Liam Neeson - Biographie und Filmographie

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Bereits zweimal wurde der irische Schauspieler für Amerikas wichtigsten Theaterpreis, den Tony, nominiert, zunächst 1993 für sein Broadwaydebüt am Roundabout Theater in der Wiederaufführung von Eugene O’Neills Drama Anna Christie. Seine zweite Nominierung erfolgte schließlich im März 2002 auch für seine Rolle als John Proctor in der Broadway-Produktion von Arthur Millers Klassiker The Crucible (Hexenjagd), in der er an der Seite von Laura Linney spielte.

Für seine Darstellung in Steven Spielbergs Drama Schindler's List (Schindler’s Liste, 1993) wurde er mit Kritikerlob überschüttet, erhielt darüber hinaus Nominierungen für einen Oscar, einen Golden Globe und einen BAFTA, das britische Pendant zum Oscar.

Zuletzt konnte man Neeson unter anderem im Ensemble von Richard Curtis’ romantischer Komödie Love Actually (Tatsächlich ... Liebe, 2003), in einer der Hauptrollen in Martin Scorseses Historiendrama Gangs of New York (Gangs Of New York, 2002) und an der Seite von Harrison Ford in Kathryn Bigelows U-Boot-Drama K-19: The Widowmaker (K-19: Showdown in der Tiefe, 2002) sehen. Zu seinen weiteren Filmen der letzten Jahre zählen Eric Blakeneys Komödie Gun Shy (Ein Herz und eine Kanone, 2002), in der Sandra Bullock seine Partnerin war, George Lucas’ Sci-Fi-Welthit Star Wars: Episode I - The Phantom Menace (Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung, 1999), in dem er den Jedimeister Qui-Gon Jinn verkörperte, sowie Bille Augusts Verfilmung von Victor Hugos Klassiker Les Misérables (Les Misérables, 1998), in der Neeson den verfolgten Sträfling Jean Valjean spielte. Sein Porträt des legendären irischen Freiheitskämpfers Michael Collins in Neil Jordans Drama Michael Collins (Michael Collins, 1996) brachte ihm bei den Filmfestspielen von Venedig die Auszeichnung als Bester Darsteller ein sowie eine Golden-Globe-Nominierung und den in London vergebenen prestigeträchtigen Evening Standard Award.

Seine Karriere startete der Ire 1976 am angesehenen Lyric Players Theatre in Belfast, feierte dort sein Debüt als Schauspieler in Joseph Plunketts Drama The Risen People. Nach zwei Jahren schloss er sich dem berühmten Ensemble des Abbey Theatre in Dublin an.

Regisseur John Boorman entdeckte Neeson 1980, als er auf der Bühne den Lennie in John Steinbecks Of Mice and Men (Von Mäusen und Menschen) spielte. Er engagierte ihn danach für Excalibur (Excalibur, 1981), seine Fantasy-Saga über die Artus-Legende. Seit diesem Kinodebüt hat Neeson in den unterschiedlichsten Rollen in mehr als 30 Filmen mitgewirkt. Dazu zählen Roger Donaldsons Abenteuerfilm The Bounty (Die Bounty, 1984) mit Mel Gibson und Anthony Hopkins und Colin Greggs von der Kritik gelobtes Drama Lamb (1986), in dem er einen von Zweifeln gequälten Priester spielte. Für diese Darstellung wurde er auch für einen Evening Standard Award nominiert. Darüber hinaus stand er für Andrei Kontschalowskijs Drama Duet for One (1986) mit Julie Andrews sowie für Mike Hodges’ IRA-Drama A Prayer for the Dying (Auf den Schwingen des Todes, 1987) mit Mickey Rourke und Bob Hoskins vor der Kamera.

Es folgten Roland Joffes Erlösungsepos The Mission (Mission, 1986) mit Robert De Niro und Jeremy Irons, Peter Yates’ Thriller Suspect (Suspect - Unter Verdacht, 1987) mit Cher, Leonard Nimoys Familiendrama The Good Mother (Der Preis der Gefühle, 1988) mit Diane Keaton, die Titelrolle in Sam Raimis Horrorthriller Darkman (Darkman, 1990), David Lelands Boxerdrama The Big Man (Big Man, 1990), Woody Allens Dramödie Husbands and Wives (Ehemänner und Ehefrauen, 1992), John Maddens Edith-Wharton-Verfilmung Ethan Frome (Ethan Frome, 1993), die für das amerikanische Kabelfernsehen entstand, aber schließlich auch ins Kino kam, Barbet Schroeders Familiendrama Before and After (Davor und danach, 1996) mit Meryl Streep und schließlich auch Michael Caton-Jones’ Historiendrama Rob Roy (Rob Roy, 1995).

Neben seiner Kinokarriere spielt Neeson auch immer noch Theater, darunter Oscar Wilde in David Hares Drama Judas Kiss, das im Londoner West End seine Premiere feierte und 1998 auch den Broadway erreichte. 2005 war Neesons in Ridley Scotts Historienepos The Kingdom of Heaven mit Orlando Bloom sowie Christopher Nolans Comicverfilmung Batman Begins mit Christian Bale in der Titelrolle zu sehen.

Liam Neeson - Fimographie (Auswahl)

2011
Unknown White Male (Regie: Jaume Collet-Serra)
The Next Three Days (Regie: Paul Haggis)

2010
The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader (Die Chroniken von Narnia - Die Reise auf der Morgenröte, Regie: Michael Apted)
The A-Team (Das A-Team - Der Film, Regie: Joe Carnahan)
Clash of the Titans (Kampf der Titanen, Regie: Louis Leterrier)

2009
After.Life (Regie: Agnieszka Wojtowicz-Vosloo)
Chloe (Regie: [ilink=347]Atom Egoyan[/ilink)
Five Minutes of Heaven (Regie: Oliver Hirschbiegel)

2008
The Other Man (Der Andere, Regie: Richard Eyre)
Taken (96 Hours, Regie: Pierre Morel)

2007
Trumbo (Regie: Peter Askin)

2005
The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe (Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia, Regie: Andrew Adamson)
Breakfast on Pluto (Regie: Neil Jordan)

2004
Batman Begins (Regie: Christopher Nolan)
Kinsey (Regie: Bill Condon)

2002
Gangs of New York (Regie: Martin Scorsese)

1998
Les Misérables (Regie: Bille August)

1993
Schindler's List (Schindler's Liste, Regie: Steven Spielberg)

1986
The Mission (Regie: Roland Joffé)

Photo (C) Twentieth Century Fox: Liam Neeson in Kinsey
   
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