Tim Robbins – Biographie und Filmographie

Kinostart: 01.01.2006
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Tim Robbins ist nicht nur einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods, sondern auch ein engagierter Regisseur und Politaktivist, der unter anderem vehement gegen den Golfkrieg eintrat.

Tim Robbins wurde am 16. Oktober 1958 in West Covina in Kalifornien geboren. Er stand erstmals als Teenager 1972 im "Theatre for the New New City" von New York auf der Bühne.

Seinen größten Triumph feierte Robbins bislang als Regisseur von Dead Man Walking (Dead Man Walking - Sein letzter Gang) mit seiner Lebensgefährtin Susan Sarandon und Sean Penn in den Hauptrollen - ein flammender und leidenschaftlicher Appell gegen die Todesstrafe, der Sarandon einen Oscar als beste Darstellerin einbrachte. Als Schauspieler hatte Robbins Erfolge vor allem unter Robert Altman (The Player, Short Cuts und in der Stephen-King-Verfilmung The Shawshank Redemption (Die Verurteilten), scheinbar mühelos wechselt Robbins aber auch bei Filmen wie Bull Durham (Annies Männer) oder Nothing to Lose (Nix zu verlieren) ins leichte Fach.

1970 wurde Tim Robbins, der damals gerade zwölf Jahre alt war, Mitglied einer Theatergruppe wurde, die sich Theatre for the New City nannte. Sein Vater Gil Robbins, den Robbins später in den eigenen Regiearbeiten stets in Nebenrollen besetzte, trat zu dieser Zeit mit der beliebten Folk-Gruppe The Highwaymen auf.

1981 machte er seinen Abschluss in Theaterwissenschaften. Danach gehörte er zu den Gründungsmitgliedern einer Theatergruppe, die sich dem europäischen Avantgarde-Theater verpflichtet fühlte. Ab 1983 bekam er regelmäßig Fernsehrollen angeboten. Sein Spielfilmdebüt feierte Tim Robbins drei Jahre später in Tony Scotts Top Gun (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel), der zu einem der erfolgreichsten Filme der achtziger Jahre avancierte. Den persönlichen Durchbruch erlebte Robbins zwei Jahre später mit der romantischen Komödie Bull Durham (Annies Männer). Als nicht allzu heller Baseball-Nachwuchsschauspieler stahl der schlaksige Typ mit dem Babygesicht sogar Kevin Costner die Schau.

Danach wurden die Rollenangebote zusehends besser: Mit Adrian Lynes traumatischem Vietnam-Thriller Jacob’s Ladder, Roger Donaldsons lauter Komödie Cadillac Man mit Robin Williams in der Hauptrolle und Spike Lees kontroversem Drama Jungle Fever empfahl er sich für anspruchsvollere Rollen. Diese ließen nicht lange auf sich warten, denn Robert Altman wurde auf das aufstrebende Talent aufmerksam: In dessen bissiger Hollywood-Parabel The Player erhielt Robbins die Titelrolle und legte damit den Grundstein für seine Karriere als Produzent und Regisseur.

Ebenfalls im Jahr 1992 legte Tim Robbins mit der bissigen Pseudodoku Bob Roberts ein furioses Regiedebüt vor, das bei den Filmfestspielen von Cannes gefeiert wurde. Gleichzeitig scheute er sich als Darsteller aber nicht, in gefälligen Mainstream-Produktionen aufzutreten. So ließ er auf Altmans Short Cuts die süße Komödie I.Q. (I.Q. - Liebe ist relativ) folgen oder auf The Hudsucker Proxy (Hudsucker - Der große Sprung) von den Coen-Brüdern die turbulente Komödie Nothing to Lose (Nix zu verlieren).

1999 begeisterte der Schauspieler als dämonischer Terrorist in dem Thriller Arlington Road mit Jeff Bridges und Joan Cusack und beeindruckte mit seiner ambitionierten dritten Regiearbeit Cradle Will Rock, der im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes viel Beifall gezollt wurde.

Für seine Rolle des Dave in Mystic River wurde Tim Robbins 2004 mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Im Jahr 2005 spielte Tim Robbins eine Hauptrolle in Steven Spielbergs War of the Worlds.

Filmographie - Tim Robbins (Auswahl)

2008
The Lucky Ones (Regie: Neil Burger)
City of Ember (Regie: Gil Kenan)

2007
Noise (Regie: Henry Bean)

2006
Tenacious D in: The Pick of Destiny (Regie: Liam Lynch)
Catch a Fire (Wer Feuer sät, Regie: Phillip Noyce)

2005
War of the Worlds (Krieg der Welten, Regie: Steven Spielberg)
The Secret Life of Words (Das geheime Leben der Worte, Regie: Isabel Coixet)
Zathura: A Space Adventure (Regie: Jon Favreau)

2003
Mystic River (Regie: Clint Eastwood)
Code 46 (Regie: Michael Winterbottom)
Anchorman (Regie: Adam McKay)

2002
Human Nature (Human Nature - Die Krone der Schöpfung, Regie: Michel Gondry)
The Truth about Charlie (Regie: Jonathan Demme)

2001
Anti-Trust (Startup, Regie: Peter Howitt)

2000
Mission to Mars (Regie: Brian De Palma)
High Fidelity (Regie: Stephen Frears)

1999
Arlington Road (Regie: Mark Pellington)
Cradle Will Rock (Regie: Tim Robbins)

1997
Nothing to Lose (Nix zu verlieren, Regie: Steve Oedekerk)

1995
Dead Man Walking (Dead Man Walking - Sein letzter Gang, Regie: Tim Robbins)

1994
The Hudsucker Proxy (Hudsucker - Der große Sprung, Regie: Joel Coen)
The Shawshank Redemption (Die Verurteilten, Regie: Frank Darabont)
I.Q. (I.Q. - Liebe ist relativ, Regie: Fred Schepisi)
Prêt-à-Porter, Regie: Robert Altman)

1993
Short Cuts (Regie: Robert Altman)

1992
The Player (Regie: Robert Altman)
Bob Roberts (Regie: Tim Robbins)

1991
Jungle Fever (Regie: Spike Lee)

1990
Cadillac Man (Regie: Roger Donaldson)
Jacob’s Ladder (Regie: Adrian Lyne)

1989
Erik the Viking (Erik der Wikinger, Regie: Terry Jones)

1988
Bull Durham (Annies Männer, Regie: Ron Shelton)

1986
Top Gun (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, Regie Tony Scott)

1983
Howard the Duck (Regie: Willard Huyck)
   
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