - Eine kleine Filmbuchlektüre

Über Filme kann man nachdenken, über Filme kann man reden, über Filme kann man Filme drehen, über Filme kann man schreiben. Um neue Literatur über Filme und angrenzende Bereiche geht es in Zukunft in der Filmbuchlektüre unter dem Titel "Kino erlesen".

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