B-Roll

17 24/02

Road to the Oscars – Frauen auf dem Weg zum Mond – "Hidden Figures"

Im vorigen Jahr kursierte der Hashtag #oscarssowhite durch soziale Netzwerke und machte auf das eklatante Fehlen von people of color bei der Verleihung der Academy Awards aufmerksam. Tatsächlich führte die fortgesetzte Kritik an den weit überwiegend weißen Nominierten dazu, dass sich bei der Academy etwas veränderte: bei der Aufnahme neuer Mitglieder wurde bewusst auf Diversität geachtet, so dass sich die Zusammensetzung ein wenig weg von "alten weißen Männern" hin zu mehr Vielfalt bewegte. Die Änderungen und die Kritik scheinen etwas zu verändern: In diesem Sind mit Moonlight, Lion, Fences und Hidden Figures vier Titel unter den neun nominierten Filmen, die keine weißen Protagonisten haben - und mit Arrival und Hidden Figures zudem zwei Filme, die von einer bzw. drei weiblichen Hauptfigur(en) getragen werden. 


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B-Roll

17 24/02

Road to the Oscars: Genreerkundungen – Regisseur Denis Villeneuve

Vier Filme hat Denis Villeneuve in den vergangenen vier Jahren gemacht, ein fünfter befindet sich gerade in Postproduktion. Dabei hat es der Frankokanadier bisher geschafft, mit jedem Film mit Narration und Bildsprache zu überraschen und das jeweilige Genre ein wenig weiterzuentwickeln. 


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B-Roll

17 24/02

Road to the Oscars: Ken Loach für Kinder – "Mein Leben als Zucchini"

Unter den fünf Nominierten für den Academy Award als bester Animationsfilm stellt Claude Barras` Mein Leben als Zucchini gleich in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme dar. Da wäre zum einen die Herkunft des Films: Die schweizerisch-französische Koproduktion nimmt sich gegen die US-amerikanische Konkurrenz wie ein Exot aus und erinnert zugleich an die beachtlichen Verdienste europäischer Trickfilmer von Das große Rennen von Belleville (Regie: Sylvain Chomet, 2004 als bester Animationsfilm nominiert) bis hin zu Nick Park (Wallace & Gromit - Die Jagd nach dem Riesenkaninchen, Academy Award 2006 in der gleichen Kategorie).


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Ich glotz TV & VoD

17 24/02

Die tägliche TV-Schau: Samstag, 25.02. und Sonntag, 26.02.2017

Auf der Berlinale 1986 feierte dieser Film seine Premiere, der sich danach zum am stärksten besuchten Film im deutschsprachigen Raum seit 1982 mauserte: auf Niki Lists und Hans Selikovskys Müllers Büro prangt der Kultstempel.


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Ich glotz TV & VoD

17 24/02

Die tägliche TV-Schau: Freitag, 24.02.2017

Hong Kong New Wave-Urgestein Johnnie To hat mit Accident - Mörderische Unfälle einen Hongkong-Thriller der besonders ruhigen Sorte produziert, der es trotz seiner formalen Klasse leider nie in die deutschen Kinos geschafft hat.


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B-Roll

17 23/02

Hartl & Behn besprechen: Lion, Boston & Neruda

Die Berlinale ist vorbei, aber das Kino macht weiter. Hier sind die Filmneustarts der Woche: In Lion sucht Dev Patel seine leibliche Mutter per Google Earth, in Boston rettet Mark Wahlberg mal wieder ein bisschen die Welt und Neruda erlaubt sich, kein übliches, verehrendes Bio-Pic zu sein und zeigt Gael García Bernal mit dem besten Schnauzer des Jahres 2017.

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B-Roll

17 23/02

Road to the Oscars: Systeme der Unterdrückung - Der Dokumentarfilm "13th"

Im Jahr 2016 wurde Asif Kapadias Amy mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Das Werk geht unter anderem mit der Sensationsgier sowie mit dem ausbeuterischen Verhalten der Medien gegenüber der titelgebenden Soulsängerin Amy Winehouse ins Gericht – und macht sich dabei absurderweise ebenjenes voyeuristische Material zunutze, um den Lebens- und Leidensweg seiner Protagonistin zu präsentieren.


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B-Roll

17 23/02

"Ich hoffe, dass Lion einen Dialog anstoßen kann" – Garth Davis im Interview.

Es ist eine Geschichte, die zu Tränen rührt. Der fünfjährige Saroo reist versehentlich und alleine 1600 Kilometer durch Indien, landet vollkommen verängstigt in Kalkutta, wird von einem australischen Paar adoptiert und macht sich 25 Jahre später mit Google Earth auf die Suche nach seinem Heimatdorf. Lion mit Dev Patel, Nicole Kidman und der Neuentdeckung Sunny Pawar in den Hauptrollen ist für sechs Oscars nominier und ein absoluter Tearjerker, bei dem kein Auge trocken bleibt. Es ist das Spielfilmdebüt vom australischen Fernsehregisseur Garth Davis. Anna Wollner hat ihn beim Toronto International Filmfestival getroffen.


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Ich glotz TV & VoD

17 23/02

Die tägliche TV-Schau: Donnerstag, 23.02.2017

Dass Katastrophenfilmen nicht immer mit Materialschlachten und CGI-Exzessen à la Roland Emmerich (no offense!) einher gehen müssen, hat Jeff Nichols in seinem Durchbruch Take Shelter - Ein Sturm zieht auf eindrucksvoll bewiesen.


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B-Roll

17 22/02

Road to the Oscars: Understatement par excellence - Hauptdarstellerin Ruth Negga

Es gibt Filme in mancher Schauspielkarriere, die alles verändern, die den Lebenslauf in ein Vorher und Nachher einteilen. Für Ruth Negga dürfte Jeff Nichols' Film Loving diese Rolle spielen, der ihr eine Oscarnominierung als beste Hauptdarstellerin eingebracht hat. Er katapultierte die irisch-äthiopische Schauspielerin auf ein weitaus höheres Aufmerksamkeitsniveau, obwohl sie bereits seit Jahren kontinuierlich im Theater, im Fernsehen und auch im Kino zu sehen war.


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