Nina Hoss – Biographie und Filmographie
Nina Hoss wirkte bereits als Siebenjährige in Hörspielen des Süddeutschen Rundfunks mit. Mit 14 stand sie im Stuttgarter Theater im Westen zum ersten Mal auf der Bühne, in dem Zwei-Personen-Stück Ich lieb dich, ich lieb dich nicht. Mit einer Ausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch von 1995 bis 1998 gibt die Tochter einer Schauspielerin und eines Grünen-Politikers ihrem Talent das entsprechende Fundament.
Nina Hoss feierte ihren Durchbruch 1995, mit der Hauptrolle in Bernd Eichingers Remake von Das Mädchen Rosemarie. Ihr TV-Debüt brachte ihr die Goldene Kamera, den Deutschen Videopreis und den Goldenen Löwen ein.
Ihr Kinodebüt hatte Nina Hoss zuvor in Joseph Vilsmaiers Und keiner weint mir nach (1995) gegeben. Zu ihren weiteren Kinorollen zählen Detlev Bucks Liebe Deine Nächste (1997), Feuerreiter (1997) von Nina Grosse, Ottokar Runzes Der Vulkan (1998) – eine Rolle, für die sie die Würdigung Beste Schauspielerin beim Filmfestival in Montréal erhielt. 2002 besetzte Doris Dörrie sie in der Liebeskomödie Nackt, zusammen mit Benno Fürmann, Heike Makatsch, Jürgen Vogel und Alexandra Maria Lara.
Im Fernsehen beeindruckte sie als geheimnisvolle Leyla in Christian Petzolds mit dem Grimme Preis ausgezeichneten Drama Toter Mann (2002). Für Petzold stand sie auch in dem TV-Film Wolfsburg und vor der Kamera und erhielt für ihre schauspielerische Leistung den Grimme Preis in Gold.
2004 feierte sie in Hermine Huntgeburts Die weiße Massai einen großen kommerziellen Erfolg. Die Rückkehr zum anspruchsvolleren Film wurde 2007 bei der Berlinale belohnt. Für ihre Rolle in Christian Petzolds Yella (2007) wurde Nina Hoss mit dem Silbernen Bären für die Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Neben der Arbeit für Film und Fernsehen hat Nina Hoss nie ihre Theaterkarriere aus den Augen verloren: Seit 1998 ist sie regelmäßig an zwei Berliner Bühnen zu sehen: im Deutschen Theater Berlin spielte sie u. a. in Don Carlos (2000), in der gefeierten Michael Thalheimer Inszenierung Emilia Galotti (2001), in Einsame Menschen (2003), einer Inszenierung von Barbara Frey sowie in Minna von Barnhelm (2005). Im Berliner Ensemble spielte sie 2001 im Liederabend Zigarren, in Luc Bondys Unerwartete Rückkehr und in Robert Wilsons Leonce und Lena.
Filmographie - Nina Hoss (Auswahl)
2011
Das Fenster zum Sommer (Regie: Hendrik Handloegten)
2010
Wir sind die Nacht (Regie: Dennis Gansel)
Anonyma - Die Frauen von Berlin (TV) (Regie: Ingeborg Jacobs)
2008
Jerichow (Regie: Christian Petzold)
Anonyma - Eine Frau in Berlin (Regie: Max Färberböck)
Die Frauen des Anarchisten (Regie: Peter Sehr)
2007
Das Herz ist ein dunkler Wald (Regie: Nicolette Krebitz)
Yella (Regie: Christian Petzold)
2006
Hannah (Regie: Erica von Moeller)
2005
Elementarteilchen (Regie: Oskar Roehler)
2004
Die weiße Massai (Regie: Hermine Huntgeburth)
2003
Wolfsburg (TV) (Regie: Christian Petzold)
2002
Nackt (Regie: Doris Dörrie)
Toter Mann (TV) (Regie: Christian Petzold)
1997
Liebe Deine Nächste (Regie: Detlev Buck)
Feuerreiter (Regie: Nina Grosse)
1998
Der Vulkan (Regie: Ottokar Runze)
1995
Und keiner weint mir nach (Regie: Joseph Vilsmaier)
Das Mädchen Rosemarie (TV) (Regie: Bernd Eichinger)
Foto (C) Constantin Film - Nina Hoss in Die weisse Massai
Nina Hoss feierte ihren Durchbruch 1995, mit der Hauptrolle in Bernd Eichingers Remake von Das Mädchen Rosemarie. Ihr TV-Debüt brachte ihr die Goldene Kamera, den Deutschen Videopreis und den Goldenen Löwen ein.
Ihr Kinodebüt hatte Nina Hoss zuvor in Joseph Vilsmaiers Und keiner weint mir nach (1995) gegeben. Zu ihren weiteren Kinorollen zählen Detlev Bucks Liebe Deine Nächste (1997), Feuerreiter (1997) von Nina Grosse, Ottokar Runzes Der Vulkan (1998) – eine Rolle, für die sie die Würdigung Beste Schauspielerin beim Filmfestival in Montréal erhielt. 2002 besetzte Doris Dörrie sie in der Liebeskomödie Nackt, zusammen mit Benno Fürmann, Heike Makatsch, Jürgen Vogel und Alexandra Maria Lara.
Im Fernsehen beeindruckte sie als geheimnisvolle Leyla in Christian Petzolds mit dem Grimme Preis ausgezeichneten Drama Toter Mann (2002). Für Petzold stand sie auch in dem TV-Film Wolfsburg und vor der Kamera und erhielt für ihre schauspielerische Leistung den Grimme Preis in Gold.
2004 feierte sie in Hermine Huntgeburts Die weiße Massai einen großen kommerziellen Erfolg. Die Rückkehr zum anspruchsvolleren Film wurde 2007 bei der Berlinale belohnt. Für ihre Rolle in Christian Petzolds Yella (2007) wurde Nina Hoss mit dem Silbernen Bären für die Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Neben der Arbeit für Film und Fernsehen hat Nina Hoss nie ihre Theaterkarriere aus den Augen verloren: Seit 1998 ist sie regelmäßig an zwei Berliner Bühnen zu sehen: im Deutschen Theater Berlin spielte sie u. a. in Don Carlos (2000), in der gefeierten Michael Thalheimer Inszenierung Emilia Galotti (2001), in Einsame Menschen (2003), einer Inszenierung von Barbara Frey sowie in Minna von Barnhelm (2005). Im Berliner Ensemble spielte sie 2001 im Liederabend Zigarren, in Luc Bondys Unerwartete Rückkehr und in Robert Wilsons Leonce und Lena.
Filmographie - Nina Hoss (Auswahl)
2011
Das Fenster zum Sommer (Regie: Hendrik Handloegten)
2010
Wir sind die Nacht (Regie: Dennis Gansel)
Anonyma - Die Frauen von Berlin (TV) (Regie: Ingeborg Jacobs)
2008
Jerichow (Regie: Christian Petzold)
Anonyma - Eine Frau in Berlin (Regie: Max Färberböck)
Die Frauen des Anarchisten (Regie: Peter Sehr)
2007
Das Herz ist ein dunkler Wald (Regie: Nicolette Krebitz)
Yella (Regie: Christian Petzold)
2006
Hannah (Regie: Erica von Moeller)
2005
Elementarteilchen (Regie: Oskar Roehler)
2004
Die weiße Massai (Regie: Hermine Huntgeburth)
2003
Wolfsburg (TV) (Regie: Christian Petzold)
2002
Nackt (Regie: Doris Dörrie)
Toter Mann (TV) (Regie: Christian Petzold)
1997
Liebe Deine Nächste (Regie: Detlev Buck)
Feuerreiter (Regie: Nina Grosse)
1998
Der Vulkan (Regie: Ottokar Runze)
1995
Und keiner weint mir nach (Regie: Joseph Vilsmaier)
Das Mädchen Rosemarie (TV) (Regie: Bernd Eichinger)
Foto (C) Constantin Film - Nina Hoss in Die weisse Massai




