Eine Karikatur, die der deutsche Verleih Prokino zum Start des Kinofilms Super Size Me von Morgan Spurlock entwerfen ließ, hat ungewollt für einen Skandal in der US-Presse gesorgt. Die Zeichnung, die eine wohlbeleibte Freiheitsstatue mit Burger und Pommes in der Hand zeigt, soll auf ironische Art die Gewichtsprobleme vieler Amerikaner verdeutlichen. Die Restaurant-Kette SUBWAY griff diese Karikatur für eine Promotion-Aktion auf und verteilte in ca. 100 deutschen Filialen Tablett-Sets, auf denen für die außergewöhnliche Dokumentation von und mit Morgen Spurlock geworben wird.
Doch SUBWAY ist durch diese Aktion überraschend unter Beschuss geraten. Der Angriff auf das Unternehmen erfolgt u.a. von Seiten des konservativen Fraktionsvorsitzenden der Republikaner Tom DeLay, der mit Unterstützung diverser Institutionen, wie z.B. dem "Center for Individual Freedom" (www.cfif.org) und den "Frontiers of Freedom" (www.ff.org), diese Karikatur als Beschmutzung der amerikanischen Freiheitsstatue missverstehen will. Ein Teil der US-Presse spricht von einer Verunglimpfung der Amerikaner, und wieder einmal ist es Bushs Anhängern gelungen, ein willkommenes Ablenkungsmanöver in Zeiten des Wahlkampfes zu konstruieren. Super Size Me – ein neuer Wag the Dog?
Nichts vereint die Amerikaner mehr, als ein vermeintlicher Angriff auf ihre Kultur. Jeff Mazzella, Executive Director des "Center for Individual freedom" belegt mit folgendem Zitat, was wirklich hinter der Kampagne steht: "It is appalling that Subway, a U.S. company, would attack Americans and the Statue of Liberty, our most recognizable symbol of freedom, in a time of war just to gain market share". In Zeiten des Krieges? Herr Mazzella meinte wohl eher in Zeiten des Wahlkampfes. Oder denkt Mazella noch an einen anderen Dokumentarfilm, der ebenfalls eine amerikanische Institution angreift, aber nicht die Freiheitsstatue, sondern den Präsidenten? Fahrenheit 9/11 und die öffentlichen Diskussionen über den Film schaden Bush, also konstruieren seine Anhänger einen Feind, der ganz Amerika angreift. Aufgrund der vielen Anschuldigungen aus den USA haben die deutschen Filialen von SUBWAY inzwischen alle Platz-Sets zurückgezogen und sich der Kritik gebeugt. Interessant, wie eine kleine Promotion-Kampagne aus Deutschland in den USA riesige Wellen schlagen kann. So ist Super Size Me in Zeiten des Wahlkampfes ungewollt zum Spielball politischer Machenschaften geworden.
Doch SUBWAY ist durch diese Aktion überraschend unter Beschuss geraten. Der Angriff auf das Unternehmen erfolgt u.a. von Seiten des konservativen Fraktionsvorsitzenden der Republikaner Tom DeLay, der mit Unterstützung diverser Institutionen, wie z.B. dem "Center for Individual Freedom" (www.cfif.org) und den "Frontiers of Freedom" (www.ff.org), diese Karikatur als Beschmutzung der amerikanischen Freiheitsstatue missverstehen will. Ein Teil der US-Presse spricht von einer Verunglimpfung der Amerikaner, und wieder einmal ist es Bushs Anhängern gelungen, ein willkommenes Ablenkungsmanöver in Zeiten des Wahlkampfes zu konstruieren. Super Size Me – ein neuer Wag the Dog?
Nichts vereint die Amerikaner mehr, als ein vermeintlicher Angriff auf ihre Kultur. Jeff Mazzella, Executive Director des "Center for Individual freedom" belegt mit folgendem Zitat, was wirklich hinter der Kampagne steht: "It is appalling that Subway, a U.S. company, would attack Americans and the Statue of Liberty, our most recognizable symbol of freedom, in a time of war just to gain market share". In Zeiten des Krieges? Herr Mazzella meinte wohl eher in Zeiten des Wahlkampfes. Oder denkt Mazella noch an einen anderen Dokumentarfilm, der ebenfalls eine amerikanische Institution angreift, aber nicht die Freiheitsstatue, sondern den Präsidenten? Fahrenheit 9/11 und die öffentlichen Diskussionen über den Film schaden Bush, also konstruieren seine Anhänger einen Feind, der ganz Amerika angreift. Aufgrund der vielen Anschuldigungen aus den USA haben die deutschen Filialen von SUBWAY inzwischen alle Platz-Sets zurückgezogen und sich der Kritik gebeugt. Interessant, wie eine kleine Promotion-Kampagne aus Deutschland in den USA riesige Wellen schlagen kann. So ist Super Size Me in Zeiten des Wahlkampfes ungewollt zum Spielball politischer Machenschaften geworden.




