B-Roll BLOG

14 24/04

Im Außendienst, Tag 2: Zu Besuch beim 21. Internationalen Trickfilm Festival in Stuttgart

Festivals, die wie das Trickfilmfestival Stuttgart statt auf unnahbaren Glamour auf direkten Kontakt zwischen Filmmemachern und Publikum setzen, haben Vorteile. Einer ist sicherlich, dass sich dem neugierigen Besucher die Gelegenheit bietet, überlieferte Mythen der Filmproduktion zu hinterfragen und mit neuen Augen zu sehen. Wer sich in seinem Leben schon einmal etwas näher mit Animationsfilm auseinandergesetzt hat, dürfte zum Beispiel an dem Satz "Animatoren sind Schauspieler" nicht vorbeigekommen sein. In jeder "Hinter den Kulissen"-Doku streift die Kamera mal durch das Studio und fängt einen dieser Animatoren ein, wie er Grimassen im Spiegel zieht, bevor er den (heute meist virtuellen) Stift auf Papier setzt.

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14 23/04

Entdeckungen und Enttäuschungen - Ein Bericht vom 33. International Film Festival Istanbul

Gleich neben dem Taksim-Platz gelegen, hatte das Istanbul Film Festival 2013 einen durchaus aufreibenden Nebenschauplatz zu bieten. Ein Jahr später ist es ruhiger, wobei der Begriff "ruhig" hier im Kontext eines Stadtlebens zu verstehen ist, das seines Gleichen sucht. Je später die Stunde, desto mehr Menschen schieben sich die Geschäftsstraße entlang, in der die zwei Hauptkinos und das Pressezentrum des Festivals gelegen sind.

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14 23/04

Im Außendienst, Tag 1: Zu Besuch beim 21. Internationalen Trickfilm Festival in Stuttgart

Eröffnungsveranstaltungen von Filmfestivals erkennt man häufig daran, dass man im Kino von Menschen umgeben ist, die so aussehen, als würden sie sonst sehr selten ins Kino gehen. Und obwohl sich die Organisatoren ernsthaft Mühe geben, den Eitelkeitsfaktor gering zu halten: dasInternationale Trickfilmfestival Stuttgart (ITFS) ist keine Ausnahme. Die Förderstrukturen der Kunst fordern ihren Tribut und so muss man sich eine Weile durch die Worthülsen von Moderatoren ("Andreas Dresens Film Wolke Acht"), Politikern ("Wir wollen bewährte Qualität, aber auch Neues") und Sponsoren ("Das beste aus 128 Jahren Automobilgeschichte") beißen, bevor man zum Fleisch des Abends, den Filmen, vordringt.

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14 23/04

Lasst freie Liebe um uns sein: Sitzplatzerhöhung - Die Kinderfilm-Kolumne

Ein Krippenspiel in einer evangelischen Kirche, mitten in Berlin-Kreuzberg. Es ist ein paar Jahre her. Um uns herum die seinerzeit typische Kreuzberger Familienwelt: Viele alternativ angehauchte Kleinfamilien im Stadium beginnender grüner Spießigkeit, aber alle weit entfernt von der bürgerlichen Kleinfamilie der 1960er. Auf der Bühne sagen die Kinder meist etwas abwesend ihre Sätze auf, wir sind bei der Verkündigung. Der Engel überbringt die frohe Kunde von ihrer Schwangerschaft, und Maria sagt den sehr auswendig gelernten Satz: "Wie kann das denn sein, ich bin doch noch gar nicht verheiratet!"

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14 22/04

10 Jahre kino-zeit.de - The Story of kino-zeit.de, Teil 7

In der neuen Folge unserer (hoffentlich) beliebten Serie "The Story of kino-zeit.de" geht es um unsere Lieblingsbeschäftigungen: Das Schreiben und das Redigieren sowie um die Segnungen der modernen Textverarbeitung. Nur die vollautomatisierte und autarke Schreibmaschine haben wir auch nach jahrelangen Recherchen noch nicht gefunden. 

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14 22/04

10 Jahre kino-zeit.de – Die Darlings der Redaktion: Le voyage du ballon rouge

Zu träumen wie ein Kind. Intensiv und unbekümmert, so dass der Traum neben der Wirklichkeit bestehen könnte. So dass beides in einander fällt und das eine im anderen aufgeht. Irgendwann verlieren wir diese Fähigkeit. Irgendwann, vielleicht über Nacht, ist sie weg. Und dann? Dann beginnt ein anderer Film.

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14 21/04

Ich glotz TV - Die wöchentliche TV-Schau: Montag, 21.4. bis Sonntag, 27.4.2014

Montag, 21. April

Unter den vielen Monumentalfilmen Hollywoods ist Die zehn Gebote (1956) vermutlich der monumentalste: Überaus einfallsreich und im besten Sinne größenwahnsinnig setzte der Genre-Profi Cecil B. DeMille die Geschichte von Moses (verkörpert von Charlton Heston) in Szene. Das Bibelepos zeigt, wie Moses als Säugling dem Tode entgeht, wie er zuerst als Prinz, dann als Sklave lebt - und wie er von Gott beauftragt wird, das jüdische Volk aus der ägyptischen Knechtschaft in die Freiheit zu führen. Die aufwendigen Spezialeffekte wurden mit dem Oscar prämiert; die Bilder der Teilung des Roten Meeres gingen zu Recht in die Kinohistorie ein. Alles in allem: ein (immer wieder) sehenswerter Klassiker!

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14 18/04

10 Jahre kino-zeit.de – Talents To Watch: Bastian Günther

Bastian Günthers letzter Film Houston gehörte wohl zu den großen Überraschungen des vergangenen Kinojahres - zumindest aus deutscher Sicht. Und das lag nicht nur an Ulrich Tukur, der die Hauptrolle spielte, sondern auch an diesem ganz speziellen Blick Günthers auf die Welt der Headhunter und Wirtschaftslenker - eine Perspektive auf eine omnipräsente und menschenverschlingende Wirtschaft, die man im deutschen Kino in dieser Form viel zu selten zu sehen bekommt.

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14 17/04

Die Sexismusdebatte ist eine alte Frau mit Bart - Isabell Šuba im Gespräch

In ihrer Mockumentary Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste setzt sich Regisseurin Isabell Šuba unter anderem mit der fehlenden Präsenz weiblicher Filmemacher in Cannes auseinander. kino-zeit.de Autorin und Kolumnistin Sophie Charlotte Rieger hat Isabell Šuba am Rand des Achtung Berlin Festivals getroffen, um mit ihr nicht nur über diesen Film, sondern auch über das Sexismusproblem des Filmbusiness unterhalten.

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14 16/04

...und bitte!: Schluss mit dem Dokumentralala - Die kino-zeit.de-Kolumne

"Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen jetzt diese Dokumentation vorstellen können!"

Nein, Sie haben sich nicht auf eine Pressekonferenz zum Erscheinen irgendeiner brisanten 900-Seiten-Studie verirrt. Sie befinden sich im Kino. Und was hier ebenso stolz wie falsch angekündigt wird, ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm. Ein Dokumentarfilm. Dokumentationen haben auf der Leinwand nichts zu suchen. Die gehören in den Aktenschrank - oder, wenn sie denn in Bild und Ton gewandet daherkommen, ins Fernsehprogramm. Dort glaubt man noch an die objektive Wahrheit. Ausgewogen dargebracht und begleitet von einem objektiven Kommentar, gerne geschrieben von Guido Knopp. Hier hat jene "Buchhalterwahrheit" ihren (Sende-)Platz, die Filmemacher Werner Herzog gleich zu Beginn seiner Karriere angewidert in die Schublade packte, um dann auszuziehen auf der Suche nach der "ekstatischen Wahrheit".

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