Steven Soderbergh – Biographie und Filmographie
Steven Soderbergh gilt als einer der erfolgreichsten Regisseure der jungen Generation in Hollywood und schafft es immer wieder, gleichermaßen erfolgreiche und kritische Filme zu drehen. Soderbergh wurde am 14. Januar 1963 in Atlanta geboren.
Soderbergh fing schon in jungen Jahren an erfolglos Kurzfilme zu drehen. Sein Durchbruch gelang ihm 1986 als die Rockgruppe Yes ihn anheuerte um das Konzertvideo Yes: 9012 Live zu drehen. Die Produktion wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Im folgenden Jahr drehte Soderbergh den Kurzfilm Winston (1987), den er zwei Jahre später auf Spielfilmlänge brachte und mit dem Titel Sex, Lies, and Videotape versah. Der Film gewann 1989 die Goldene Palme auf dem Filmfestival von Cannes. Im folgenden Jahrzehnt drehte Soderbergh zahlreiche Filme, die ihn als Regisseur etablierten. Es sollte jedoch bis zum Jahr 2000 dauern, bis er seine nächsten großen Erfolge feiern konnte. In diesem Jahr wurden Soderberghs Filme Erin Brockovich und Traffic gleichzeitig in den Kategorien Bester Film und Beste Regie für den Oscar nominiert. Er gewann schließlich den Regie-Oscar für Traffic.
2003 schrieb und inszenierte Soderbergh dann Equilibrium, bei dem er auch die Kamera und den Schnitt verantwortete. Der Kurzfilm mit Alan Arkin, Robert Downey Jr. und Ele Keats gehört zu einem erotischen Trio, das unter dem Titel Eros 2004 auf dem Filmfestival in Venedig uraufgeführt wurde. Michelangelo Antonioni und Wong Kar-wai inszenierten die beiden anderen Beiträge.
Neben seinen Regiearbeiten produzierte Soderbergh Filme wie Greg Mottolas The Daytrippers (Seitensprung in Manhattan, 1997) und Gary Ross’ Pleasantville (1998). Als ausführender Produzent betreute er David Siegels und Scott McGehees Suture (1994), Godfrey Reggios Naqoyqatsi (2002), den Abschluss der bildgewaltigen Qatsi-Trilogie, zu der auch Koyaanisqatsi (1982) und Powaqqatsi (1988) gehören.
2000 gründete Soderbergh mit George Clooney die Produktionsfirma Section Eight unter dem Dach von Warner Bros. Nach ihrem Einstand mit (Ocean’s Eleven) betreuten sie als Produzenten Far From Heaven (Dem Himmel so fern), den Todd Haynes schrieb und inszenierte. Die von den Kritikern viel gepriesene Hommage an das Melodram der 50er-Jahre zeigt Julianne Moore und Dennis Quaid in den Hauptrollen. 2002 brachte Section Eight drei Filme in die Kinos: Confessions of a Dangerous Mind (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind) von und mit George Clooney und weiteren Darstellern wie Sam Rockwell, Drew Barrymore und Julia Roberts; Christopher Nolans Insomnia (Insomnia – Schlaflos) mit Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank; und Welcome to Collinwood (Safecrackers – Diebe haben’s schwer), geschrieben und inszeniert von den Brüdern Anthony und Joe Russo. Darin traten William H. Macy, Isaiah Washington, Luis Guzman, Jennifer Esposito, Sam Rockwell und George Clooney auf. Darauf folgte Criminal mit John C. Reilly, Diego Luna und Maggie Gyllenhaal. Gregory Jacobs, der bereits an zehn früheren Soderbergh-Filmen mitgearbeitet hat, debütiert mit diesem Film als Regisseur. Criminal lief auf den Filmfestivals in Venedig und Deauville.
2005 folgte der von Stephen Gaghan geschriebene und inszenierte Polit-Thriller Syriana mit George Clooney, Matt Damon und Amanda Peet. Es handelt sich um die Verfilmung von Robert Baers Memoiren See No Evil: The True Story of a Foot Soldier in the CIA’s War on Terrorism (Der Niedergang der CIA).
Filmographie - Steven Soderbergh (Regie)
2011
Cleo
Contagion
Knockout
2010
The Last Time I Saw Michael Gregg
And Everything Is Going Fine
2009
The Informant (Der Informant!)
The Girlfriend Experience
2008
Che: II (Che - Guerilla)
Che: I (Che - Revolucion)
2007
Ocean's Thirteen
2006
The Good German
2005
Bubble
2004
Ocean's Twelve
Eros (Segment: Equilibrium)
2003
K Street (TV)
2002
Solaris
Full Frontal
2001
Ocean's Eleven
2000
Traffic (Traffic - Die Macht des Kartells)
Erin Brockovich
1999
The Limey
1998
Out of Sight
1996
Schizopolis
1996
Gray's Anatomy
1995
Underneath
1993
King of the Hill
1991
Kafka
1989
Sex, Lies, and Videotape (Sex, Lügen und Video)
1987
Winston
1986
Yes: 9012 Live
Soderbergh fing schon in jungen Jahren an erfolglos Kurzfilme zu drehen. Sein Durchbruch gelang ihm 1986 als die Rockgruppe Yes ihn anheuerte um das Konzertvideo Yes: 9012 Live zu drehen. Die Produktion wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Im folgenden Jahr drehte Soderbergh den Kurzfilm Winston (1987), den er zwei Jahre später auf Spielfilmlänge brachte und mit dem Titel Sex, Lies, and Videotape versah. Der Film gewann 1989 die Goldene Palme auf dem Filmfestival von Cannes. Im folgenden Jahrzehnt drehte Soderbergh zahlreiche Filme, die ihn als Regisseur etablierten. Es sollte jedoch bis zum Jahr 2000 dauern, bis er seine nächsten großen Erfolge feiern konnte. In diesem Jahr wurden Soderberghs Filme Erin Brockovich und Traffic gleichzeitig in den Kategorien Bester Film und Beste Regie für den Oscar nominiert. Er gewann schließlich den Regie-Oscar für Traffic.
2003 schrieb und inszenierte Soderbergh dann Equilibrium, bei dem er auch die Kamera und den Schnitt verantwortete. Der Kurzfilm mit Alan Arkin, Robert Downey Jr. und Ele Keats gehört zu einem erotischen Trio, das unter dem Titel Eros 2004 auf dem Filmfestival in Venedig uraufgeführt wurde. Michelangelo Antonioni und Wong Kar-wai inszenierten die beiden anderen Beiträge.
Neben seinen Regiearbeiten produzierte Soderbergh Filme wie Greg Mottolas The Daytrippers (Seitensprung in Manhattan, 1997) und Gary Ross’ Pleasantville (1998). Als ausführender Produzent betreute er David Siegels und Scott McGehees Suture (1994), Godfrey Reggios Naqoyqatsi (2002), den Abschluss der bildgewaltigen Qatsi-Trilogie, zu der auch Koyaanisqatsi (1982) und Powaqqatsi (1988) gehören.
2000 gründete Soderbergh mit George Clooney die Produktionsfirma Section Eight unter dem Dach von Warner Bros. Nach ihrem Einstand mit (Ocean’s Eleven) betreuten sie als Produzenten Far From Heaven (Dem Himmel so fern), den Todd Haynes schrieb und inszenierte. Die von den Kritikern viel gepriesene Hommage an das Melodram der 50er-Jahre zeigt Julianne Moore und Dennis Quaid in den Hauptrollen. 2002 brachte Section Eight drei Filme in die Kinos: Confessions of a Dangerous Mind (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind) von und mit George Clooney und weiteren Darstellern wie Sam Rockwell, Drew Barrymore und Julia Roberts; Christopher Nolans Insomnia (Insomnia – Schlaflos) mit Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank; und Welcome to Collinwood (Safecrackers – Diebe haben’s schwer), geschrieben und inszeniert von den Brüdern Anthony und Joe Russo. Darin traten William H. Macy, Isaiah Washington, Luis Guzman, Jennifer Esposito, Sam Rockwell und George Clooney auf. Darauf folgte Criminal mit John C. Reilly, Diego Luna und Maggie Gyllenhaal. Gregory Jacobs, der bereits an zehn früheren Soderbergh-Filmen mitgearbeitet hat, debütiert mit diesem Film als Regisseur. Criminal lief auf den Filmfestivals in Venedig und Deauville.
2005 folgte der von Stephen Gaghan geschriebene und inszenierte Polit-Thriller Syriana mit George Clooney, Matt Damon und Amanda Peet. Es handelt sich um die Verfilmung von Robert Baers Memoiren See No Evil: The True Story of a Foot Soldier in the CIA’s War on Terrorism (Der Niedergang der CIA).
Filmographie - Steven Soderbergh (Regie)
2011
Cleo
Contagion
Knockout
2010
The Last Time I Saw Michael Gregg
And Everything Is Going Fine
2009
The Informant (Der Informant!)
The Girlfriend Experience
2008
Che: II (Che - Guerilla)
Che: I (Che - Revolucion)
2007
Ocean's Thirteen
2006
The Good German
2005
Bubble
2004
Ocean's Twelve
Eros (Segment: Equilibrium)
2003
K Street (TV)
2002
Solaris
Full Frontal
2001
Ocean's Eleven
2000
Traffic (Traffic - Die Macht des Kartells)
Erin Brockovich
1999
The Limey
1998
Out of Sight
1996
Schizopolis
1996
Gray's Anatomy
1995
Underneath
1993
King of the Hill
1991
Kafka
1989
Sex, Lies, and Videotape (Sex, Lügen und Video)
1987
Winston
1986
Yes: 9012 Live
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