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B-Roll

17 21/11

Zwischen Realismus und Batman – Im Gespräch mit Fatih Akin

In Aus dem Nichts erzählt Fatih Akin von Katja, deren Mann und Sohn bei einem Bombenanschlag sterben – und deren Leben fortan aus Trauer und dem Wunsch nach Gerechtigkeit besteht. Dieser Film brachte Hauptdarstellerin Diane Krueger den Darstellerinnenpreis in Cannes ein und geht für Deutschland ins Oscar-Rennen. Sonja Hartl hat mit Fatih Akin telefoniert.


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17 21/11

Die tägliche TV-Schau: Dienstag, 21.11.2017

Cate Blanchett sollte eigentlich für jede ihrer Rollen einen Oscar bekommen. Für ihre Hauptrolle als abgehalfterte Societylady in Woody Allens Blue Jasmine war es 2014 schließlich zum zweiten Mal in ihrer Karriere so weit.


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B-Roll

17 20/11

Mehr als angemalte Wirklichkeit – Über Rotoskopie-Kino

Pessimisten nennen wir "Schwarzmaler" und stellen uns dabei vor, wie sie die eigentlich schöne, gute Welt mit düsteren Schattierungen überziehen. Unverbesserlichen Optimisten werden "rosarote Brillen" angedichtet, Konzernen und Filmstudios wirft man "Greenwashing" und "Whitewashing" vor. Die verwendete Sprache zeigt: In unserer Vorstellung ist die Realität oft eine Leinwand, die Menschen sich immer wieder ihrem eigenen Belieben nach einfärben. Heute existieren zahllose Möglichkeiten, diese Vorstellung wirklich im Blick auf die Welt abzubilden: Die Filter, mit denen wir Fotos und Videos bearbeiten, etwa durch Apps wie Instagram oder Snapchat. Plötzlich erstrahlt alles im Retrolook oder Fotografierte tragen ein Hundegesicht. Oder in Augmented-Reality-Software, die unseren Blick durch Wearables oder Smartphones um neue Elemente erweitern. Und eben im Kino, sogar schon seit einhundert Jahren – in dem Animationsverfahren Rotoskopie.


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17 20/11

Die tägliche TV-Schau: Montag, 20.11.2017

Der 1967er In der Hitze der Nacht von Norman Jewison ist so etwas wie ein früher Buddy Movie - aber im Gewand eines oscarpämierten Dramas mit sozialer und politischer Tragweite.


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B-Roll

17 17/11

Wie der Fikkefuchs in die Welt kam und warum wir ihn brauchen - Ein Interview mit Jan Henrik Stahlberg

Manchmal stimmt das Timing einfach. Passend zur größten und wichtigsten internationalen Debatte über Sexismus und übergriffige Männer, kommt Jan Henrik Stahlbergs Tragikomödie Fikkefuchs ins Kino, ein herrlich komischer und schmerzlich ehrlicher Film, den man getrost als wichtigen Beitrag zur Debatte werten kann. Fikkefuchs beleuchtet die Verbindung von Sexualität und Maskulinität mit einem dermaßen harten Schlaglicht, dass einem im Kino die Spucke wegbleiben wird. Und das ist gut so! Aber Stahlbergs Brachialwerk der besten Sorte zeigt auch noch etwas anderes: die Feigheit und Gleichmacherei des deutschen Filmfördersystems, das Filme wie diesen niemals zulassen würde.


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17 17/11

Die tägliche TV-Schau: Samstag, 18.11. und Sonntag, 19.11.2017

Im Dokumentarfilm El Viaje - Ein Musikfilm mit Rodrigo Gonzalez erforscht eben jener Rodrigo Gonzalez, der Bassist von Die Ärzte, seine musikalische Vergangenheit auf einer Reise zu den Protestsängern Chiles.


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17 17/11

Die tägliche TV-Schau: Freitag, 17.11.2017

Im 2005er Lord of War - Händler des Todes nimmt sich Andrew Niccol, der Drehbuchautor von Die Truman Show, des internationalen Waffenhandels auf dem Schwarzmarkt an: Ethan Hawke jagt Nicolas Cage.


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B-Roll

17 16/11

Hartl & Behn besprechen: "Justice League", "Fikkefuchs" und "Teheran Tabu"

In dieser Woche haben sich Beatrice Behn und Sonja Hartl das SuperheldInnen-Treffen Justice League angesehen, in dem die beiden vor allem auf Wonder Woman geachtet haben und dabei sowohl Positives als auch Negatives im Umgang mit der Figur entdeckt haben. Ferner besprechen sie die deutsche Komödie Fikkefuchs von Jan Henrik Stahlberg und Ali Soozandehs Erstlingswerk Teheran Tabu, das sich mit Prostitution im Iran befasst.

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17 16/11

Die tägliche TV-Schau: Donnerstag, 16.11.2017

Mit dem 1965er Planet der Vampire beschließt Arte heute Abend seine kleine Retrospektive zum Werk des Italieners Mario Bava. Fans von Ridley Scotts Alien dürfte darin einiges bekannt vorkommen.


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B-Roll

17 15/11

Mein Freund der Krieg - Die kino-zeit-Kolumne

Ich bin jetzt mit der Bundeswehr befreundet. Persönlich. Auf Facebook. Und wo steckt heute mehr Freundschaft als im gemeinsamen Teilen witziger und verrückter Erlebnisse, auch über tausende Kilometer hinweg? Ach, der Martin! Haha, hat gerade eine neue Lieferung empfangen, aber versteht die Liste nicht. „Typisch Martin!“, möchte ich direkt im Facebook-Messenger auf das kurze Video von Martin auf einem Flugfeld in Mali antworten. Aber zum Glück muss ich das gar nicht: der nagelneue supercoole Chatbot der Bundeswehr legt mir die kumpelige Antwort in Form eines praktischen Antwort-Buttons direkt in den Mund. Nicht, dass ich noch Zeit hätte, mich ernsthaft zu fragen, ob hier gerade wirklich eine militärische Werbekampagne gleichberechtigt neben meinen Freunden im Messenger steht und mir coolen Shit zuschickt. Nur eben nicht von süßen Hunden, sondern aus einer der gefährlichsten Krisenregionen der Welt.


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