Ich glotz TV & VoD

17 24/07

Die tägliche TV-Schau: Dienstag, 25.07.2017

Mit Ex Machina, seiner Version der antiken Sage von Pygmalion und Galatea, gab der bisherige Drehbuchautor Alex Garland (The Beach) sein Regiedebüt und etablierte sich umgehend als einer der interessantesten Nachwuchsregisseure unserer Zeit.

0 Kommentare

Mehr lesen

Ich glotz TV & VoD

17 24/07

Die tägliche TV-Schau: Montag, 24.07.2017

Dieser Film sollte laut Aussage des Regisseurs eine Brücke zwischen islamischer und westlicher Welt schlagen: Mit Mohammed - Der Gesandte Gottes hat Moustapha Akkad ein Biopic gedreht, in dem der Portraitierte nicht zu sehen oder zu hören ist.

0 Kommentare

Mehr lesen

Ich glotz TV & VoD

17 21/07

Die tägliche TV-Schau: Samstag, 22.07. und Sonntag, 23.07.2017

Mit seinem Regiedebüt Wallers letzter Gang leistete der Regisseur Christian Wagner (Das Ende der Geduld) einen späten Beitrag zum oft geschmähten Genre des Heimatfilms. Dafür bekam er sogar in Cannes 1989 eine lobende Erwähnung.

0 Kommentare

Mehr lesen

Ich glotz TV & VoD

17 21/07

Die tägliche TV-Schau: Freitag, 21.07.2017

Dass ein Horrorfilm in Cannes frenetischen Applaus bekommt, passiert eher selten. Genau diese Ehre wurde aber David Robert Mitchells It Follows zuteil, der dort 2014 seine Premiere feierte.

0 Kommentare

Mehr lesen

Ich glotz TV & VoD

17 20/07

Die tägliche TV-Schau: Donnerstag, 20.07.2017

Mit dem deutschen Verleihtitel hat man diesem Film wirklich keinen Gefallen getan. Aber nicht abschrecken lassen: Ghettogangz - Die Hölle vor Paris heißt eigentlich Banlieue 13 und beschreibt eine beklemmend aktuell anmutende Dystopie.

0 Kommentare

Mehr lesen

B-Roll

17 20/07

Es geschieht wieder – Die dritte Staffel von "Twin Peaks"

„It’s happening again“ war die Tagline, mit der die dritte Staffel von Twin Peaks beworben wurde. Mit ihr lösen David Lynch und Mark Frost das Versprechen ein, das die ermordete Laura Palmer dem ermittelnden FBI-Agenten Dale Cooper am Ende der zweiten Staffel gegeben hat: Es gibt ein Wiedersehen nach 25 Jahren. Mittlerweile sind zehn der 18 angekündigten Episoden gelaufen – und eines lässt sich mit Sicherheit feststellen: Ja, es passiert wirklich noch einmal. Wie vor gut 25 Jahren verändert, ja, revolutioniert Twin Peaks die Serienlandschaft.

1 Kommentar

Mehr lesen

B-Roll

17 19/07

Exklusiv: Filmclip und Verlosung für ein Special-Screening für "The Party"

Die Abgründe, die sich hinter eigentlich ganz harmlosen Zusammenkünften wie einem Abendessen oder einer Feierlichkeit verbergen, sind ja in vielen Filmen der Dreh- und Angelpunkt für sich entspinnende Dramen und langsam entfaltende Beziehungskonflikte. Sally Potters The Party bildet innerhalb der Reihe von thematisch ähnlichen Filmen allerdings insofern eine Ausnahme, weil es hier nicht gemächlich, sondern vom ersten Moment an überaus flott zur Sache geht: kurz und prägnant, mit funkelnden Dialogen, aus denen sich die ganzen Verwicklungen ergeben und Figurenkonstellationen entwickeln, ohne dabei auf Rückblenden zurückgreifen zu müssen, dazu eine mobile Kamera, die das theaterähnliche Geschehen durch extreme Flexibilität dynamisiert und dem verbalen wie körperlichen Schlagabtausch einen regelrechten Sog verpassen. The Party ist atemloses Kino, das mit Witz und Intelligenz nicht nur Beziehungen, sondern die ganze Tragik und Komik der englischen Oberschicht wie mit dem Rasiermesser seziert.

Und dieses Meisterwerk der Tragikomödie ist ein verdammt großer Spaß. Hier ist ein exklusiver Clip:


1 Kommentar

Mehr lesen

Ich glotz TV & VoD

17 19/07

Die tägliche TV-Schau: Mittwoch, 19.07.2017

Für Her hätte Scarlett Johansson ruhig eine Oscar-Nominierung als Beste Schauspielerin bekommen dürfen. Die Academy sträubte sich, denn schließlich ist Johansson kein einziges Mal im Bild zu sehen. Wir hören lediglich ihre Stimme.

0 Kommentare

Mehr lesen

Ich glotz TV & VoD

17 18/07

Die tägliche TV-Schau: Dienstag, 18.07.2017

In Hedi Schneider steckt fest haben wir jeden Grund gemeinsam mit der Hauptfigur zu lachen. Aber niemals über sie. Sonja Heiss’ Film lief erstmals im Forum der Berlinale 2015 und sollte von noch viel mehr Leuten gesehen werden.

0 Kommentare

Mehr lesen

B-Roll

17 17/07

Davis und Crawford - Pionierinnen aus dem Hollywood-System

Nach ihrer Jury-Tätigkeit auf dem diesjährigen Festival de Cannes kritisierte die Schauspielerin Jessica Chastain (Zero Dark Thirty, Die Erfindung der Wahrheit) in einer Pressekonferenz die Darstellung von Frauen auf der Kinoleinwand, die sie als "quite disturbing" empfand. Auch viele ihrer Kolleginnen – etwa Meryl Streep, Patricia Arquette oder Emma Watson – haben in den vergangenen Jahren ihr Befremden über den Mangel an Geschlechtergerechtigkeit in der Filmindustrie geäußert; Geena Davis, die in den 1980er und 1990er Jahren mit Werken wie Beetlejuice oder Thelma & Louise zu den großen Stars in Hollywood zählte, gründete 2004 das Geena Davis Institute on Gender in Media, um sich der weiblichen Repräsentation in der Unterhaltungsbranche zu widmen. Der aktive Kampf gegen klischeehafte Frauenrollen sowie gegen systemimmanenten Sexismus ist jedoch kein neues Phänomen, sondern wurde bereits im rigiden, patriarchalischen Studiosystem der Traumfabrik (in den 1930er bis 1960er Jahren) ausgetragen – so zum Beispiel von Bette Davis und Joan Crawford, die heutzutage gewiss eher als exzentrische, verfeindete Diven einer vergangenen Ära denn als feministische Vorreiterinnen wahrgenommen werden.


0 Kommentare

Mehr lesen