Ridley Scott – Biographie und Filmographie
Ridley Scott, geboren am 30. November 1937 in South Shields im englischen Northumberland und aufgewachsen in London, Cumbria, Wales und Deutschland, studierte von 1954 bis 1958 Grafik-Design und Malerei am West Hartlepool College of Art in England und anschließend an der Royal Academy of Arts in London. Nachdem er 1963 seinen Abschluss mit Auszeichnung bestanden hatte, erhielt Scott ein Stipendium für die USA.
Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien fing er 1965 bei der BBC als Produktionsdesigner an und etablierte sich innerhalb eines Jahres zum Regisseur zahlreicher TV-Serien wie z.B. der Polizei-Serie Z-Cars. 1968 verließ er die BBC, um sein eigenes Unternehmen Ridley Scott Associates (RSA) zu gründen, aus dem eine der erfolgreichsten Produktionsfirmen Europas wurde. Scott hat mit RSA über die Jahre hinweg mehr als 3000 Werbefilme inszeniert, darunter den berühmten Spot Share the Fantasy für Chanel No.5.
Mit seinem Kinodebüt Die Duellisten gelang Scott 1977 der Sprung zum Spielfilm. Die in der Zeit der Napoleonischen Kriege angesiedelte Saga brachte ihm den Jury Prize auf dem Filmfestival in Cannes ein. Bei seinem zweiten Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) wechselte er das Genre und machte den Schritt aus der Vergangenheit in die Zukunft. Für diesen Science Fiction-Thriller erhielt er den Oscar für Beste Visuelle Effekte.
Danach blieb er in der Zukunft und drehte mit Blade Runner (1982) einen der bedeutendsten Science-Fiction-Filmen des 20. Jahrhunderts. Seine düstere Darstellung einer post-apokalyptischen Zukunftswelt wurde für zwei Oscars nominiert, in den Kategorien Art Direction sowie Visuelle Effekte.
Nach den frühen Erfolgen folgten auch mit seinen drei nächsten Filmen in den 1980er Jahren weitere Hits: Das Märchenabenteuer Legende (1985) mit Tom Cruise, der Thriller Der Mann im Hintergrund (1987) mit Tom Berenger und das Gangsterdrama Black Rain (1989) mit Michael Douglas und Andy Garcia.
1987 gründete Scott die Produktionfirma "Percy Main Productions". Der erste Film, den er mit dieser Firma realisierte und inszenierte, war Thelma & Louise (1991) mit Susan Sarandon und Geena Davis. Der Film gewann den Oscar für das Beste Originaldrehbuch. Im Jahr 1992 folgte sein Film 1492 – Die Eroberung des Paradieses, ein Historienepos mit Gérard Depardieu als Christopher Columbus.
1995 rief er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Tony Scott, ebenfalls ein erfolgreicher Filmemacher, die Firma "Scott Free Productions" ins Leben, die White Squall – Reißende Strömung (1996) mit Jeff Bridges produzierte, Die Akte Jane (1997) mit Demi Moore sowie den Blockbuster Hannibal (2001) mit Anthony Hopkins und Julianne Moore – bei allen dreien führte Ridley Scott Regie.
Im Jahr 2000 präsentierte er einen seinen erfolgreichsten Filme überhaupt: Das epische Historienspektakel Gladiator, eine sehr lebendige und dramatische Darstellung des alten Rom. Der Film erhielt fünf Oscars, den Golden Globe und den BAFTA und spielte über 800 Mio. US-Dollar an den internationalen Kinokassen ein.
Auch Black Hawk Down (2001), eine Rekonstruktion der tödlichen Schlacht von Mogadischu in Somalia im Jahr 1993, war ein Kinohit und festigte Scotts Ruf als einer der innovativsten, einflußreichsten und vielseitigsten visuellen Stilisten im heutigen Kino.
Mit Tricks inszenierte Scott 2003 eine Gaunerkomödie mit Nicolas Cage und Sam Rockwell in den Hauptrollen, außerdem setzte er in Königreich der Himmel (2005) die Geschichte der Kreuzzüge in ein Kinoepos um, für das Orlando Bloom und Jeremy Irons vor der Kamera standen.
2006 präsentierte er Ein gutes Jahr, der von einem Bankmanager (Russell Crowe) handelt, der ein Weingut in der Provence erbt und daraufhin sein Leben umkrempelt.
Auch als Produzent war und ist Scott an fielen großen Kinofilmen beteiligt, darunter Kevin Reynolds Kostümepos Tristan & Isolde (2006), Curtis Hansons Familiendrama In den Schuhen meiner Schwester (2005) und Andrew Dominiks Die Ermordung von Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007) mit Brad Pitt und Casey Affleck.
In Anerkennung seines Beitrags zu den schönen Künsten erhielt Ridley Scott 2003 den KBE des Order of the British Empire und wurde von der Queen zum Ritter geschlagen.
Derzeit bereitet Scott die Produktion und Regie bei Body Of Lies vor, in dem Russell Crowe und Leonardo DiCaprio die Hauptrollen spielen, sowie die Produktion des TV-Films Churchill At War für HBO Films.
Filmographie – Ridley Scott
2012
The Kind One
2010
Robin Hood
The Real Robin Hood (TV)
2008
Body of Lies (Der Mann, der niemals lebte)
2007
American Gangster
2006
A Good Year (Ein gutes Jahr)
2005
Kingdom of Heaven (Königreich der Himmel)
All the Invisible Children (Segment) (Alle Kinder dieser Welt – All the Invisible Children)
2003
Matchstick Men (Tricks)
2001
Black Hawk Down
Hannibal
2000
Gladiator
1997
G.I. Jane (Die Akte Jane)
1996
White Squall (White Squall – Reißende Strömung)
1992
1492: Conquest of Paradise (1492 – Die Eroberung des Paradieses)
1991
Thelma & Louise
1989
Black Rain
1987
Someone to Watch Over Me (Der Mann im Hintergrund)
1985
Legend (Legende)
1982
Blade Runner
1979
Alien (Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt)
1977
The Duellists (Die Duellisten)
Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien fing er 1965 bei der BBC als Produktionsdesigner an und etablierte sich innerhalb eines Jahres zum Regisseur zahlreicher TV-Serien wie z.B. der Polizei-Serie Z-Cars. 1968 verließ er die BBC, um sein eigenes Unternehmen Ridley Scott Associates (RSA) zu gründen, aus dem eine der erfolgreichsten Produktionsfirmen Europas wurde. Scott hat mit RSA über die Jahre hinweg mehr als 3000 Werbefilme inszeniert, darunter den berühmten Spot Share the Fantasy für Chanel No.5.
Mit seinem Kinodebüt Die Duellisten gelang Scott 1977 der Sprung zum Spielfilm. Die in der Zeit der Napoleonischen Kriege angesiedelte Saga brachte ihm den Jury Prize auf dem Filmfestival in Cannes ein. Bei seinem zweiten Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) wechselte er das Genre und machte den Schritt aus der Vergangenheit in die Zukunft. Für diesen Science Fiction-Thriller erhielt er den Oscar für Beste Visuelle Effekte.
Danach blieb er in der Zukunft und drehte mit Blade Runner (1982) einen der bedeutendsten Science-Fiction-Filmen des 20. Jahrhunderts. Seine düstere Darstellung einer post-apokalyptischen Zukunftswelt wurde für zwei Oscars nominiert, in den Kategorien Art Direction sowie Visuelle Effekte.
Nach den frühen Erfolgen folgten auch mit seinen drei nächsten Filmen in den 1980er Jahren weitere Hits: Das Märchenabenteuer Legende (1985) mit Tom Cruise, der Thriller Der Mann im Hintergrund (1987) mit Tom Berenger und das Gangsterdrama Black Rain (1989) mit Michael Douglas und Andy Garcia.
1987 gründete Scott die Produktionfirma "Percy Main Productions". Der erste Film, den er mit dieser Firma realisierte und inszenierte, war Thelma & Louise (1991) mit Susan Sarandon und Geena Davis. Der Film gewann den Oscar für das Beste Originaldrehbuch. Im Jahr 1992 folgte sein Film 1492 – Die Eroberung des Paradieses, ein Historienepos mit Gérard Depardieu als Christopher Columbus.
1995 rief er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Tony Scott, ebenfalls ein erfolgreicher Filmemacher, die Firma "Scott Free Productions" ins Leben, die White Squall – Reißende Strömung (1996) mit Jeff Bridges produzierte, Die Akte Jane (1997) mit Demi Moore sowie den Blockbuster Hannibal (2001) mit Anthony Hopkins und Julianne Moore – bei allen dreien führte Ridley Scott Regie.
Im Jahr 2000 präsentierte er einen seinen erfolgreichsten Filme überhaupt: Das epische Historienspektakel Gladiator, eine sehr lebendige und dramatische Darstellung des alten Rom. Der Film erhielt fünf Oscars, den Golden Globe und den BAFTA und spielte über 800 Mio. US-Dollar an den internationalen Kinokassen ein.
Auch Black Hawk Down (2001), eine Rekonstruktion der tödlichen Schlacht von Mogadischu in Somalia im Jahr 1993, war ein Kinohit und festigte Scotts Ruf als einer der innovativsten, einflußreichsten und vielseitigsten visuellen Stilisten im heutigen Kino.
Mit Tricks inszenierte Scott 2003 eine Gaunerkomödie mit Nicolas Cage und Sam Rockwell in den Hauptrollen, außerdem setzte er in Königreich der Himmel (2005) die Geschichte der Kreuzzüge in ein Kinoepos um, für das Orlando Bloom und Jeremy Irons vor der Kamera standen.
2006 präsentierte er Ein gutes Jahr, der von einem Bankmanager (Russell Crowe) handelt, der ein Weingut in der Provence erbt und daraufhin sein Leben umkrempelt.
Auch als Produzent war und ist Scott an fielen großen Kinofilmen beteiligt, darunter Kevin Reynolds Kostümepos Tristan & Isolde (2006), Curtis Hansons Familiendrama In den Schuhen meiner Schwester (2005) und Andrew Dominiks Die Ermordung von Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007) mit Brad Pitt und Casey Affleck.
In Anerkennung seines Beitrags zu den schönen Künsten erhielt Ridley Scott 2003 den KBE des Order of the British Empire und wurde von der Queen zum Ritter geschlagen.
Derzeit bereitet Scott die Produktion und Regie bei Body Of Lies vor, in dem Russell Crowe und Leonardo DiCaprio die Hauptrollen spielen, sowie die Produktion des TV-Films Churchill At War für HBO Films.
Filmographie – Ridley Scott
2012
The Kind One
2010
Robin Hood
The Real Robin Hood (TV)
2008
Body of Lies (Der Mann, der niemals lebte)
2007
American Gangster
2006
A Good Year (Ein gutes Jahr)
2005
Kingdom of Heaven (Königreich der Himmel)
All the Invisible Children (Segment) (Alle Kinder dieser Welt – All the Invisible Children)
2003
Matchstick Men (Tricks)
2001
Black Hawk Down
Hannibal
2000
Gladiator
1997
G.I. Jane (Die Akte Jane)
1996
White Squall (White Squall – Reißende Strömung)
1992
1492: Conquest of Paradise (1492 – Die Eroberung des Paradieses)
1991
Thelma & Louise
1989
Black Rain
1987
Someone to Watch Over Me (Der Mann im Hintergrund)
1985
Legend (Legende)
1982
Blade Runner
1979
Alien (Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt)
1977
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