Michael Winterbottom – Biographie und Filmographie
Michael Winterbottom wurde 1961 in Blackburn (England) geboren. Er besuchte die Universität in Oxford, bevor er an Filminstituten in London und Bristol sein Handwerk erlernte und als Cutter bei Thames Television zu arbeiten begann. In den 80er- und frühen 90er-Jahren zeichnete er dann als Regisseur für zwei TV-Dokumentationen über Ingmar Bergman und einzelne Episoden verschiedener Fernsehserien (wie etwa Cracker mit Robbie Coltrane) verantwortlich.
1995 kam mit Butterfly Kiss Winterbottoms Filmdebüt in die Kinos. Dem umstrittenen Psychothriller folgte noch im selben Jahr das Liebesdrama Go Now (1995), die Studie über einen Todkranken, für die Winterbottom u.a. mit dem "Prix Europa" und fünf BAFTA-Award-Nominationen ausgezeichnet wurde. Es folgten die Thomas-Hardy-Adaption Jude (1996) und der Anti-Kriegsfilm Welcome to Sarajevo (1997). 1998 drehte Winterbottom das romantische, in hoch artifiziellen Bildern erzählte Krimidrama I Want You. 1999 sezierte er im Beziehungsdrama Wonderland behutsam das Leben dreier Londoner Schwestern. Ebenfalls 1999 inszenierte er die Komödie With or Without You, in der eine Ehe durch alte Lover und neue Brieffreunde auf die Probe gestellt wird. 2000 folgte der Western The Claim – erneut nach einer Vorlage von Thomas Hardy. 2002 brachte Winterbottom 24 Hour Party People ins Kino, eine Szene-Historie Manchesters. Im selben Jahr gewann sein Roadmovie In This World (2002) um das Schicksal afghanischer Flüchtlinge den Goldenen Bären bei der Berlinale.
2003 drehte Winterbottom mit Tim Robbins und Samantha Morton in Shanghai die Science-Fiction-Liebesgeschichte Code 46. 2004 folgte der umstrittene 9 Songs bevor Winterbottom mit Gillian Anderson, Steve Coogan, Rob Brydan, Ian Hart, Shephen Fry und Kieran O'Brien Tristam Shandy - A Cock and Bull Story drehte, eine Verfilmung der gleichnamigen, als unverfilmbar geltenden Novelle von Laurence Sterne.
2006 kehrte Winterbottom auf die Berlinale zurück und stellte seinen Film The Road To Guantanamo (2006) im Wettbewerb vor. Wie in vielen seiner Filme, widmete er sich der aktuellen Zeitgeschichte und beschreibt die Verschleppung und jahrelange Inhaftierung Unschuldiger im berüchtigten amerikanischen Gefangenenlager auf der Insel Kuba.
Der umtriebige und äußerst vielseitige Regisseur ist bisweilen auch als ausführender Produzent tätig. Zusammen mit Andrew Eaton gründete er 1993 die Firma Revolution Films, die neben Winterbottoms Filmen etwa The James Gang (Regie: Mike Barker, GB 1997), Resurrection Man (Regie: Marc Evans, GB 1998), Heartlands (Regie: Damien O'Donnell, GB 2002) und Bright Young Things (Regie: Stephen Fry, GB 2003) produzierte.
Filmographie - Michael Winterbottom (Regie, Auswahl)
2012
Seven Days
2011
The Promised Land
Murder in Samarkand
2010
London Fields
The Killer Inside Me
2009
The Shock Doctrine
2008
Genova
2007
A Mighty Heart (Ein mutiger Weg)
2006
The Road to Guantanamo
2005
Tristram Shandy: A Cock and Bull Story
2004
9 Songs
2003
Code 46
2002
In This World
24 Hour Party People
2000
The Claim
1999
With or Without You
Wonderland
1998
I Want You
1997
Welcome to Sarajevo
1996
Jude
1995
Go Now
Butterfly Kiss
1995 kam mit Butterfly Kiss Winterbottoms Filmdebüt in die Kinos. Dem umstrittenen Psychothriller folgte noch im selben Jahr das Liebesdrama Go Now (1995), die Studie über einen Todkranken, für die Winterbottom u.a. mit dem "Prix Europa" und fünf BAFTA-Award-Nominationen ausgezeichnet wurde. Es folgten die Thomas-Hardy-Adaption Jude (1996) und der Anti-Kriegsfilm Welcome to Sarajevo (1997). 1998 drehte Winterbottom das romantische, in hoch artifiziellen Bildern erzählte Krimidrama I Want You. 1999 sezierte er im Beziehungsdrama Wonderland behutsam das Leben dreier Londoner Schwestern. Ebenfalls 1999 inszenierte er die Komödie With or Without You, in der eine Ehe durch alte Lover und neue Brieffreunde auf die Probe gestellt wird. 2000 folgte der Western The Claim – erneut nach einer Vorlage von Thomas Hardy. 2002 brachte Winterbottom 24 Hour Party People ins Kino, eine Szene-Historie Manchesters. Im selben Jahr gewann sein Roadmovie In This World (2002) um das Schicksal afghanischer Flüchtlinge den Goldenen Bären bei der Berlinale.
2003 drehte Winterbottom mit Tim Robbins und Samantha Morton in Shanghai die Science-Fiction-Liebesgeschichte Code 46. 2004 folgte der umstrittene 9 Songs bevor Winterbottom mit Gillian Anderson, Steve Coogan, Rob Brydan, Ian Hart, Shephen Fry und Kieran O'Brien Tristam Shandy - A Cock and Bull Story drehte, eine Verfilmung der gleichnamigen, als unverfilmbar geltenden Novelle von Laurence Sterne.
2006 kehrte Winterbottom auf die Berlinale zurück und stellte seinen Film The Road To Guantanamo (2006) im Wettbewerb vor. Wie in vielen seiner Filme, widmete er sich der aktuellen Zeitgeschichte und beschreibt die Verschleppung und jahrelange Inhaftierung Unschuldiger im berüchtigten amerikanischen Gefangenenlager auf der Insel Kuba.
Der umtriebige und äußerst vielseitige Regisseur ist bisweilen auch als ausführender Produzent tätig. Zusammen mit Andrew Eaton gründete er 1993 die Firma Revolution Films, die neben Winterbottoms Filmen etwa The James Gang (Regie: Mike Barker, GB 1997), Resurrection Man (Regie: Marc Evans, GB 1998), Heartlands (Regie: Damien O'Donnell, GB 2002) und Bright Young Things (Regie: Stephen Fry, GB 2003) produzierte.
Filmographie - Michael Winterbottom (Regie, Auswahl)
2012
Seven Days
2011
The Promised Land
Murder in Samarkand
2010
London Fields
The Killer Inside Me
2009
The Shock Doctrine
2008
Genova
2007
A Mighty Heart (Ein mutiger Weg)
2006
The Road to Guantanamo
2005
Tristram Shandy: A Cock and Bull Story
2004
9 Songs
2003
Code 46
2002
In This World
24 Hour Party People
2000
The Claim
1999
With or Without You
Wonderland
1998
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1997
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1995
Go Now
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