Zhang Yimou – Biographie und Filmographie
Seit sein Regiedebüt Das Rote Kornfeld 1988 auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären prämiert wurde, hat sich Zhang Yimou in der internationalen Filmszene als einer der talentiertesten und einflussreichsten Regisseure etabliert.
Der 1950 geborene Chinese studierte Lichtsetzung und Kameratechnik an der Filmakademie von Peking, die ihre Pforten nach der Kulturrevolution gerade wieder geöffnet hatte. Dort entwickelte er sich zu einer Führungsfigur unter den Mitgliedern der „Fünften Generation“ - der ersten Gruppe von Filmemachern, die nach den Turbulenzen der Kulturrevolution ihre Ausbildung beendete. Auch als Schauspieler hat Zhang Yimou sein Können unter Beweis gestellt, spielte mit in seinem Erstling Das Rote Kornfeld wie auch in Wu Tian-Mings Drama Der Alte Brunnen (Old Well, 1986), für das er beim Internationalen Filmfestival von Tokio den Darstellerpreis erhielt. Darüber hinaus unterstrich das Multitalent auch seine Qualität als Kameramann, fotografierte nicht nur Der Alte Brunnen, sondern mit Gelbes Land (Yellow Earth, 1984) und Die Große Parade (The Big Parade, 1986) auch die ersten beiden Kinofilme seines Studienkollegen Chen Kaige.
Seit nunmehr 17 Jahren arbeitet Zhang Yimou als Regisseur und hat dabei eine Vielzahl von Ehrungen und Preisen erhalten. Er ist der erste chinesische Filmemacher, dem die Academy of Motion Picture Arts and Sciences Anerkennung zollte. Dreimal wurde einer seiner Filme als Bester fremdsprachiger Film des Jahres für einen Oscar® nominiert, zunächst sein ländliches Beziehungsdrama Ju Dou, gefolgt von Die Rote Laterne und schließlich Hero. Darüber hinaus wurde Zhang Yimou auf den wichtigsten internationalen Filmfestivals mit Preisen überhäuft. So erhielt er auf den Filmfestspielen von Venedig einen Silbernen Löwen für Die Rote Laterne und im folgenden Jahr einen Goldenen Löwen für Die Geschichte der Qui Ju, gewann 1994 beim Filmfestival von Cannes den Großen Preis der Jury für Leben und 1999 in Venedig einen weiteren Goldenen Löwen für sein Drama Keiner Weniger. Schließlich gab es 1999 einen weiteren Berlinale-Preis, einen Silbernen Bären für Heimweg und vier Jahre später für Hero wiederum auf der Berlinale den Alfred-Bauer-Preis.
Hero wurde nicht nur für einen Oscar nominiert, sondern bei den 22. Hong Kong Film Awards mit Auszeichnungen überschüttet. Das Martial-Arts-Drama triumphierte am Ende siebenmal – in den Kategorien Actionchoreographie, Ausstattung, Kamera, Kostüme, Musik, Ton und Visuelle Effekte.
Auch Yimous Film House of the Flying Daggers (2004) wurde mit internationalen Anerkennungen überhäuft, darunter Nominierungen für den BAFTA und den Golden Globe.
Neuerdings bewegt sich Zhang Yimou künstlerisch auch in andere Richtungen. So führte er 2006 erstmals Regie bei einer großen Opernproduktion. Yimous Inszenierung von Tan Duns Oper The First Emperor mit Placido Domingo in der Hauptrolle feierte auf der Bühne der New Yorker Metropolitan Opera eine glanzvolle Premiere. Darüber hinaus wird der multitalentierte Chinese im Jahr 2008 bei den Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der 29. Olympischen Spiele in Peking als Chefregisseur fungieren.
Filmographie - Zhang Yimou (Regie)
2011
Shan zha shu zhi lian (The Love of the Hawthorn Tree)
2009
San qiang pai an jing qi (A Woman, A Gun And A Noodle Shop)
2008
Beijing 2008 Olympics Games Opening Ceremony (TV)
2007
Chacun son cinéma ou Ce petit coup au coeur quand la lumière s'éteint et que le film commence (Segment: En Regardant le Film)
2006
Man cheng jin dai huang jin jia (Der Fluch der goldenen Blume)
2005
Riding Alone For Thousands Of Miles
2004
Shi mian mai fu (House Of The Flying Daggers)
2003
Hero
2000
Happy Times
1999
Not One Less (Keiner weniger)
The Road Home (Heimweg)
1997
Keep Cool
1995
Shanghai Serenade
Lumiere And Company
1994
Leben!
1992
The Story of Quiu Ju (Die Geschichte der Qiu Ju)
1991
Raise The Red Lantern (Rote Laterne)
1990
Ju Dou (Ju Dou)
1989
The Puma Action (Deckname Puma)
1987
Red Sorghum (Das Rote Kornfeld)
Der 1950 geborene Chinese studierte Lichtsetzung und Kameratechnik an der Filmakademie von Peking, die ihre Pforten nach der Kulturrevolution gerade wieder geöffnet hatte. Dort entwickelte er sich zu einer Führungsfigur unter den Mitgliedern der „Fünften Generation“ - der ersten Gruppe von Filmemachern, die nach den Turbulenzen der Kulturrevolution ihre Ausbildung beendete. Auch als Schauspieler hat Zhang Yimou sein Können unter Beweis gestellt, spielte mit in seinem Erstling Das Rote Kornfeld wie auch in Wu Tian-Mings Drama Der Alte Brunnen (Old Well, 1986), für das er beim Internationalen Filmfestival von Tokio den Darstellerpreis erhielt. Darüber hinaus unterstrich das Multitalent auch seine Qualität als Kameramann, fotografierte nicht nur Der Alte Brunnen, sondern mit Gelbes Land (Yellow Earth, 1984) und Die Große Parade (The Big Parade, 1986) auch die ersten beiden Kinofilme seines Studienkollegen Chen Kaige.
Seit nunmehr 17 Jahren arbeitet Zhang Yimou als Regisseur und hat dabei eine Vielzahl von Ehrungen und Preisen erhalten. Er ist der erste chinesische Filmemacher, dem die Academy of Motion Picture Arts and Sciences Anerkennung zollte. Dreimal wurde einer seiner Filme als Bester fremdsprachiger Film des Jahres für einen Oscar® nominiert, zunächst sein ländliches Beziehungsdrama Ju Dou, gefolgt von Die Rote Laterne und schließlich Hero. Darüber hinaus wurde Zhang Yimou auf den wichtigsten internationalen Filmfestivals mit Preisen überhäuft. So erhielt er auf den Filmfestspielen von Venedig einen Silbernen Löwen für Die Rote Laterne und im folgenden Jahr einen Goldenen Löwen für Die Geschichte der Qui Ju, gewann 1994 beim Filmfestival von Cannes den Großen Preis der Jury für Leben und 1999 in Venedig einen weiteren Goldenen Löwen für sein Drama Keiner Weniger. Schließlich gab es 1999 einen weiteren Berlinale-Preis, einen Silbernen Bären für Heimweg und vier Jahre später für Hero wiederum auf der Berlinale den Alfred-Bauer-Preis.
Hero wurde nicht nur für einen Oscar nominiert, sondern bei den 22. Hong Kong Film Awards mit Auszeichnungen überschüttet. Das Martial-Arts-Drama triumphierte am Ende siebenmal – in den Kategorien Actionchoreographie, Ausstattung, Kamera, Kostüme, Musik, Ton und Visuelle Effekte.
Auch Yimous Film House of the Flying Daggers (2004) wurde mit internationalen Anerkennungen überhäuft, darunter Nominierungen für den BAFTA und den Golden Globe.
Neuerdings bewegt sich Zhang Yimou künstlerisch auch in andere Richtungen. So führte er 2006 erstmals Regie bei einer großen Opernproduktion. Yimous Inszenierung von Tan Duns Oper The First Emperor mit Placido Domingo in der Hauptrolle feierte auf der Bühne der New Yorker Metropolitan Opera eine glanzvolle Premiere. Darüber hinaus wird der multitalentierte Chinese im Jahr 2008 bei den Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der 29. Olympischen Spiele in Peking als Chefregisseur fungieren.
Filmographie - Zhang Yimou (Regie)
2011
Shan zha shu zhi lian (The Love of the Hawthorn Tree)
2009
San qiang pai an jing qi (A Woman, A Gun And A Noodle Shop)
2008
Beijing 2008 Olympics Games Opening Ceremony (TV)
2007
Chacun son cinéma ou Ce petit coup au coeur quand la lumière s'éteint et que le film commence (Segment: En Regardant le Film)
2006
Man cheng jin dai huang jin jia (Der Fluch der goldenen Blume)
2005
Riding Alone For Thousands Of Miles
2004
Shi mian mai fu (House Of The Flying Daggers)
2003
Hero
2000
Happy Times
1999
Not One Less (Keiner weniger)
The Road Home (Heimweg)
1997
Keep Cool
1995
Shanghai Serenade
Lumiere And Company
1994
Leben!
1992
The Story of Quiu Ju (Die Geschichte der Qiu Ju)
1991
Raise The Red Lantern (Rote Laterne)
1990
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1989
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1987
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